Ein Verkehrsrowdy wurde zu einer viereinhalbjährigen Haftstrafe verurteilt. Das Luzerner Kriminalgericht sprach den 35-jährigen Schweizer in mehr als 20 Punkten schuldig, darunter Diebstahl und Verstoss gegen Verkehrsregeln.

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Weil er wiederholt und teilweise grob gegen Verkehrsregeln verstossen hat, muss ein Schweizer nun für viereinhalb Jahre hinter Gitter. "20min.ch" liegt das Urteil vor.

Mehrere lebensbedrohliche Drogenfahrten

Absolut unverantwortlich verhielt sich der 35-jährige Schweizer auf den Strassen. Ein Beispiel: Unter dem Einfluss von Medikamenten, Alkohol und Kokain war er 2017 unterwegs. Als die Polizei ihn stoppen wollte, drückte er aufs Gaspedal – ein Polizist konnte sich gerade noch mit einem Sprung zur Seite retten.

Doch damit nicht genug: Viel zu schnell brauste er davon, parkte seinen Wagen vor einer Bar und trank dort noch mehr Alkohol.

Mit 220 Stundenkilometern war er ausserdem einmal auf der Autobahn bei Sarnen OW unterwegs. Nachdem die Polizei die Verfolgung aufgenommen hatte, überholte er auf dem Standstreifen, wobei er die Leitplanke touchierte.

Diebstähle und illegale Verkäufe

Weiter wurde der Schweizer wegen Missbrauchs von Autonummern, Diebstahl und Veruntreuung von Autos schuldig gesprochen. Zudem zahlte er mehrfach das Benzin nicht.

Weiter stahl er Gegenstände aus unverschlossenen Fahrzeugen und klaute hochwertige Velos, wie E-Bikes. Diese verkaufte er anschliessend weiter. Insgesamt beträgt der Deliktsbetrag 200.000 Franken.

Bussgeld, Verfahrenskosten und Haftstrafe

Da der Verurteilte bereits 2012 verurteilt worden war, konnte das jetzige Urteil im gekürzten Verfahren abgeschlossen werden. Neben der viereinhalbjährigen Haftstrafe muss der Schweizer die Verfahrenskosten in Höhe von knapp 24.000 Franken zahlen sowie eine Busse von 2.000 Franken. (sob)  © 1&1 Mail & Media / SN

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