Brexit-News

Am 23. Juni 2016 hat ein Referendum darüber entschieden, dass Grossbritannien mit dem Brexit aus der EU austritt. Der Begriff "Brexit" ist ein Wortspiel aus den Begriffen "Britain" und "Exit". Die Reaktionen auf den Brexit fielen bei Befürwortern und Gegnern des Ausstiegs entsprechend aus. Schliesslich hatte man im Vorfeld oft genug vor den möglichen Folgen gewarnt. Als erstes reagierten die Finanzmärkte mit deutlichen Kursverlusten. Der britische Premierminister David Cameron gab seinen Rücktritt bekannt. Brexit-Befürworter und UKIP-Chef Nigel Farage liess sich nach dem gewonnenen Referendum unterdessen zu einer geschmacklose Aussage hinreissen. Wie es zum Brexit kam lesen Sie ihn unserem Brexit-Live-Ticker. Und so kommentierten die Pressestimmen den Brexit.

Es ist die erste Haushalts-Rede nach dem Brexit-Votum in Grossbritannien. Und Schatzkanzler Hammond muss zugeben: Es sieht nicht gerade rosig für Grossbritannien aus, denn der Ausstieg aus der EU dürfte das Land viel kosten.

Boris Johnson hat sich vor seinen EU-Kollegen blamiert. Der Aussenminister Grossbritanniens fordert trotz Brexit vollen Zugang zum EU-Binnenmarkt. Für die Italiener hat er ein verlockendes Angebot parat.

Rückschlag für Theresa May: Ein Gericht kommt ihrer Strategie in den Brexit-Verhandlungen mit Brüssel in die Quere. Doch das letzte Wort ist noch nicht gesprochen.

Der Termin für den Beginn des Brexit steht – laut britischer Regierung. Ob diese den EU-Austritt wie geplant durchbringt. Und um welche Streitpunkte es hauptsächlich geht. Antworten.

Nach gerade einmal 18 Tagen im Amt ist die Vorsitzende der rechtspopulistischen Ukip-Partei in Grossbritannien, Diane James, als Parteichefin zurückgetreten. Die Nachfolgerin von Partei-Ikone und Brexit-Verfechter Nigel Farage führte "persönliche und berufliche Gründe" für ihren Entschluss an, den sie am späten Dienstagabend über den Kurznachrichtendienst Twitter öffentlich machte.

Grossbritannien wird im März das Verfahren zum Austritt aus der Europäischen Union einleiten. Das sagte Premierministerin Theresa May am Sonntag.

Grossbritannien wird im März das Verfahren zum Austritt aus der Europäischen Union einleiten. Das sagte Premierministerin Theresa May am Sonntag.

Wie geht es nach dem Brexit-Votum mit der britischen Konjunktur weiter? Zahlreiche Briten suchen offenbar einen Plan B zu ihrer Heimat: Neuseeland und Australien freuen sich über einen Ansturm.

Grossbritannien wird die EU-Ratspräsidentschaft nicht wie geplant in der zweiten Jahreshälfte 2017 übernehmen.

Die konservative britische Politikerin Theresa May wird als neue Premierministerin ihr Land aus der EU führen. "Brexit bedeutet Brexit - und wir werden einen Erfolg daraus machen", sagte May am Montagabend in London.

Die designierte britische Premierministerin Theresa May will das Land einen und den Austritt Grossbritanniens aus der EU vollziehen. Es komme darauf an, "eine neue Rolle für uns in der Welt zu finden", sagte sie in einer kurzen Rede am Montagabend.

Die britische Energie-Staatssekretärin Andrea Leadsom will nach Angaben des Senders BBC nicht zur Wahl um die Nachfolge von Premierminister David Cameron antreten. Das berichtet der Sender am Montag unter Berufung auf nicht näher genannte Quellen.

Nach dem Brexit-Schock sind viele Fragen offen. Wann und wie soll Grossbritannien aus der EU austreten? In London, Berlin und Brüssel verfolgt man eigene Interessen. Der Überblick.

Nach dem Brexit-Votum bleibt bei den britischen Parteien kein Stein auf dem anderen. Als erste machen sich die Konservativen auf, eine neue Führung zu wählen und das Feld der Bewerber auszudünnen. Die Favoritin liegt weit vor allen Konkurrenten.

Das Europaparlament hat am Dienstag über die Auswirkungen des britischen Brexit-Referendums auf die Staatengemeinschaft beraten. Ein Überblick der Debatte in Zitaten.

Die EU-Gegnerin Andrea Leadsom ist eine der Favoritinnen für die Nachfolge des britischen Premiers David Cameron. Die 53-Jährige macht keinen Hehl daraus: Sie will, dass Grossbritannien so schnell wir möglich aus der EU austritt.

Sie waren die beiden Gesichter der Brexit-Befürworter - jetzt hat sich nach Boris Johnson auch Rechtspopulist Nigel Farage zurückgezogen. Um den EU-Schlamassel der Briten müssen sich andere kümmern.

Das Brexit-Votum entzweit die Koalition - dabei geht es vor allem ums Geld. Die SPD attackiert Schäubles Sparkurs, die Union verteidigt ihn verbissen.

Nach der Volksabstimmung über den Brexit geht ein Riss durch Grossbritannien. Verunsichert schauen die Menschen in eine ungewisse Zukunft. Immerhin: Auf eine 90-Jährige mit Hut ist Verlass.

Eigentlich hätte das Brexit-Lager allen Grund zum Jubeln. Stattdessen werfen die Wortführer Johnson und Farage das Handtuch. Warum? Angst vor der Verantwortung, vor den rauen Zeiten - oder hatten sie nie mit ihrem Sieg gerechnet?

Als "sehr feige" hat Luxemburgs Aussenminister Jean Asselborn den Rückzug des britischen Politikers Nigel Farage von der Spitze der EU-feindlichen Partei Ukip bezeichnet.

Der Chef der rechtspopulistischen britischen Partei UKIP, Nigel Farage, tritt zurück. Der Brexit-Wortführer sagte am Montag, er wolle "sein Leben zurückhaben.

Die Briten haben sich gegen die EU entschieden - das sorgt auch in Berlin für Streit innerhalb der Regierung. Die Kernfrage: Wie soll es weitergehen mit Europa?

In London demonstrieren Zehntausende gegen den Brexit. Und erstmals meldet sich Königin Elizabeth II. zu Wort: Man müsse ruhig und gefasst bleiben.

Schottland will nach dem Brexit-Votum notfalls das Vereinigte Königreich verlassen, um in der EU zu bleiben. Der Widerstand anderer EU-Länder könnte geringer sein als gedacht.

Mehrere tausend Demonstranten haben bei einem Marsch durch London gegen das britische Brexit-Votum protestiert. Mindestens 2.000 bis 3.000 zumeist junge Leute seien auf den Strassen, schätzte eine BBC-Reporterin am Samstag.

Nach dem Brexit-Schock tobt bei den britischen Konservativen ein Machtkampf. Der grosse Buhmann: Boris Johnson. Ein prominenter Tory-Veteran sagt: "Er hat eine der grössten Krisen der Moderne ausgelöst."

Um seine Beziehungen zur EU nach dem Brexit-Entscheid zu regeln, dürfte Grossbritannien eher an einer Art "Schweizer Modell" interessiert sein als an der norwegischen Lösung. Der Schweizer Weg dürfte mehr Flexibilität mit sich bringen, sei aber mit Hindernissen gepflastert, warnt ein EU-Experte.

Der ehemalige Londoner Bürgermeister Boris Johnson hat überraschend angekündigt, sich nicht um die Nachfolge des scheidenden Premierministers David Cameron zu bewerben.

Bringt das Brexit-Referendum auch die europäische Haushaltsplanung durcheinander? Zumindest für 2017 beantwortet Brüssel die Frage mit einem klaren Nein. Manch einen Briten dürfte das ärgern. Unter anderem die Ausgaben in der Flüchtlingskrise sollen steigen.

Der ehemalige Londoner Bürgermeister Boris Johnson hat überraschend angekündigt, sich nicht um die Nachfolge des scheidenden Premierministers David Cameron zu bewerben.

Die Europäische Union drängt die Briten, den Ausstieg aus der Staatengemeinschaft nun schnell voranzutreiben. Aber es gibt einige EU-Vertreter, die ihnen mehr Zeit einräumen wollen. Was treibt die beiden Lager an?  

Nach dem Brexit-Votum der Briten werden nun Stimmen laut, die der Flüchtlingspolitik von Angela Merkel die Schuld am EU-Verdruss der Bevölkerung Grossbritanniens geben.

Das Brexit-Lager hat eine Kampagne geführt, die von reiner Stimmungsmache geprägt war. Fünf Tage nach der Abstimmung wird immer klarer, dass es keinen konkreten Plan für die Zukunft gibt. Jetzt fühlen sich viele Briten hintergangen, weil die Brexit-Aktivisten ihnen leere Versprechungen gemacht haben. Die EU-Gegner, allen voran Boris Johnson und Nigel Farage, spielen ein gefährliches Spiel – auch mit ihren eigenen Wählern.

Der britische EU-Austritt dürfte nach Einschätzung der EZB die Wirtschaft der Eurozone spürbar treffen. Das Wachstum könnte in den nächsten drei Jahren zusammen um 0,3 bis 0,5 Prozentpunkte geringer ausfallen.

In Grossbritannien sind viele junge Menschen wütend auf ältere Wähler: Mit zunehmenden Alter haben mehr Briten für den Brexit gestimmt als dagegen. Dabei vergessen sie allerdings einen zentralen Punkt: Sie hätten den Brexit verhindern können, wenn sie einfach an der Abstimmung teilgenommen hätten.

Die Labour-Abgeordneten im britischen Unterhaus haben ihrem Parteichef Jeremy Corbyn das Misstrauen ausgesprochen.

Boris Johnson hat die Brexit-Befürworter mit falschen Zahlen und einer extrem populistischen Kampagne zum Sieg geführt. Jetzt scheint es, als hadere er selber mit dem Ausgang. Womöglich war ein Sieg gar nicht Teil seiner politischer Strategie.

Das EU-Parlament in Brüssel kam wegen des Brexits zu einer Sondersitzung zusammen. Ukip-Chef Nigel Farage feierte seinen Sieg, die anderen Abgeordneten quittierten seinen Auftritt mit Pfiffen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat nach dem Votum der Briten für einen EU-Austritt Geschlossenheit der verbleibenden 27 Mitgliedstaaten gefordert und eventuellen Sonderwünschen aus Grossbritannien eine klare Absage erteilt. Die Briten könnten bei den Verhandlungen keine Rosinenpickerei betreiben, betonte sie.

Keinesfalls abwarten und Tee trinken, lautet die Devise der EU-Staaten nach dem Brexit-Votum. Das EU-Parlament fordert schnelle Verhandlungen über den Ausstieg Grossbritanniens.. Die Abgeordneten verabschiedeten am Dienstag eine entsprechende Resolution.

Sie haben voller Überzeugung für den Austritt aus der Europäischen Union gekämpft. Jetzt ist der Brexit beschlossene Sache, doch die Befürworter der Leave-Kampagne haben anscheinend keine genauen Vorstellungen, wie es nach dem Ausstieg weitergehen soll. Wie ist das möglich?

Wie geht es weiter nach dem britischen Nein zur EU? Noch-Premier Cameron hofft auch weiter auf gute Beziehungen. Doch die Europäer dringen erstmal auf einen klaren Zeitplan für ...

Auf dem Boden der Tatsachen angekommen: Viele Briten bereuen nun die Entscheidung gegen die EU. Aber wie wahrscheinlich ist ein "Exit aus dem Brexit"?

Seit dem Brexit-Referendum hat es dem britischen Muslimrat und der polnischen Botschaft in London zufolge zahlreiche Anfeindungen gegen Muslime und Einwanderer in Grossbritannien gegeben.

Eine laufende Online-Petition auf der Website des britischen Parlaments fordert mit Unterschriften ein zweites Referendum zum Brexit. Bisher sollen über drei Millionen Unterschriften gesammelt worden sein. Diese Stimmen stehen jedoch unter Verdacht gefälscht worden zu sein.

Nigel Farage gilt in England als politischer Hardliner und Rechtspopulist. Der Vorsitzende der UK Independence Party (UKIP) ist einer der Hauptinitiatoren des Brexit und steht mit dem erfolgreichen Referendum nun vor einem pikanten Problem, das er sich mit einer Aussage Mitte Mai selbst geschaffen hatte.

SPD-Chef Sigmar Gabriel hat Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die anderen EU-Staaten davor gewarnt, die Brexit-Verhandlungen mit London hinauszögern.

Nach dem Brexit-Votum berät Europa über die Folgen. Boris Johnson, der als Nachfolger von Premier David Cameron gehandelt wird, gibt sich gelassen. Sein Land habe keine Eile. Der Konservative verspricht weiter Privilegien - auch ohne EU.

Das Brexit-Votum der Briten hat die EU in eine tiefe Krise gestürzt. In den kommenden Tagen gibt es zahlreiche Treffen zur Frage: Wie geht es weiter nach dem Referendum? Höhepunkt ist der EU-Gipfel in Brüssel.