• Der Winter feiert in der kommenden Woche erneut ein Comeback.
  • Die frühsommerlichen Temperaturen gehen in den frostigen Minusbereich über.
  • Vielerorts ist mit Niederschlag und Schneefall zu rechnen.

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Die frühsommerlichen Tage haben schon bald ein Ende. Ab kommender Woche wird es wieder frostig – der Winter kehrt zurück! Die Temperaturen sinken unter die Nulllinie, der Schnee soll sogar bis ins Flachland reichen. "Eine Kaltfront sorgt für eine ziemliche Wetter-Ohrfeige", bestätigt Stefan Scherrer von "MeteoNews" dem Nachrichtenportal "20min.ch".

Am Ostermontag (5. April) ist in der gesamten Schweiz mit einem kalten, zunehmenden Südwest- bis Westwind zu rechnen. Die Kaltfront setzt voraussichtlich in der Nacht auf Dienstag (6. April) ein, anschliessend wird das Thermometer nur noch vier bis maximal fünf Grad anzeigen. "Gelegentlich kommt es zu Schneeschauern bis ins Flachland", führt Scherrer weiter aus. "Nachts können die Temperaturen sogar unter den Gefrierpunkt fallen."

Es bleibt vorerst frostig in der Schweiz

Den Wintereinbruch hat "MeteoNews" parallel auch via Twitter angekündigt. Der Wetterdienst rechnet mit Temperaturen von bis zu minus drei Grad. Das wird vor allem für die Obstbäume problematisch, die in den vergangenen Tagen zu blühen begonnen haben.

Scherrer betont ausserdem, dass die Kaltfront nicht so schnell abklingen wird. Erst zum Wochenende könnten die Temperaturen demnach womöglich wieder in den zweistelligen Bereich klettern. "Das ist allerdings erst ein Trend und daher noch sehr unsicher."

Die Ursachen für die ständigen Wetterschwankungen

Das Wetter erlebt seit einigen Wochen ein ständiges Auf und Ab. Aber woher kommen die extremen Schwankungen? "Das ist nichts Ungewöhnliches, es ist ein Kampf der Luftmassen. Dies hängt stark vom Strömungsmuster ab, je nachdem, ob sich die Schweiz nördlich oder südlich des Jetstreams befindet, stellt sich kaltes oder warmes Wetter ein", erklärt Scherrer und fügt hinzu: "In den letzten Wochen haben sich die Warmphasen eher im oberen erwartbaren Bereich abgespielt und die Kaltphasen im unteren." Dementsprechend stark würden die Witterungsverhältnisse variieren.  © 1&1 Mail & Media/spot on news

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