Neuschnee und starker Wind haben dazu geführt, dass das Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) die Warnstufe für Lawinenabgänge erhöht hat. Die Experten warnen sowohl vor kleineren, spontanen Abgängen als auch vor grösseren Lawinen.

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Wintersportler müssen an Heiligabend besonders wachsam sein: Das SLF warnt vor grosser Lawinengefahr insbesondere in Lagen ab 2.200 Metern. Lawinen könnten unterhalb dieser Grenze "die durchnässte Schneedecke mitreissen", so das Lawinenforschungs-Institut.

Alarmstufe 4 von insgesamt fünf Warnstufen gilt von den Waadtländer Alpen, dem Aletschgebiet und den Urner Alpen bis hin zum Ostschweizer Pizol. Auch in Nordbünden und dem Unterengadin ist die Stufe gültig.

Risiko minimieren

Skifahrer und Snowborder sollten nicht abseits von gesicherten Pisten fahren. Schon "einzelne Personen können leicht Lawinen auslösen", so das SLF. Skitouren, Variantenabfahrten und Schneeschuhwanderungen erforderten "grosse Vorsicht und Zurückhaltung".

Zudem könnten ausgesetzte Teile von Verkehrswegen durch die Schneemassen gefährdet sein.

Bereits in den letzten Tagen hatte das Sturmtief "Stina" das Land in Atem gehalten. Im Flachland hatten die Menschen mit Starkregen und starkem Wind zu kämpfen, auf den Berggipfeln wurden gar Orkanböen von bis zu 140 km/h gemessen. (jom)  © 1&1 Mail & Media / SN

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