Das Bundesamt für Statistik hat neue Zahlen zur natürlichen Bevölkerungsbewegung im Jahr 2019 veröffentlicht. Todesfälle und Scheidungen sind leicht angestiegen, die Zahl der Geburten hat abgenommen.

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Wie sieht es mit der Anzahl der Todesfälle, Scheidungen, Eheschliessungen, eingetragenen Partnerschaften und Geburten in der Schweiz aus? Das Bundesamt für Statistik (BFS) hat die provisorischen Ergebnisse der natürlichen Bevölkerungsbewegung des letzten Jahres veröffentlicht.

Scheidungen nehmen zu

Im Jahr 2019 haben sich 16.600 Paare scheiden lassen – im Vergleich zum Vorjahr ist das eine Zunahme von 0,4 Prozent. Vor allem bei ausländischen Paaren gab es mehr Scheidungen – bei den Schweizer und gemischtnationalen Paaren habe laut BFS ein Rückgang stattgefunden.

Die durchschnittliche Ehedauer ist stabil bei 15 Jahren geblieben. Wenn der Trend von 2019 so fortgesetzt wird, werden zwei von fünf Ehen (40,4 Prozent) eines Tages geschieden.

Weniger Paare wollen den Bund der Ehe eingehen

Den Bund der Ehe gingen im Jahr 2019 38.200 Paare ein. Im Vergleich zu 2018 handelt es sich dabei um einen Rückgang von 6,2 Prozent. Ähnlich sieht es auch bei den eingetragenen Partnerschaften aus.

Im Vergleich zum Vorjahr entschieden sich etwa 650 gleichgeschlechtliche Paare für eine eingetragene Partnerschaft, was im Vergleich zu 2018 einem Rückgang von 7,9 Prozent entspricht.

Weniger Babys, mehr Todesfälle

Im Jahr 2019 wurden auch weniger Babys geboren als im Jahr zuvor. 2018 konnten noch 87.900 Geburten verzeichnet werden, 2019 waren es 84.000. Nur im Kanton Jura stieg die Zahl der Geburten an. Bei der Geburt ihres ersten Kindes sind Mütter durchschnittlich 31,1 Jahre alt.

Die Zahl der Todesfälle ist hingegen gestiegen. Laut BSF sei die Zunahme auf die demografische Alterung zurückzuführen. Im Jahr 2019 sind 67.300 Menschen gestorben – 200 Menschen mehr als 2018. (tae)  © 1&1 Mail & Media / SN

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