Jetzt ist es traurige Gewissheit. Nachdem Fans bereits im Februar in Sorge um den Zolli-Storch Lenny waren, nachdem sein Sender ausgefallen war, gab Storch Schweiz bekannt, dass Lenny tot ist. Vermutlich wurde er Opfer eines Steinadlers.

Mehr aktuellen News finden Sie hier

Zurück nach Basel hat es der Zolli-Storch Lenny nicht mehr geschafft. In Spanien starb der beliebte Vogel – vermutlich durch die Attacke eines Steinadlers.

Sender und "eine Menge Federn"

Bei Facebook erhielten die Fans von Lenny die traurige Nachricht. Der Zolli-Storch aus Basel ist definitiv nicht mehr am Leben. Schon Wochen zuvor hatten Fans spekuliert, ob Lenny etwas zugestossen sein könnte, nachdem sein Sender immer wieder ausgefallen war.

"Trotz enorm schwieriger Bedingungen hat das Team von Birdlife Spanien den Sender nun doch noch gefunden. An der Fundstelle lagen gemäss Storch Schweiz der kaputte Sender und eine Menge Federn", heisst es auf der Facebook-Seite von Storch Zoo Basel. Storch Schweiz vermutet, dass der Sender-Storch aus Basel von einem Steinadler erbeutet wurde, da das Gebiet perfekt für diese geeignet sei und sie sich auf die Jagd grosser Vögel spezialisiert hätten.

Fans, die Lennys Reisen jahrelang mitverfolgten, zeigen sich schockiert. "Danke Lenny für deine interessanten Abenteuer und Berichte. Wie werden immer an dich denken. Besonders wenn wir deine Kamerädli am Himmel fliegen sehen", schreibt ein User und ein anderer kommentiert: "R.I.P Lenny du hast mein Leben mit deinen Geschichten bereichert."

Lenny wurde seit über einem Monat vermisst

Der Basler Storch wurde seit rund fünf Wochen vermisst. Sein Sender war immer wieder ausgefallen. Deshalb hatte sich ein Suchtrupp von Birdlife Spanien, ein Projektpartner von Storch Schweiz, auf die Suche nach ihm gemacht. Trotz schwieriger Bedingungen habe das Team "den Sender in unwegsamen Gelände gefunden", berichtet Storch Schweiz.

"Der Tod von Lenny ist wirklich ein grosser Verlust, für die Forscher, den Zoo Basel, aber auch für viele Menschen, die Lenny's Schicksal jahrelang gespannt im Internet verfolgten", schreibt die Gesellschaft auf ihrer Internetseite.

Der Storch wurde 2013 mit einem Datenlogger versehen. Somit konnten Forscher wie auch Fans seine jährliche Reise in den Süden und zurück nach Basel mitverfolgen. "Er hat mit seinen rund 81000 Senderdaten über die vielen Jahre, einen grossen Beitrag zur Storchen-Forschung beigetragen", schreibt Storch Zoo Basel. (sob)  © 1&1 Mail & Media / SN