Am Donnerstag wird das "Wienachtsdorf" in Zürich eröffnet. Für den Weihachtsmarkt auf dem Sechseläutenplatz hat sich die Stadtpolizei Zürich ein neues Sicherheitskonzept überlegt: Erstmals werden Schwellen mit ausklappbaren Elementen zum Schutz des Geländes ausgelegt.

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Bereits zum fünften Mal wird das Zürcher "Wienachtsdorf" seine Pforten öffnen. Damit die Besucher ihren Besuch auf dem Weihnachtsmarkt mit Glühwein und Schlittschuhlaufen geniessen können, hat die Zürcher Stadtpolizei die Sicherheitsvorkehrungen weiter verschärft und sogenannte Anti-Terror-Poller installiert.

Verheerende Attacken wie der Terroranschlag auf dem Berliner Weihnachtsmarkt, bei dem 2016 elf Besucher durch einen LKW getötet wurden, sollen damit verhindert werden.

"Fahrzeugrückhaltesysteme" waren bereits im Einsatz

Bereits vor einem Jahr hatte Marco Cortesi, Sprecher der Stadtpolizei Zürich, angekündigt, die Sicherheitslage neu zu beurteilen. Die sogenannten "Fahrzeugrückhaltesysteme" kamen bereits am Züri Fäscht im Juli dieses Jahres zum Einsatz und sollen nun auch eine besinnliche Zeit im "Wienachtsdorf" ohne Sicherheitsbedenken ermöglichen.

Es gelte aktuell nicht die höchste Alarmbereitschaft, aber "wenn sich viele Leute an einem Ort aufhalten, müssen wir für Ruhe und Sicherheit sorgen", sagte Cortesi im Interview mit "Blick". Die Schwellen sind mit drei ausklappbaren Elementen ausgestattet und können laut Cortesi jedes Fahrzeug aufhalten.

Die Zeitung berichtet zudem, dass die Barrieren an der Schillerstrasse und an der Seeseite nähe des Opernhauses installiert wurden. Die anderen Eingänge sind mit einem Metallgitter geschützt.

Neue Sperren am Hauptbahnhof

Auch am Zürcher Hauptbahnhof wurden für die Weihnachtszeit Sicherheitsvorkehrungen getroffen. 20 aufgestellte Betonboxen mit kleinen Weihnachtsbäumen sollen "nicht erwünschte" Fahrzeuge aufhalten, erklärte Marcel Frei, Sprecher der Kantonspolizei Zürich gegenüber "Blick".

Bei einem Notfall sei jedoch gewährleistet, dass die mobilen Elemente so verschoben werden können, dass ein Rettungsfahrzeug in die Bahnhofshalle fahren kann. (jom)  © 1&1 Mail & Media / SN

Anschlag auf Weihnachtsmarkt in Strassburg

Frankreich steht unter Schock: Wieder ist das Land Opfer eines Terror-Attentäters geworden. Der mehrfach verurteilte Mann tötete im Umfeld des Strassburger Weihnachtsmarkts drei Menschen. Er befindet sich auf der Flucht. Es gibt Berichte, wonach er Richtung Deutschland unterwegs sei. Grenzkontrollen werden verschärft.