In Zürich hat ein bewaffneter Mann am Sonntagabend einen Polizeieinsatz ausgelöst. Als die Beamten den Verdächtigen festnahmen, stellte sich heraus, dass er zwei Soft-Air-Waffen bei sich trug.

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Am Sonntagabend hat ein bewaffneter Mann einen Imbiss im Zürcher Shopville betreten, wie aus einer Polizeimitteilung vom Montag hervorgeht. Nachdem bei der Polizei eine Meldung über den verdächtigen Gast eingegangen war, rückten die Polizisten kurz vor 18 Uhr zum Einsatz aus. Bei der Kontrolle des 28-jährigen Mannes stellte sich heraus, dass es sich bei seiner Ausrüstung um Imitationswaffen in Form einer Lang- und einer Faustfeuerwaffe handelte.

Es drohen bis zu drei Jahre Haft

Der Mann wurde wegen Widerhandlung gegen das Waffengesetz bei der Staatsanwaltschaft angezeigt, die beiden Soft-Air-Waffen wurden eingezogen. Das Tragen von Imitationswaffen ist laut Polizeimitteilung verboten. "Dem Mann drohen je nach Anklage bis zu drei Jahren Haft oder eine Geldstrafe", äusserte sich Jill Zimmerli vom Mediendienst der Stadtpolizei Zürich gegenüber "Blick.ch".

Imitationswaffen seien von Polizisten kaum von echten Waffen zu unterscheiden, weshalb es für alle Beteiligten zu gefährlichen Situationen kommen könne, so Zimmerli. Warum der Mann mit den Waffen unterwegs war, ist noch nicht bekannt. (jom)  © 1&1 Mail & Media / SN