Bisher ist in diesem Winter kaum Schnee gefallen, doch das ändert sich nun: Am Wochenende sind teilweise bis zu 15 Zentimeter im Flachland möglich.

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Wintereinbruch in der Schweiz: Das Hochdruckgebiet "Angela" über den Britischen Inseln in Verbindung mit einem Tief östlich der Alpen beschert auch dem Flachland den ersten Schnee.

Dabei wird feuchte und kühle Schneeluft vor allem in die östlichen Landesteile geführt. Wie MeteoNews in einem Communiqué schreibt, sorgt der Wetterumschwung für bis zu 15 Zentimeter Neuschnee im zentralen und östlichen Mittelland.

Auch entlang der Berge soll immer wieder Schnee fallen. Einziger Wermutstropfen: Ein Südwestwind lässt die Schneegrenze örtlich auf 600 Meter ansteigen.

An windgeschützen Orten sowie in den Alpentälern schneit es meistens bis in die tiefsten Lagen. Östlich der Reuss kommen somit im Mittelland verbreitet 2 bis 10 Zentimeter, lokal bis 15 Zentimeter Schnee zusammen.

Am Alpennordhang wird es ein halber Meter

In den Alpentälern sowie in leicht erhöhten Lagen sind bis zu 30 Zentimeter Neuschnee möglich. Entlang des östlichen Alpennordhanges werden bis Sonntagabend 20 bis 50 cm, stellenweise auch deutlich mehr Neuschnee erwartet.

Richtung Westen schneit es deutlich weniger. Am Genfersee dürfte es sogar grösstenteils trocken bleiben.

Zu Beginn der kommenden Woche beruhigt sich das Wetter vorübergehend, bevor am Dienstag eine neue Störung die Schweiz erreicht.

Wärmer bleibt es im Tessin

Das Tessin bleibt grossteils vom Schnee verschont. Einzig im Nordtessin können ein paar dichtere Wolken etwas Schnee mit sich bringen.

Mit zeitweise starkem Nordwind scheint im restlichen Kanton bis zum Montag oft die Sonne bei fast frühlingshaften 9 bis 14 Grad.

Doch dadurch bleibt nach wie vor auch die Waldbrandgefahr bestehen und es herrscht weiterhin absolutes Feuerverbot. (nas/ank)  © 1&1 Mail & Media / SN