• Der Zoll hat einen grossen Schmuggel mit Feuerwerkskörpern aufgedeckt.
  • Die Feuerwerkskörper haben sich laut Zollsprecher in einem Fahrzeug an der Autobahn 20 bei Görmin nahe Anklam befunden.
  • Insgesamt wurden 19.000 Raketen und Böller der Kategorie 3 beschlagnahmt.

Mehr Panorama-News

Sieben Wochen vor Silvester haben Behörden in Mecklenburg-Vorpommern einen ersten grösseren Schmuggel mit Feuerwerkskörpern aufgedeckt. Wie ein Zollsprecher am Mittwoch sagte, wurden in einem Fahrzeug an der Autobahn 20 bei Görmin nahe Anklam (Vorpommern-Greifswald) 19 000 Feuerwerkskörper der Kategorie 3 beschlagnahmt. Solche Böller- und Raketen-Feuerwerkskörper dürften nur Leute besitzen und verwenden, die eine spezielle Erlaubnis nach dem Sprengstoffgesetz besitzen.

Die Fahrzeugkontrolle erfolgte auf dem Rastplatz Peenetal-Nord an der A 20, die vom polnischen Stettin (Szczecin) über Rostock nach Lübeck führt. Gegen den 23-jährigen Fahrer und den 19-jährigen Beifahrer, beide aus den Niederlanden und ohne Berechtigung, werde wegen Verstosses gegen das Sprengstoffgesetz ermittelt. Die Feuerwerkskörper wurden dem Munitionsbergungsdienst zur Vernichtung übergeben. Zum Wert wurden keine Angaben gemacht. Auf der A 20 gehen dem Zoll und der Bundespolizei immer wieder, speziell vor dem Jahreswechsel, Schmuggler ins Netz, die illegale Böller aus Osteuropa nach Deutschland oder dessen Nachbarländer bringen wollen.

Zollfahndungsamt in Rostock hat Ermittlungen übernommen

Als Hintergrund vermuten Ermittler, dass sich angesichts der Verkaufsverbote in den Vorjahren im Zuge der Corona-Pandemie Händler im Vorfeld mit Feuerwerkskörpern bevorraten wollen. Die Ermittlungen habe das Zollfahndungsamt in Rostock übernommen. (dpa/mit)