• Heftige Gewitter sind am Wochenende über die Schweiz gezogen.
  • Sie brachten Hagelschlag, Starkregen und Sturmböen.
  • Nach lokalen letzten Schauern wird zum Wochenstart sonniges Wetter erwartet, die Gewitterneigung bleibt jedoch bestehen.

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Am Wochenende hielten starke Sommergewitter Einzug. Der Bund hatte zuvor eine Wetterwarnung herausgegeben. Die Gewitter zogen von Westen her über die Schweiz. "Meteonews" meldete für Sonntag mehr als 46.000 Blitze, die mit örtlichen Orkanböen und Hagelkörnern mit bis zu fünf Zentimetern Durchmesser einhergingen.

Bereits am Sonntagnachmittag kam es lokal zu Überschwemmungen. Im Kanton Freiburg wurden laut SRF in Charmey bis 31 Liter Niederschlag pro Quadratmeter gemessen. In Schwarzsee kam es zu Windböen von bis zu 96 km/h. In den Kantonen Bern und Luzern wurden teilweise hühnereigrosse Hagelkörner von Bewohnern eingesammelt, wie "SRF Meteo" anhand eingesendeter Fotos zeigt.

Grössere Schäden wurden laut SRF nicht gemeldet. Es kam lokal zu Überschwemmungen auf Strassen, überfluteten Unterführungen und umgekippten Bäumen, zum Beispiel im Bernischen Heimenschwand.

Die Aussichten

An der Wetterlage ändert sich in den kommenden Tagen wenig. Wie "Meteonews" berichtet, wird es an diesem Montag nach letzten Schauern recht sonnig. Am Nachmittag bilden sich Quellwolken und es ist mit einigen gewittrigen Schauern zu rechnen. Die Temperaturen liegen zwischen 25 bis 27 Grad.

Am Dienstag bleibt es wechselhaft mit immer wieder aufkommenden Schauern und Gewittern sowie etwas Sonnenschein. Eine gewisse Stabilisierung ist erst gegen Ende der Woche möglich.  © 1&1 Mail & Media/spot on news