Wuhan als Ort der Kontraste: Von der Metropole zur Geisterstadt

Das Coronavirus verbreitet sich weiter. Die Lufthansa hat bereits alle Flüge nach China gestrichen und die Bundesregierung bereitet eine Evakuierung von Deutschen aus der gefährdeten Region vor. Die Stadt Wuhan, in der das Coronavirus ausgebrochen ist, wurde abgeriegelt. Derzeit präsentiert sie sich deshalb als Geisterstadt.

Wuhan ist die Hauptstadt der chinesischen Provinz Hubei. Die Metropolregion zählt rund elf Millionen Einwohner. Dementsprechend hoch ist das Verkehrsaufkommen, wie diese Luftaufnahme zeigt.
Allein rund 50.000 Fahrzeuge pro Tag fahren über die zweite Jangtse-Brücke. Die Schrägseilbrücke wurde 1995 eröffnet und führt über den Fluss Jangtsekiang. Sie ist etwa 4,7 Kilometer lang.
Auch diese Luftaufnahme zeigt das Verkehrsaufkommen, das normalerweise in Wuhan herrscht. Doch seit Ausbruch des Coronavirus und der Abriegelung der Stadt sieht das vollkommen anders aus.
Nachdem Wuhan, um die Verbreitung des Virus zu verhindern, weitgehend abgeriegelt wurde, ist die Stadt von Kurieren abhängig. Diese versorgen die Stadt weiterhin mit Vorräten. Hier lässt sich einer von einer Sozialarbeiterin die Temperatur messen.
Manche Strassen, wo sich zuvor noch Autos tummelten, sind sogar vollkommen verlassen.
Die wenigen Autofahrer, die noch unterwegs sind, kommen womöglich so schnell ans Ziel wie noch nie.
Diese junge Frau will nicht auf ihr kleines Workout an der frischen Luft verzichten. Eine Atemmaske trägt sie sicherheitshalber trotzdem.
Damit ist sie nicht alleine: Mit vier weiteren, ebenfalls mit Atemmasken geschützten Frauen trotzt sie der tristen Einsamkeit auf den Strassen.
Auch diese Strasse ist vergleichsweise verlassen. Die Frau auf dem Fahrrad trägt ebenfalls eine Atemmaske.
Dieses Paar hat seinen Spazierweg vollkommen für sich. Wann der Verkehr in Wuhan wieder fliessen und die Abriegelung aufgehoben werden wird, ist unklar.