Abgesagte Veranstaltungen und weitgehende Einschränkungen des öffentlichen Lebens: Die Corona-Pandemie sorgt 2020 für viele Enttäuschungen. Eine Gruppe bekannter Wetterpropheten macht nun Hoffnung auf eine schöne Überraschung zum Ende des Jahres: weisse Weihnachten.

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Viele Menschen wünschen sich alljährlich eine weisse Weihnacht. Eine Gruppe bekannter Wetterpropheten, die sich "Wetterschmöcker" nennt, weckt nun Hoffnungen, dass sich dieser Wunsch im Jahr der Corona-Pandemie erfüllt.

In einem Video, das der Meteorologische Verein Innerschwyz auf seine Homepage hochlud, prophezeiht Martin Holdener sogar eine "sehr weisse Weihnacht". Bis ins Flachland sei im Dezember mit viel Schnee zu rechnen, sodass der Betrieb in den Fussballstadien eingestellt werden müsse. Dafür sei jedoch Langlauf möglich.

Kari Hediger sagt voraus, dass in den niedrigeren Lagen eher mit "Pflotsch" zu rechnen sei, in höher gelegenen Gebieten dafür mit einer ordentlichen Menge Schnee.

Die Hobbymeteorologen prophezeihen zudem eine grossartige Skisaison, weshalb Martin Horat im Video dazu rät, die Ski vorsorglich unter Dach zu stellen - damit sie nicht am nächsten Morgen eingeschneit seien. Der Winter werde in die Geschichtsbücher eingehen, sagt Hediger zudem. Die Kassen würden klingeln und die Schneekanonen nicht gebraucht. Es bräuchte gar zwei Sommer, um den Schnee wieder schmelzen zu lassen, fügt Holdener hinzu.

Weisse Weihnachten: Treffen die Prognosen zu?

Die "Wetterschmöcker" hatten ihre für letzten Freitag (23. Oktober) geplante Herbstversammlung wegen der Corona-Pandemie abgesagt. Sie wurde stattdessen zwei Tage zuvor in Illgau SZ im kleinen Kreis durchgeführt und gefilmt.

Dass ihre Prognosen nicht zu hundert Prozent ernst genommen werden dürfen, zeigt einem Bericht von "Blick" zufolge die Maturaarbeit der Luzerner Schülerin Josiana Steiger aus dem Jahr 2018. Sie hatte die Vorhersagen des Meteorologischen Vereins Innerschwyz auf ihre Genauigkeit hin überprüft - und festgestellt, dass offenbar weniger als die Hälfte tatsächlich zutrafen.  © 1&1 Mail & Media/spot on news

Wien und Budapest werden seitens der Bundesregierung zu Corona-Risikogebieten erklärt

Das Auswärtige Amt erweitert den Katalog der Corona-Risikogebiete um die Hauptstädte Österreichs und Ungarn. Aber auch Besuche in Teilen der Schweiz, der Niederlande, Tschechiens, Kroatiens und Rumäniens haben bei der Rückkehr nach Deutschland einen Corona-Pflichttest zur Folge. (Teaserbild: Carlo Morucchio/robertharding/picture alliance/dpa)