Am Montag musste sich der Zoo Zürich von einem seiner sanften Riesen verabschieden. Elefantenbulle Maxi wurde im Alter von 50 Jahren eingeschläfert. Eine Erlösung, meint der Zoodirektor.

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Der Zoo Zürich trauert um den Elefantenbullen Maxi. Am Montag wurde der Asiatische Elefant aufgrund von Altersbeschwerden eingeschläfert, wie der Zoo auf seiner Website schreibt. Maxi wurde 50 Jahre alt.

"Er konnte in den letzten Tagen kaum aufstehen und wirkte sehr schwach", wird Zoodirektor Alex Rübel von "20min.ch" zitiert. Da Maxi zudem kaum noch Zähne gehabt habe, sei ihm das Fressen zunehmend schwerer gefallen.

"Wir sind alle sehr traurig. Maxi war ein ganz Toller. Er war sehr umgänglich und verstand sich mit allen sehr gut", so Rübel weiter. Die Einschläferung sei für den saften Riesen jedoch eine Erlösung gewesen.

Elefantenbulle Maxi: In 50 Jahren weit gereist

Maxi kam 1969/70 in Thailand zur Welt. Nach einem kurzen Zwischenstopp in einem Zoo in Grossbritannien wurde er schliesslich als Zirkustier der britischen Familien-Tourenshow "Chipperfield's" eingesetzt. 1981 erreichte er sein neues Zuhause: den Zoo Zürich, wo er den Rest seines Lebens, rund 38 Jahre, verbringen durfte.

Damit sich seine Artgenossen von ihm verabschieden können, wurde sein Körper nach der Einschläferung zunächst im Gehege gelassen. "Jetzt kommt das Tier in die Pathologie der Universität Zürich und wird dort untersucht", erklärt Rübel die weiteren Schritte. Die Stosszähne des Asiatischen Elefanten sollen den Weg zurück in den Zoo finden, um dort künftig für edukative Zwecke eingesetzt zu werden. (cos)  © 1&1 Mail & Media / SN

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