Ein ausgeprägtes Gewitter zog am Samstagnachmittag und -abend über die Schweiz: Gewitter, Hagel, Sturm und Regen verursachten Überschwemmungen und Unfälle. Zwei Menschen kamen ums Leben.

Mehr aktuelle News finden Sie hier

Am Samstag fegte eine gewaltige Gewitterfront mit Hagel und Regen vom Genfersee durchs Mittelland, wie das Nachrichtenportal "blick.ch" berichtet. Der sprunghafte Luftdruckanstieg habe stürmische Windböen ausgelöst, die eine Geschwindigkeit von mehr als 100 km/h erreicht hätten.

Überschwemmungen und ausgerissene Bäume

In Genf seien mehrere Bäume ausgerissen worden. Die Feuerwehr musste zahlreiche überflutete Keller leeren und Bäume wegräumen, die auf Autodächer gestürzt waren.

Eine Überschwemmung traf das Parkhaus Plainpalais in Genf, wie ein Twitter-Video zeigt. Und das Schlimmste: Eine Touristin kam bei einem Bootsunfall ums Leben.

Laut "blick.ch" sei im Berner Oberland ausserdem das Gelände des Greenfield Festivals in Interlaken evakuiert worden, zwei Konzerte seien abgesagt worden.

Im Osten Frankreichs unweit des Genfersees starb eine weitere Person aufgrund des Unwetters. Eine deutsche Urlauberin wurde auf einem Campingplatz der französischen Stadt Taninges von einem Baum erschlagen.

Wetterlage entspannt sich zum Wochenanfang

Zurück in die Schweiz: Im Kanton Freiburg hätten am Samstag über 40 Polizei-Einsätze stattgefunden - hauptsächlich wegen Überschwemmungen. Verletzte habe es keine gegeben.

Der Flughafen Zürich bekam die Ausmasse des Unwetters ebenfalls zu spüren. Dort sei die Bodenabfertigung für kurze Zeit gestoppt worden. Das Personal habe vor dem Gewitter geschützt werden müssen. Fünf Flüge seien nach Stuttgart und Genf umgeleitet worden.

Am Sonntag klart das Wetter langsam wieder auf, wie "20min.ch" berichtet. Am Montag sollen bei Sonnenschein Temperaturen zwischen 20 und 25 Grad herrschen. (tae)  © 1&1 Mail & Media / SN

Bildergalerie starten

Fotos aus aller Welt: Erstaunliche Augenblicke

Hier sehen Sie - ständig aktualisiert - die aussergewöhnlichsten Fotos aus aller Welt.