• Endlich wird es wieder warm in der Schweiz.
  • Nach den eiskalten Temperaturen der vergangenen Tage winken in manchen Gebieten bis zu 18 Grad.
  • Das frühlingshafte Wetter helfe auch gegen den Corona-Frust, erklärt Psychologe Ben Kneubühler.

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Während in den vergangenen Tagen noch mancherorts Temperaturen von minus 20 Grad herrschten, lässt sich dieses Wochenende der Frühling in der Schweiz blicken. Bis auf 18 Grad klettern die Temperaturen stellenweise, was sich auch auf die Stimmung auswirkt. "Je länger die Tage werden und je wärmer es wird, desto mehr kommt Lebensfreude auf", sagt Psychologe Ben Kneubühler dem Portal "20 Minuten".

Viele Menschen hätten im Winter unter einem Stimmungstief gelitten. "Neben dem Winterwetter drückte vor allem die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen auf die Stimmung. Da tut es gut, die Sonne wieder auf der Haut zu spüren", sagt Kneubühler.

Sonnenlicht hellt die Stimmung auf

Dass sich das Wetter positiv auf die Stimmung auswirkt, ist laut dem Berner Psychologen Marc Lächler wissenschaftlich bewiesen. Sonnenlicht setze unter anderem Serotonin frei, auch als Glückshormon bekannt. Zudem führe es zu einer besseren Regulation des Hormons Melatonin: "Das führt dazu, dass man besser einschlafen kann, was sich wiederum auch auf die Stimmung auswirkt", sagt Lächler.

Das gute Wetter lockt wahrscheinlich viele Tagestouristen in die Berge, wo momentan beste Schneeverhältnisse herrschen. "Wenn jetzt alle auf die Pisten wollen, finden wir das natürlich super", erklärt Luzi Bürkli, Mediensprecher von Graubünden Tourismus. In Appenzell seien auf Instagram, Facebook und Co. "auffällig viele Anfragen" eingegangen, erzählt Maria Inauen von Appenzellerland Tourismus AI.

Polizei bereitet sich auf Ansturm vor

Auch in Schweizer Städten bereitet man sich auf einen Ansturm vor. "Wir werden die Polizeipräsenz insbesondere an neuralgischen Punkten – etwa um das Seebecken – erhöhen", sagt Stapo-Sprecherin Judith Hödl aus Zürich. Denn bis zum 1. März sind grosse Menschenansammlungen weiterhin verboten.

Falls es zu solchen Ansammlungen komme, "werden wir verhältnismässig und mit Augenmass agieren und wie bisher immer zuerst den Dialog mit den Personen suchen", erklärt Hödl. Auch die Luzener Polizei teilte auf Anfrage von "20 Minuten" mit, dass sie am Wochenende darauf achte, "dass die geltenden Bestimmungen eingehalten werden".

Bis zu 17 Grad am Wochenende

Am Wochenende macht sich ein kräftiges Hoch über Mitteleuropa breit, das milde Luft bringt. Wie "MeteoSchweiz" berichtet, sind am Samstag Höchstwerte von 13 bis 17 Grad drin. Am Sonntag sind in Gebieten mit Föhn sogar 18 Grad möglich. Auch in der nächsten Woche soll es sonnig und mild bleiben.  © 1&1 Mail & Media/spot on news

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