Zwölf Stunden Fahrtdauer von Basel nach Tessin, anderthalb Meter Neuschnee, Chaos auf allen Strassen: Die plötzliche Rückkehr des Winters hat viele Schweizer Autofahrer auf dem falschen Fuss erwischt.

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Der April macht seinem Namen alle Ehre. Doch der launenhafte Monat schlägt derartige Wetter-Kapriolen, dass sich selbst die Meteorologen wundern. Unter anderem im Kanton Uri meldete sich der Winter eindrucksvoll zurück.

Rund 300 Pkw- und 100 Lastwagenfahrer steckten, vom vielen Schnee überrascht, auf der Gotthardautobahn fest.

Viele Strecken mussten bis auf Weiteres sogar komplett gesperrt werden, darunter Amsteg (Göschenen), Gurtnellen-Wiler (Gurtnellen-Dorf) und Wassen (Färnigen), berichtet "Blick.ch". Zudem gelte es ab 20 Uhr, die Kantonsstrasse von Silenen, Ellbogenkapelle nach Silenen, Schützen zu meiden. Ab diesem Zeitpunkt werde auch diese gesperrt.

Schneemassen in der Gotthardregion

Den heftigsten Wintereinbruch gibt es in der Gotthardregion zu vermelden. Teils anderthalb Meter Neuschnee wurden hier gemessen, es besteht akute Lawinengefahr. Erst im Laufe des Freitags soll sich hier die Lage auf den Strassen entspannen.

Laut blick.ch wundern sich selbst Wetter-Experten über derartige Niederschlagsmengen im April, die auch das Flachland betreffen. Wie etwa "tio.ch" berichtet, brauchte ein Leser wegen des Chaos auf den Strassen unglaubliche zwölf Stunden für die knapp 300 Kilometer von Basel bis ins Tessin. (stk)  © 1&1 Mail & Media / SN