Wer Polizist werden will, muss körperlich und sprachlich fit sein. Doch mehr als die Hälfte der Polizeibewerber in Zürich scheitert am Deutschtest. Das soll sich nun ändern.

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In Sachen Sprachkompetenz scheint es bei so manchem Bewerber der Zürcher Polizei zu hapern. Ein Grossteil schafft den geforderten Deutschtest nicht. Jetzt sollen Sprachkurse helfen.

Fehlerhafte Berichte hinterlassen schlechten Eindruck

"Eine präzise und fehlerfreie Ausdrucksweise ist unabdingbar", zitiert "20min" Kapo-Sprecherin Rebecca Tilen, die im "Tages-Anzeiger" über das Anforderungsprofil an Polizisten spricht.

Es müssten regelmässig Berichte, Rapporte und Einvernehmen an Staatsanwaltschaft und Gericht geschickt werden. Ein sprachlich fehlerhaftes Schriftstück hinterlässt da einen schlechten Eindruck.

Deswegen wird im Auswahlverfahren kräftig ausgesiebt. Wie "20min" weiter schreibt, wählt die Stadtpolizei Zürich nur etwa einen von acht Bewerbern aus. Bei der Kantonpolizei sind es sogar noch weniger: Nur jeder Zehnte wird genommen, in Winterthur sogar bloss jeder Zwölfte.

Mehr als die Hälfte fällt durch

Zwar sei für viele Bewerber der Sporttest kein Problem, mehr als jeder Zweite bestehe den Deutschtest jedoch nicht. Ein Problem, das auch Marco Cortesi, Medienchef bei der Stadtpolizei Zürich, sieht: "Ausdrucksfähigkeit ist eine grundlegende Kompetenz für Polizisten. Was sagt der Polizist in eigenen Worten und stellt das so als Fakt dar? Was sagt eine Auskunftsperson? ­Dafür muss man den Konjunktiv beherrschen."

Die Lösung: Sprachkurse. So bieten Sprachschulen mittlerweile Deutschkurse speziell für Polizeibewerber an. (kms)  © 1&1 Mail & Media/spot on news

Angreifer verletzt Passanten in London-Streatham mit einer Machete

In Streatham, einem Stadtteil im Süden Londons, geht ein Mann mit einer Machete auf Passanten los. Er verletzt zwei Personen, eine davon schwer. Die Polizei nimmt die Verfolgung des Angreifers auf und erschiesst ihn. (Teaserbild: Isabel Infantes/AFP) © ProSiebenSat.1