Laut Bund sei die Gefahr einer Vogelgrippe in der Schweiz momentan hoch. Deshalb sollten Tierbestände besonders gut geschützt werden. Verdächtige Anzeichen müssen sofort gemeldet werden. Die Geflügelpest wurde seit Jahresbeginn in sechs Ländern Osteuropas festgestellt.

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Das Schweizer Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) warnt vor der Vogelgrippe: Die sogenannte Hochpathogene Aviäre Influenza (HPAI) sei bereits in einigen europäischen Ländern aufgetreten.

Demnach sollten Geflügelhalter besondere Vorsicht walten lassen. Hygienemassnahmen und Biosicherheitsmassnahmen seien unbedingt einzuhalten, so das BLV. "Um ein Einschleppen der Seuche zu verhindern, verbietet das BLV durch Notverordnungen den Import von Geflügel und Geflügelfleischerzeugnissen aus Staaten, in denen die hochpathogene Geflügelpest grassiert. Der Bund kann auch eine vorübergehende Einschränkung der Freilandhaltung von Geflügel verordnen", heisst es auf der Website.

Nicht nur Geflügelhalter, sondern auch Bürger sind gefragt. Da die Krankheit bereits bei Zugvögeln in Deutschland festgestellt wurde, sollen tote oder kranke Tiere in freier Wildbahn den zuständigen Veterinärämtern gemeldet werden.

Risiko wird als hoch eingeschätzt

Das Risiko, dass sich das Virus auch in der Schweiz verbreitet, schätzt das BLV als hoch ein. Seit Jahresbeginn seien Fälle in Polen, Slowakei, Ungarn, Rumänien, Tschechien und der Ukraine bekannt geworden. Zuletzt wurde die HPAI bei Zugvögeln in Deutschland nachgewiesen. Ziehen diese Tiere weiter in Richtung Schweiz, birgt das eine Gefahr.

Betroffen seien alle Vogelarten, insbesondere Hühner und Truten. Infektionen mit HPAI führen meistens zu deutlichen Krankheitsanzeichen: Hühner etwa legen weniger Eier und können an der Krankheit sterben. Die Eierschalen werden dünn – oder fehlen sogar vollständig. Zudem können Schwellungen im Kopfbereich auftreten.

Im Gegensatz dazu weisen Wasservögel wie Enten und Gänse kaum Symptome auf. Sie können den Erreger jedoch weiterverbreiten. Der letzte Fall in der Schweiz war im Jahr 2017 gemeldet worden. (sob)  © 1&1 Mail & Media / SN

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