Die hohen Temperaturen ziehen viele Abfall-Sünder ans Zürcher Seebecken. Bei dem sonnigen Wetter haben die Mitarbeiter der Stadt besonders viel zu tun.

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Die Sonne kann hässliche Spuren hinterlassen. Das merken die Züricher Behörden insbesondere am Zürcher Seebecken. Denn bei schönem Wetter wird gegrillt, gegessen, getrunken und Unmengen von Abfall produziert – ganze 4,5 Tonnen.

Ab 5 Uhr sind sie im Einsatz: 15 Mitarbeiter von Entsorgung und Recycling Zürich (ERZ) sorgen in acht Fahrzeugen jeden Tag dafür, dass es in und rund um Zürich sauber ist, wie "20 Minuten“ berichtet. Das ist gar nicht so leicht, wenn man bedenkt, dass um das Zürcher Seebecken an sonnigen Tagen bis zu 4,5 Tonnen Abfall anfallen.

Zürichsee: 60 zusätzliche Abfallcontainer

ERZ-Sprecher Daniel Eberhard gibt zwar an, dass das "ziemlich aufwendig“ sei und die Ressourcen sicher nicht schone. Dennoch könnte die Lage auch schlimmer sein, wie er findet: "Wir merken auch, dass die Leute vermehrt den Abfall zu den Behältern bringen. Natürlich gibt es aber immer wieder Gruppen, die lieber nicht entsorgen möchten.“

Müllberge neben dem Abfalleimer seien dennoch ein positives Zeichen, beweisen sie doch, dass die Menschen wenigstens versuchen, ihren Unrat ordentlich zu entsorgen. 60 zusätzliche Abfallcontainer in den Seenlagen, sollen das aber verhindern. "Falls aber auch diese überfüllt sein sollten, ist es besser, den Abfall nebenan hinzustellen, als auf einer Wiese liegen zu lassen“, erklärt Eberhard "Blick.ch“. (kms)  © 1&1 Mail & Media / SN