Sturmtief "Elli" ist in der Nacht auf Freitag mit Orkanböen von bis zu 127 Kilometern pro Stunde über die Schweiz gefegt. Es bleibt wechselhaft und windig.

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"Fast schon wie aus dem Lehrbuch", beschreibt "Meteonews" Sturmtief "Elli" bei Twitter. Die höchsten Windgeschwindigkeiten wurden auf dem La Dôle ob Genf gemessen, aber auch in den Tälern ging es in der Nacht auf Freitag zügig zu.

127 km/h in den Bergen, 85 km/h im Flachland

Bereits am vergangenen Montag (2. März) brachte "Diana" Orkanböen. "Elli" sorgte in der Nacht zum Freitag für Spitzenwindgeschwindigkeiten, wie unter anderem "20min.ch" berichtet.

Auf dem La Dôle wurden 127 Kilometer pro Stunde gemessen. Für Orkanböen, also Winde mit mehr als 117 Kilometer pro Stunde, reichte es aber auch auf dem Chasseral, auf den Voralpengipfeln Säntis und Pilatus sowie auf dem Bantiger bei Bern aus.

Im Flachland, wie etwa in Egholzwil und im Norden von Zürich, erreichten die Windstösse 85 km/h. Zuvor fegte ein starker Föhn durch die Alpentäler, der bis zum Bodensee reichte. 102 Kilometer pro Stunde wurden etwa in Altenrhein gemessen.

Der Freitag bleibt wechselhaft und windig

Mit dem Wind gingen heftige Niederschläge einher. Am meisten Regen gab es "Meteonews" zufolge im Westen. So kamen in Bière bis um 18:30 Uhr bereits 46 Millimeter zusammen. Eine Beruhigung der Wetterlage ist derzeit nicht in Sicht.

Auch am Freitag bleibt es wechselhaft und windig. Im Norden flaut der Wind im Laufe des Vormittags zwar ab, dagegen zieht der Wind im Süden kräftig an. (kms)  © 1&1 Mail & Media/spot on news