Die wichtigsten Wolkenarten in Bildern

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Datum: Tue Jan 22 00:00:00 CET 2019
Von
Tom Hartl

Wolken sind eines der schönsten Wetterphänomene der Erde. Doch durch ihre Alltäglichkeit, schenkt man ihnen meist nur wenig Aufmerksamkeit. Hier seht ihr die wichtigsten Wolkengattungen in Bildern.

Die Cumulus- oder auch Quellwolke ist die wohl bekannteste Wolkenart. Sie zeichnet sich durch einzelne durchweg dichte und scharf abgegrenzte Wolken ab. Diese wachsen häufig in Form von Haufen, Türmen und Kuppeln in den Himmel. Sie verkörpert die klassischen "Schäfchenwolke" und besteht fast ausschliesslich aus Wassertröpfchen. Die Wolke tritt in niedrigen Höhen von 0,6 bis zwei Kilometern auf.
Die Cirruswolke, auch Federwolke genannt, ist meist eine reine Eiswolke in grosser Höhe. Sie befindet sich in Lagen von acht bis zwölf Kilometern. Die Wolke hat meist die Form weisser Fäden, schmaler Bänder oder weisser Flecken.
Cirrostratuswolken haben den Namen "Schleierwolken "ihrer Erscheinung als schleierartiger Nebel zu verdanken. Sie können die Sonne zwar nicht verdecken, verursachen aber sogenannte Halos (Ringe wie im Bild). Auch sie kommen nur in den hohen Lagen zwischen acht und zwölf Kilometern vor. Daher bestehen die Wolken fast ausschliesslich aus Eiskristallen.
Cirrocumuluswolken sind dünne, weisse Flecken, Felder oder Schichten von Wolken. Diese bestehen aus sehr kleinen körnigen, gerippelten oder ähnlichen Wolkenteilen. Auch sie treten in grossen Höhen bis zwölf Kilometer auf und bestehen fast ausschliesslich aus Eiskristallen.
Altostratuswolken sind blaue oder graue Wolkenfelder und gelten als Vorbote für Regen. Es handelt sich um graue mittelhohe Schichtwolken ohne Konturen. An einigen Stellen können sie so dünn sein, dass der Himmel zu sehen ist oder die Sonne durchscheint. Eine Altostratuswolke besteht sowohl aus Eiskristallen als auch aus Wassertröpfchen.
Die Stratuswolke wird auch als Hoch- oder Höhennebel bezeichnet. Sie kommt in niedrigen Höhen bis zwei Kilometer vor. Die Stratuswolke erscheint als strukturlose graue Wolkenschicht. Aus ihr fällt häufig Niederschlag in Form von Sprühregen.
Stratocumuluswolken treten als Flecken, Felder oder Schichten aus gleichmässig angeordneten Schollen oder Ballen auf. Sie bestehen hauptsächlich aus Wassertröpfchen. Da diese viel Licht absorbieren, sind sie meist grau. Sie werden allerdings nur manchmal von Regen oder Schnee begleitet. Sie treten nur in niedrigen Lagen bis zwei Kilometer Höhe auf.
Altocumuluswolken treten in der Regel als Feld auf, bestehend aus vielen kleinen Wolken. Im Gegensatz zu Stratocumulus treten sie allerdings in höheren Lagen von zwei bis acht Kilometern auf. Auch werden sie nicht von Niederschlag begleitet und sind meist heller.
Nimbostratuswolken sind die Regenwolken, die für anhaltenden Dauerregen oder Schneefall verantwortlich sind. Sie treten als ausgedehnte graue Wolkenschicht auf. Auch sie kommen in Höhenlagen von 0,6 bis 12 Kilometern vor.
Aufmerksamen Lesern wird nun auffallen, dass sich alle Wolkennamen aus den gleichen Wortbausteinen zusammensetzen. Dabei lässt sich aus den Wortbausteinen auch die Wolkenform ableiten. So steht das lateinische Wort cumulus für "Anhäufung" und das Wort nimbus für "Regenwolke". Daraus leitet sich das Wort Cumulonimbus für die grossen Gewitterwolken ab. Das Wort altum bedeutet "Höhe", das Wort cirrus bedeutet "Haarlocke", "Franse" oder "Federbusch" und das Wort stratus bedeutet "ausgedehnt" oder "mit einer Schicht bedeckt".