Brexit-News

Am 23. Juni 2016 hat ein Referendum darüber entschieden, dass Grossbritannien mit dem Brexit aus der EU austritt. Der Begriff "Brexit" ist ein Wortspiel aus den Begriffen "Britain" und "Exit". Die Reaktionen auf den Brexit fielen bei Befürwortern und Gegnern des Ausstiegs entsprechend aus. Schliesslich hatte man im Vorfeld oft genug vor den möglichen Folgen gewarnt. Als erstes reagierten die Finanzmärkte mit deutlichen Kursverlusten. Der britische Premierminister David Cameron gab seinen Rücktritt bekannt. Brexit-Befürworter und UKIP-Chef Nigel Farage liess sich nach dem gewonnenen Referendum unterdessen zu einer geschmacklose Aussage hinreissen. Wie es zum Brexit kam lesen Sie ihn unserem Brexit-Live-Ticker. Und so kommentierten die Pressestimmen den Brexit.

Mit grosser Mehrheit hat das britische Unterhaus am Mittwochabend dem Gesetzentwurf zum Start der Brexit-Verhandlungen mit der Europäischen Union zugestimmt.

Jetzt muss noch das Oberhaus zustimmen, damit Theresa May Artikel 50 des EU-Vertrages aktivieren kann.

Der Brexit bleibt das bestimmende Thema in der britischen Politik. Die ersten Hürden wurden genommen, doch die Vorstellung des Plans löste in der Opposition Empörung aus. Viele Fragen zum EU-Austritt sind immer noch nicht geklärt.

Der britische Brexit-Minister David Davis hat dem Parlament in London einen Plan für den Austritt aus der Europäischen Union vorgestellt. In seiner Rede gab es allerdings keine entscheidenden Neuigkeiten.

Lange hat Premierministerin Theresa May ein Geheimnis um ihre Verhandlungsstrategie beim Brexit gemacht. Jetzt will die Regierung Details nennen - wird man danach wirklich schlauer sein?

Wenn der Brexit kommt, braucht Grossbritannien neue Partner und Abkommen. Premierministerin May muss Klinken putzen - und sich mitunter verbiegen: Jetzt wirbt sie um Donald Trump.

Nur zwei Tage, nachdem vom höchsten britischen Gericht entschieden wurde, dass das Parlament mit über den Brexit abstimmen muss, hat die britische Regierung einen Gesetzentwurf vorgelegt.

Das höchste britische Gericht macht klar: Das Parlament muss entscheiden, ob die Regierung den Austritt aus der EU erklären darf. Die Regionalvertretungen in Schottland, Wales und Nordirland bleiben bei dieser Brexit-Entscheidung aussen vor, doch die Spaltung des Landes schreitet voran.

In Grossbritannien muss das Parlament über die Austrittserklärung aus der EU abstimmen. Das hat das höchste britische Gericht in London entschieden und ist damit der Regierung unter Premierministerin Theresa May in die Quere gekommen.

Ist nach dem Brexit-Referendum schon alles entschieden? Oder dürfen das britische Parlament und die Regionen noch mitreden? Der britische Supreme Court fällt ein mit Spannung erwartetes Grundsatzurteil.

Theresa May hat in ihrer Grundsatzrede einen harten Brexit angekündigt. Aus der Sicht der Premierministerin ist das Vereinigte Königreich für den Ausstieg aus dem EU-Binnenmarkt bereit. "Halb drinnen, halb draussen" wird es laut May nicht geben. Was sagen Europa und die USA zu der Rede von Theresa May? Nationale und internationale Pressestimmen.

Die britische Premierministerin Theresa May will beim EU-Austritt ihres Landes einen klaren Schnitt. Dieses Video entwirft ein Szenario für den EU-Austritt eines Landes.

Grossbritanniens Premierministerin Theresa May hat in London in ihrer Grundsatzrede ihren Zwölf-Punkte-Plan zum Austritt Grossbritanniens aus der EU vorgelegt. Im Lancaster House bestätigte die britische Regierungschefin die im Vorfeld kursierten Gerüchte über einen "harten Brexit". Halbe Sachen werde es nicht geben, so May. Den EU-Binnenmarkt werde Grossbritannien mit dem Brexit verlassen.

Seit Monaten wächst der Druck auf die britische Regierungschefin, ihre Pläne für die Brexit-Verhandlungen vorzustellen. Jetzt ist es so weit. Sie scheint auf Konfrontationskurs zur EU zu gehen.

Es ist die erste Haushalts-Rede nach dem Brexit-Votum in Grossbritannien. Und Schatzkanzler Hammond muss zugeben: Es sieht nicht gerade rosig für Grossbritannien aus, denn der Ausstieg aus der EU dürfte das Land viel kosten.

Boris Johnson hat sich vor seinen EU-Kollegen blamiert. Der Aussenminister Grossbritanniens fordert trotz Brexit vollen Zugang zum EU-Binnenmarkt. Für die Italiener hat er ein verlockendes Angebot parat.

Rückschlag für Theresa May: Ein Gericht kommt ihrer Strategie in den Brexit-Verhandlungen mit Brüssel in die Quere. Doch das letzte Wort ist noch nicht gesprochen.

Der Termin für den Beginn des Brexit steht – laut britischer Regierung. Ob diese den EU-Austritt wie geplant durchbringt. Und um welche Streitpunkte es hauptsächlich geht. Antworten.

Nach gerade einmal 18 Tagen im Amt ist die Vorsitzende der rechtspopulistischen Ukip-Partei in Grossbritannien, Diane James, als Parteichefin zurückgetreten. Die Nachfolgerin von Partei-Ikone und Brexit-Verfechter Nigel Farage führte "persönliche und berufliche Gründe" für ihren Entschluss an, den sie am späten Dienstagabend über den Kurznachrichtendienst Twitter öffentlich machte.

Grossbritannien wird im März das Verfahren zum Austritt aus der Europäischen Union einleiten. Das sagte Premierministerin Theresa May am Sonntag.

Grossbritannien wird im März das Verfahren zum Austritt aus der Europäischen Union einleiten. Das sagte Premierministerin Theresa May am Sonntag.

Wie geht es nach dem Brexit-Votum mit der britischen Konjunktur weiter? Zahlreiche Briten suchen offenbar einen Plan B zu ihrer Heimat: Neuseeland und Australien freuen sich über einen Ansturm.

Grossbritannien wird die EU-Ratspräsidentschaft nicht wie geplant in der zweiten Jahreshälfte 2017 übernehmen.

Die konservative britische Politikerin Theresa May wird als neue Premierministerin ihr Land aus der EU führen. "Brexit bedeutet Brexit - und wir werden einen Erfolg daraus machen", sagte May am Montagabend in London.

Die designierte britische Premierministerin Theresa May will das Land einen und den Austritt Grossbritanniens aus der EU vollziehen. Es komme darauf an, "eine neue Rolle für uns in der Welt zu finden", sagte sie in einer kurzen Rede am Montagabend.

Die britische Energie-Staatssekretärin Andrea Leadsom will nach Angaben des Senders BBC nicht zur Wahl um die Nachfolge von Premierminister David Cameron antreten. Das berichtet der Sender am Montag unter Berufung auf nicht näher genannte Quellen.

Nach dem Brexit-Schock sind viele Fragen offen. Wann und wie soll Grossbritannien aus der EU austreten? In London, Berlin und Brüssel verfolgt man eigene Interessen. Der Überblick.

Nach dem Brexit-Votum bleibt bei den britischen Parteien kein Stein auf dem anderen. Als erste machen sich die Konservativen auf, eine neue Führung zu wählen und das Feld der Bewerber auszudünnen. Die Favoritin liegt weit vor allen Konkurrenten.

Das Europaparlament hat am Dienstag über die Auswirkungen des britischen Brexit-Referendums auf die Staatengemeinschaft beraten. Ein Überblick der Debatte in Zitaten.

Die EU-Gegnerin Andrea Leadsom ist eine der Favoritinnen für die Nachfolge des britischen Premiers David Cameron. Die 53-Jährige macht keinen Hehl daraus: Sie will, dass Grossbritannien so schnell wir möglich aus der EU austritt.

Sie waren die beiden Gesichter der Brexit-Befürworter - jetzt hat sich nach Boris Johnson auch Rechtspopulist Nigel Farage zurückgezogen. Um den EU-Schlamassel der Briten müssen sich andere kümmern.

Das Brexit-Votum entzweit die Koalition - dabei geht es vor allem ums Geld. Die SPD attackiert Schäubles Sparkurs, die Union verteidigt ihn verbissen.

Nach der Volksabstimmung über den Brexit geht ein Riss durch Grossbritannien. Verunsichert schauen die Menschen in eine ungewisse Zukunft. Immerhin: Auf eine 90-Jährige mit Hut ist Verlass.

Eigentlich hätte das Brexit-Lager allen Grund zum Jubeln. Stattdessen werfen die Wortführer Johnson und Farage das Handtuch. Warum? Angst vor der Verantwortung, vor den rauen Zeiten - oder hatten sie nie mit ihrem Sieg gerechnet?

Als "sehr feige" hat Luxemburgs Aussenminister Jean Asselborn den Rückzug des britischen Politikers Nigel Farage von der Spitze der EU-feindlichen Partei Ukip bezeichnet.

Der Chef der rechtspopulistischen britischen Partei UKIP, Nigel Farage, tritt zurück. Der Brexit-Wortführer sagte am Montag, er wolle "sein Leben zurückhaben.

Die Briten haben sich gegen die EU entschieden - das sorgt auch in Berlin für Streit innerhalb der Regierung. Die Kernfrage: Wie soll es weitergehen mit Europa?

In London demonstrieren Zehntausende gegen den Brexit. Und erstmals meldet sich Königin Elizabeth II. zu Wort: Man müsse ruhig und gefasst bleiben.

Schottland will nach dem Brexit-Votum notfalls das Vereinigte Königreich verlassen, um in der EU zu bleiben. Der Widerstand anderer EU-Länder könnte geringer sein als gedacht.

Mehrere tausend Demonstranten haben bei einem Marsch durch London gegen das britische Brexit-Votum protestiert. Mindestens 2.000 bis 3.000 zumeist junge Leute seien auf den Strassen, schätzte eine BBC-Reporterin am Samstag.

Nach dem Brexit-Schock tobt bei den britischen Konservativen ein Machtkampf. Der grosse Buhmann: Boris Johnson. Ein prominenter Tory-Veteran sagt: "Er hat eine der grössten Krisen der Moderne ausgelöst."

Um seine Beziehungen zur EU nach dem Brexit-Entscheid zu regeln, dürfte Grossbritannien eher an einer Art "Schweizer Modell" interessiert sein als an der norwegischen Lösung. Der Schweizer Weg dürfte mehr Flexibilität mit sich bringen, sei aber mit Hindernissen gepflastert, warnt ein EU-Experte.

Der ehemalige Londoner Bürgermeister Boris Johnson hat überraschend angekündigt, sich nicht um die Nachfolge des scheidenden Premierministers David Cameron zu bewerben.

Bringt das Brexit-Referendum auch die europäische Haushaltsplanung durcheinander? Zumindest für 2017 beantwortet Brüssel die Frage mit einem klaren Nein. Manch einen Briten dürfte das ärgern. Unter anderem die Ausgaben in der Flüchtlingskrise sollen steigen.

Der ehemalige Londoner Bürgermeister Boris Johnson hat überraschend angekündigt, sich nicht um die Nachfolge des scheidenden Premierministers David Cameron zu bewerben.

Die Europäische Union drängt die Briten, den Ausstieg aus der Staatengemeinschaft nun schnell voranzutreiben. Aber es gibt einige EU-Vertreter, die ihnen mehr Zeit einräumen wollen. Was treibt die beiden Lager an?  

Nach dem Brexit-Votum der Briten werden nun Stimmen laut, die der Flüchtlingspolitik von Angela Merkel die Schuld am EU-Verdruss der Bevölkerung Grossbritanniens geben.

Das Brexit-Lager hat eine Kampagne geführt, die von reiner Stimmungsmache geprägt war. Fünf Tage nach der Abstimmung wird immer klarer, dass es keinen konkreten Plan für die Zukunft gibt. Jetzt fühlen sich viele Briten hintergangen, weil die Brexit-Aktivisten ihnen leere Versprechungen gemacht haben. Die EU-Gegner, allen voran Boris Johnson und Nigel Farage, spielen ein gefährliches Spiel – auch mit ihren eigenen Wählern.

Der britische EU-Austritt dürfte nach Einschätzung der EZB die Wirtschaft der Eurozone spürbar treffen. Das Wachstum könnte in den nächsten drei Jahren zusammen um 0,3 bis 0,5 Prozentpunkte geringer ausfallen.

In Grossbritannien sind viele junge Menschen wütend auf ältere Wähler: Mit zunehmenden Alter haben mehr Briten für den Brexit gestimmt als dagegen. Dabei vergessen sie allerdings einen zentralen Punkt: Sie hätten den Brexit verhindern können, wenn sie einfach an der Abstimmung teilgenommen hätten.