• Die Schweiz gleicht derzeit wahrlich einem Winterwunderland.
  • Jedoch haben grosse Schneemassen in Zürich für Chaos auf den Strassen gesorgt.
  • Der Verkehr steht seit Donnerstagabend still.

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Seit Donnerstagmittag (14. Januar) schneit es in der Schweiz ununterbrochen. Eine dicke Schneedecke hat sich über das gesamte Land gelegt. Während sich die einen über den weissen Anblick freuen, bereitet er anderen eine Menge Arbeit. Allein in Zürich kam es im Stadtgebiet bereits zu rund 300 Polizeieinsätzen, wie die Stadtpolizei in einer Mitteilung schreibt.

Bei den Beamten gingen überwiegend Meldungen zu Verkehrsunfällen, umgestürzten Bäumen und herumliegenden Ästen ein. Wegen der Witterungsverhältnisse und der grossen Schneemassen musste der öffentliche Verkehr in Zürich inzwischen eingestellt werden. Busse und Trams liegen vollständig lahm.

Polizei warnt: Nach wie vor gefährliche Lage

Die Polizei warnt davor, mit privaten Fahrzeugen durch die Stadt zu fahren. Die Verkehrslage ist nach wie vor angespannt. "Es ist vor allem gefährlich, da der schwere Schnee dazu führt, dass Bäume kippen oder Äste abbrechen", sagt Polizeisprecher Marco Cortesi zu "20min.ch".

"Die Strassen sind eisig und viele Fahrzeuge sind bereits durch fallende Äste beschädigt worden." Personen sollten zudem möglichst nicht unter Bäumen entlanglaufen. Die Polizei hoffe, den Verkehr bald wieder aufnehmen zu können.

Schweiz: Das Wetter am Wochenende

Laut "MeteoNews" schneit es am Freitag (15. Januar) im Norden weiter. Im Laufe des Tages klingen die Schneefälle aber ab.

Am Samstag wird es vor allem kalt und sonnig, derzeit gibt es keine Anzeichen für weitere Schneeflocken. Für Sonntag (17. Januar) wurden erneut Schneefälle vorausgesagt.  © 1&1 Mail & Media/spot on news

Heftige Schneefälle in Norditalien: Einsatzkräfte retten Kirche vor Einsturz

In der norditalienischen Region Friaul-Julisch Venetien fiel in der letzten Woche ungewöhnlich viel Schnee. Eine bis zu ein Meter hohe Schneedecke bedeckte Gebäude. In dem Ort Sappada musste das Dach einer Kirche vor dem Einsturz bewahrt werden.