Am Samstagnachmittag zog ein heftiges Gewitter über die Schweiz und richtete enormen Schaden an. Das Unwetter sorgte für Stromausfälle und umgestürzte Bäume. Es gab auch mehrere Verletzte.

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Das heftige Gewitter am Samstagnachmittag in der Schweiz verursachte zahlreiche Schäden. Im Berner Oberland seien einige Bäume umgestürzt und Gegenstände herumgeflogen, wie die Sprecherin der Kantonspolizei Bern dem Nachrichtenportal "20min.ch" sagte.

Umstürzende Bäume verletzen mehrere Personen

In 7.500 Haushalten vom Jura bis ins Berner Oberland fiel zudem der Strom aus. Im Kanton Luzern hat das Gewitter besonders heftig gewütet. Über 100 Meldungen gingen bei der Luzerner Polizei ein.

Ein Mann und eine dreiköpfige Familie wurden von umstürzenden Bäumen in Luzern verletzt. In Kriens wurde der Betrieb der Pilatusbahnen zwischen Krienseregg und Fräkmüntegg eingestellt. Die Luzerner Polizei leitete Evakuierungen ein.

Blitzeinschlag macht Haus unbewohnbar

Im Kanton Obwalden kam es wegen umgestürzter Bäume zu Verkehrsbehinderungen. In Alpnach Dorf fielen mehrere Bäume auf ein Auto, wodurch mehrere Personen eingeklemmt wurden. Einer der Insassen wurde lebensgefährlich verletzt.

In Brassus wurde eine am Boden befestigte Hüpfburg von einem Windstoss erfasst. Ein darin spielender zweijähriger Junge wurde dabei schwer und ein Mädchen leicht verletzt.

Ein Blitz schlug in Unterägeri in ein Zweifamilienhaus ein und beschädigte es stark. Verputz und Isolation wurden in mehreren Räumen herausgerissen. Risse entstanden an den Wänden und auch einige Möbel wurden beschädigt. Der betroffene Hausteil kann nicht mehr bewohnt werden. Für die vierköpfige Familie wurde eine Ersatzunterkunft organisiert. (tae)  © 1&1 Mail & Media / SN

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Blitzmythen im Faktencheck

Blitze können durch ihren Einschlag erhebliche Schäden verursachen. Umso wichtiger ist es zu wissen, wie man sich vor Blitzeinschlägen schützt und welche Ratschläge Sie besser nicht befolgen.