Anschlag in Berlin

Bei dem Terroranschlag am 19. Dezember 2016 in Berlin war ein Lkw am Breitscheidplatz in einen Weihnachtsmarkt gefahren. Elf Menschen starben 48 wurden teil schwer verletzt. Einen Tag nach dem Anschlag wurde der Tunesier Anis Amri als Hauptverdächtiger identifiziert. Amri galt bereits als "Gefährder" und war bei den deutschen Sicherheitsbehörden kein Unbekannter. Anis Amri wurde zur internationalen Fahndung ausgeschrieben. Das Bundeskriminalamt veröffentlichte das Fahndungsfoto von Anis Amri. Die Art und Weise, wie der Lkw in die Menschenmenge gelenkt worden war, erinnerte an den schweren Terroranschlag von Nizza. Politiker reagierten bestürzt. Anteilnahme wurde auch in den sozialen Medien ausgesprochen. Am 23. Dezember wurde der mutmassliche Attentäter, der Tunesier Anis Amri, auf der Flucht in Mailand von Polizisten erschossen. Am Jahrestag des Anschlags wurde in Berlin der Opfer gedacht.

Das Haus der Kanzlerin wird 24 Stunden pro Tag bewacht. Doch das hielt Anis Amri nicht davon ab, ein Foto von der Örtlichkeit zu schiessen. Der Attentäter vom Berliner Breitscheidplatz kundschaftete offenbar weitere Anschlagsziele aus.

Ein Video, welches kurz nach dem Anschlag auf dem Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz aufgenommen wurde, wirft neue Fragen auf. Hat Anis Amri wirklich alleine gehandelt?

Er gilt als Schlüsselfigur bei der Aufklärung des Terroranschlags auf dem Berliner Weihnachtsmarkt. Doch ob Ben Ammar als Zeuge zur Verfügung stehen wird, ist noch offen. Der tunesische Islamist war sechs Wochen nach dem Amri-Attentat abgeschoben worden.

Bilal B.A. war ein Vertrauter des Weihnachtsmarkt-Attentäters. Noch am Vorabend des Anschlags traf er Amri. Wollten die Deutschen ihn loswerden, weil er gefährlich war und bald aus der Haft entlassen werden musste? Oder steckt etwas anderes dahinter?

Anderthalb Jahre nach dem islamistischen Anschlag auf den Berliner Breitscheidplatz haben die Ermittler einem Medienbericht zufolge den Hintermann des Attentäters Anis Amri identifiziert.

Der Berliner Attentäter Amri handelte mit Drogen. Man hätte ihn wohl festnehmen und den Anschlag vielleicht verhindern können, wird jetzt klar. Doch bei der Berliner Polizei verschwand ein Vermerk. Jetzt ermittelt die Behörde gegen die eigenen Leute.

Nizza, Berlin, Jerusalem: In den vergangenen Monaten haben mehrfach Attentäter Lastwagen als Waffe missbraucht. Wie Hersteller und Logistiker der Gefahr begegnen:

Der Attentäter von Berlin reiste tagelang durch Europa, bevor er in Italien von der Polizei erschossen wurde. Teile der Route, die Anis Amri nahm, sind bekannt. Die Bundesanwaltschaft bestätigte, dass er über die Niederlande und Frankreich nach Italien floh. Überwachungskameras filmten ihn in mehreren Bahnhöfen.

Der mutmassliche Attentäter von Berlin, Anis Amri, ist direkt nach dem Anschlag wohl von einer Kamera am Bahnhof Zoo aufgezeichnet worden.

Ein Lastwagen hat an der Gedächtniskirche in Berlin mehrere Passanten erfasst und getötet. Die Informationen sind zum Teil noch widersprüchlich. Offenbar ist ein Tatverdächtiger auf der Flucht.