• In der Schweiz werden an diesem Dienstag bis zu 50 Zentimeter Neuschnee erwartet.
  • Auf den Strassen ist mit tiefwinterlichen Verhältnissen zu rechnen.
  • Der Bund hat die Gefahrenstufe 3 herausgegeben.

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Der Schweiz stehen grosse Mengen Neuschnee bevor: Schon am Dienstagmorgen (12. Januar) setzen von Norden her starke Schneefälle ein, wie "MeteoNews" ankündigt. Diese fallen so stark aus, dass das Bundesamt für Meteorologie auf seiner Seite die Gefahrenstufe 3 von 5 herausgegeben hat.

Das bedeutet: Es besteht eine erhebliche Gefahr im Strassen-, Luft- und Schienenverkehr. Unter der Schneelast könnten zudem Äste brechen.

Die Schneefallgrenze sinkt auf 500 bis 700 Meter, schreibt "MeteoNews" weiter.

Lokal bis zu 50 Zentimeter Neuschnee erwartet

Bis Mittwochmorgen (13. Januar) gibt es entlang des zentralen und östlichen Alpennordhangs 25 bis 35 Zentimeter Neuschnee, lokal auch bis zu 50 Zentimeter. Hinzu kommt ein starker bis stürmischer Westwind, der die Lawinengefahr erhöht.

Wegen der eisige Temperaturen, die momentan in der Schweiz herrschen, sagt "MeteoNews" voraus, dass der Schnee liegen bleiben wird. "SRF Meteo" verweist zudem auf grosse Glättegefahr, da der Schnee teils in Regen übergehe und gefriere.

Richtig verhalten bei starkem Schneefall

Während der Schneefälle empfiehlt der Bund, die Anweisungen der Behörden in jedem Fall zu befolgen. Spaziergänge in Wäldern und in der Nähe vieler Bäume sind zu meiden, da sie durch die Schneelast umstürzen könnten.

Auf Autofahrten sollte man möglichst verzichten. Wer dennoch mit dem Auto unterwegs ist, sollte vor der Fahrt Informationen über die Verkehrslage einholen.

Darüber hinaus warnt der Bund vor Schneemassen auf Dächern, die möglichst von der weissen Last befreit werden sollten. Dafür sind zuvor nötige Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Es gilt ausserdem Vorsicht vor Dachlawinen.

So sieht es die nächsten Tage aus

Am Mittwoch soll es im Norden weiter schneien und regnen. Im Laufe des Tages beruhigen sich die Niederschläge, es herrschen 1 bis 4 Grad. Im Süden ist es dagegen milder bei 10 Grad, teils kommt die Sonne hervor.

Durch den Regen gilt nach wie vor grosse Glättegefahr. Ähnlich sieht es etwa am Donnerstag (14. Januar) aus.

Am Freitag (15. Januar) kehren Kälte und Schnee zurück. Erneut herrschen leichte Minusgrade, zudem scheint die Sonne ab Nachmittag.

Am Samstag (16. Januar) wird es sonnig. Am Morgen herrschen zunächst noch Temperaturen von minus 7 Grad, um den Nachmittag herum minus 2 Grad.

Plusgrade sowie Schnee und Regen dominieren am Sonntag (17. Januar).  © 1&1 Mail & Media/spot on news

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