Nach einem Zugunglück in Zweisimmen im Kanton Bern geht die Polizei geht davon aus, dass an einer Weiche manipuliert wurde - und sucht nach Zeugen.

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In Zweisimmen im Kanton Bern ist es am vergangenen Montag (14. September) zu einem Zugunfall gekommen. Zwei Wagen einer BLS-Zugkomposition sind dabei entgleist. Die Kantonspolizei Bern geht davon aus, dass eine Weiche manipuliert worden ist. Die Beamten haben die Ermittlungen aufgenommen.

Keine Verletzten

Wie die Polizei in einer Mitteilung schreibt, war die Zugkomposition am Freitagabend auf einem Abstellgleis über einer Weiche abgestellt worden. Am Montagmorgen sollten die Wagen gegen 7 Uhr wegfahren. Dabei sprang der Zug kurz nach der Weiche aus den Gleisen.

Während des Unfalls befand sich lediglich der Lokführer im Zug, heisst es von Seiten der Polizei. Verletzt wurde bei dem Ereignis niemand. Dennoch schätzen die Beamten den entstandenen Sachschaden auf mehrere 100.000 Franken.

Polizei sucht nach Zeugen

Zur Klärung der genauen Umstände hat die Kantonspolizei Bern unter der Leitung der Regionalen Staatsanwaltschaft Oberland weitere Ermittlungen aufgenommen. Es ist davon auszugehen, dass die Weiche manipuliert worden ist.

Personen, die zwischen Freitagabend (11. September) und Montagmorgen (14. September) verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sind dazu aufgefordert, als Zeugen auszusagen.  © 1&1 Mail & Media/spot on news

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