Am Wochenende schneit es in der ganzen Schweiz heftig. Besonders im Osten ist viel Neuschnee dazugekommen, die Lawinengefahr steigt drastisch. Durch das starke Schneetreiben haben sich ausserdem mehr als 150 Unfälle ereignet.

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Das schweizerische Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF hat nach den starken Schneefällen vor allem im Osten der Schweiz die Lawinengefahrstufe auf ''gross'' gesetzt.

Es sei deutlich mehr Schnee gefallen als erwartet, teilte das SLF mit. Vor allem abseits der Pisten seien die Verhältnisse kritisch, Lawinen können dort bereits durch einzelne Personen ausgelöst werden.

Durch eine Strömung aus dem Norden kommt weiterhin viel feuchte Luft in die Schweiz. Die Schneefallgrenze steigt auf 500 bis 600 Meter, im Flachland wird laut ''MeteoNews'' Schneeregen erwartet. Nur im Tessin ist es weiterhin frühlingshaft bei bis zu 14 Grad.

Mehr als 150 Autounfälle

Auch die Autofahrer haben mit dem starken Schneefall zu kämpfen. Nach Polizeiangaben haben sich am Wochenende über 150 Unfälle ereignet, schwer verletzt wurde dabei zum Glück niemand.

Bei den meisten Unfällen handelte es sich demnach um Blechschäden. Im öffentlichen Verkehr steckten Busse fest und im Kanton Aargau kippte gar ein Salzstreuwagen um, nachdem er zuvor mit einem Weidezaun, einem Strassenkandelaber und einer Steinmauer kollidiert war.

Der Schaden dürfe laut Kantonspolizei Aargau mehrere zehntausend Franken betragen. (nas)  © 1&1 Mail & Media / SN