In den kommenden Tagen muss sich die Schweiz auf sehr wechselhaftes Wetter einstellen. Während eine Kaltfront weiterhin die Region nördlich der Alpen beherrscht, gibt es im Süden bis zu 21 Grad.

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Der April weiss nicht, was er will: Mit der Kaltfront, die das Land gestern aus Westen erreichte, feiert der Winter sein kleines Comeback. Die Schneefallgrenze pendelt sich in den nächsten Tagen zwischen 800 bis 1.500 Meter ein. Die Temperaturen sinken am Freitag um 10 Grad - im Vergleich zu den Tagen davor ist das die Hälfte. Nördlich der Alpen geht es von Freitag bis zum Wochenstart sehr kühl weiter, auch danach ist erst einmal wieder Jackenwetter angesagt.

Es folgt wechselhaftes Regenwetter

Wie Roger Perret von "Meteonews" auf Anfrage zu "20min.ch" sagt, bleibt das Wetter am Wochenende weiterhin unbeständig: "Es gibt viele Wolken, Regen, jedoch auch Sonne und Temperaturschwankungen."

In niedrigeren Lagen ist in den nächsten drei Tagen ausserdem mit vielen Regenschauern zu rechnen, die Abkühlung bleibt bei etwa 10 Grad. In den Alpen selbst gibt es jedoch immer mal wieder Sonne, vor allem Samstag auf der Alpensüdseite auch längere sonnige Phasen. Auf bis zu 21 Grad kann sich das Gebiet rund um Lugano freuen.

Immerhin: Der Wind lässt in den nächsten Tagen nach. "Man spürt zwar noch Windstösse, aber es gibt keine Sturmböen mehr", so Perret.

Unsteter Start in den Mai

Am Montag bleibt die Schneefallgrenze weiterhin zwischen 800 bis 1.200 Metern. Das Flachland darf sich wieder über etwas Sonne freuen, besonders gegen Westen hin. Am Dienstag wechseln sich bewölkte Abschnitte immer mehr mit der Sonne ab, die Temperaturen liegen um 14 Grad. Trotz ausgedehnter Wolkenfelder kündigt sich der Mai am Mittwoch mit dem schönsten Tag der Woche an. Die Temperaturen liegen bei sonnigen 17 Grad, bevor es laut Langzeitprognose wieder bergab gehen soll. (jkl)  © 1&1 Mail & Media / SN