Die amerikanische Luftwaffe hat mehr als 20.000 Bomben im Kampf gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" abgeworfen. Doch nun geht der Air Force nach eigenen Angaben die Munition aus. Die Produktion von Raketen müsse angekurbelt werden. Doch reicht die Zeit?

Einem Bericht des US-Fernsehsenders CNN zufolge hat die US-Luftwaffe seit ihrem Einsatz gegen den sogenannten "Islamischen Staat" mehr als 20.000 Raketen und Bomben abgefeuert. Die Munition könne deshalb ausgehen. Die Lager leerten sich schneller, als sie wieder aufgefüllt werden könnten, sagte Air-Force-Chef Mark Welsh CNN.

Anti-IS-Einsatz: Bleibt es bei Fregatte, "Tornados" und Tankflugzeug?

Um für einen längeren Kampf gegen die Terrormiliz gerüstet zu sein, müsste man die Waffenproduktion ankurbeln, Finanzmittel aufstocken. Man habe bereits zusätzliche Mittel für die Produktion sogenannter "Hellfire"-Raketen angefordert. Um die Bestände allerdings aufzufüllen, benötige man vier Jahre.

Die neuen Daten der Air Force fallen in eine Zeit, in der US-Präsident Barack Obama heftig kritisiert wird. Ihm wird intern und extern Schwäche gegen den sogenannten "Islamischen Staat" vorgeworfen. Präsidentschaftsbewerber Jeb Bush und andere Republikaner wollen sogar das, was Obama strikt ablehnt: US-Bodentruppen in Syrien. (far)