Mehreren Schweizer Weinbauern droht der Konkurs. Der Grund: Der Weinproduzent Provins hat sie noch immer nicht für die Ernten aus dem vergangenen Jahr bezahlt. Nun haben sich die Betroffenen öffentlich beschwert.

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Der Schweizer Weinproduktions-Riese Provins scheint finanzielle Probleme zu haben. Wie unter anderem "blick.ch" berichtet, ist die Nachfrage nach dem Walliser Wein so gesunken, dass die Lager der Genossenschaft randvoll sind – und Weinbauer nicht mehr bezahlt werden.

Bauern droht Konkurs

Zahlreiche Genossenschaftler haben sich nun gegenüber der Unterwalliser Zeitung "Le Nouvelliste" über die ausstehenden Zahlungen für die Ernte aus dem letzten Jahr beschwert. Provins schulde ihnen mehr als eine Millionen Franken, heisst es. Die Betroffenen erklären zudem, dass sie künftig ihre Arbeit nicht mehr verrichten könnten, wenn kein Geld komme. Ihnen drohe der Konkurs.

Gleichzeitig ist auch die Existenz der Genossenschaft in Gefahr. Gemäss den Statuten des Weinproduzenten sei Provins dazu verpflichtet, den Bauern die vollständige Ernte abzukaufen. Diese Vereinbarung stellte sich vor allem im Jahr 2018 als Problem heraus, da die Ernten in diesem Jahr überdurchschnittlich gross ausfielen.

Kampf mit den Banken

Im Dezember vergangenen Jahres lehnten die Genossenschaftler den Versuch, Provins in eine Aktiengesellschaft umzuwandeln, ab. Die Banken setzten die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft voraus, um die notwendigen Kredite freizugeben.

Provins hat zu der misslichen Lage bisher keine Stellung bezogen. Erst in der kommenden Woche wolle die Genossenschaft dazu ein Statement abgeben. (eee)  © 1&1 Mail & Media/spot on news

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