Brexit: Alles zum EU-Austritt von Grossbritannien

Dass der Rücktritt vom Rücktritt einen einfachen Weg aus dem politischen Chaos im Vereinigten Königreich weisen kann, muss beim Blick auf die aktuelle Situation stark bezweifelt werden.

Die Luft für Theresa May wird immer dünner - so dünn, dass die Premierministerin schon Unterstützung aus dem Ausland sucht. Im Brexit-Streit hofft May, den Austrittsvertrag nachzuverhandeln. Doch auf mehr als Formulierungsänderungen dürfte sie dabei kaum hoffen. Jetzt setzt die britische Regierungschefin auf Treffen mit dem niederländischen Regierungschef Rutte und Bundeskanzlerin Merkel.

Plötzlich kommt noch einmal Bewegung in den Brexit: Laut einem Medienbericht soll die Abstimmung im britischen Parlament über das Abkommen zum Austritt Grossbritanniens aus der EU verschoben werden - denn ein Scheitern Theresa Mays zeichnet sich immer mehr ab. Nahezu zeitgleich betont Brüssel: Ein Nachverhandeln wird es nicht geben. May kündigt eine Erklärung an.

Grossbritannnien könnte den für 2019 angekündigten Brexit noch einseitig ohne Zustimmung der übrigen EU-Länder stoppen. Dies entschied der Europäische Gerichtshof am Montag in Luxemburg.

Mehrere Niederlagen muss die britische Premierministerin Theresa May einstecken, bevor die Debatte über den Brexit-Deal beginnt. Die Zustimmung des Parlaments zu dem Abkommen scheint fraglicher denn je.

Am 11. Dezember soll das britische Parlament über das ausgehandelte Brexit-Abkommen abstimmen. Premierministerin May zieht alle Register, um für den Deal zu werben - doch es dürfte schwer werden, eine Mehrheit zu bekommen. Denn die Lage im Parlament ist diffizil.

Nach Ansicht des zuständigen Gutachters am Europäischen Gerichtshofs könnte der Brexit noch gestoppt werden. Demnach kann das Grossbritannien das Austrittsverfahren immer noch beenden und in der EU bleiben. 

Die EU und Grossbritannien haben sich in den Brexit-Verhandlungen auf einen Kompromiss geeinigt. In trockenen Tüchern ist der EU-Austritt des Landes damit aber noch nicht - und für Premierministerin Theresa May geht es jetzt ums politische Überleben. Die möglichen Szenarien im Überblick. 

Am Mittwochabend hörte es sich noch nach einer längeren Hängepartei an. Nun heisst es aus Brüssel: Die Unterhändler der britischen Regierung und der EU-Kommission sind sich über die Brexit-Erklärung "im Prinzip" einig.

Der Brexit-Deal ist auch von EU-Seite noch nicht in trockenen Tüchern: Spanien droht mit einer Blockade, sollten Formulierungen bezüglich Gibraltar nicht geändert werden.

Theresa May warnt das britische Parlament davor, den Brexit-Deal abzulehnen. In dem Fall könne der komplette EU-Austritt scheitern. Was die Premierministerin mit diesem Wechsel ihrer Kommunikationsstrategie bezweckt, ist unklar.

Theresa May soll ihren Posten als Premierministerin räumen und damit die Möglichkeit für einen härteren Brexit-Deal eröffnen. So wünscht es sich eine Gruppe von Brexit-Hardlinern. Doch derzeit sieht es nicht so aus, als würde es zum Misstrauensvotum gegen May kommen. 

Wird Theresa May Ende der Woche noch britische Premierministerin sein? Medienberichten zufolge könnte ein Misstrauensvotum unmittelbar bevorstehen. Mögliche Nachfolger gehen bereits in Stellung.

Mit dem Brexit-Abkommen hat die britische Premierministerin Theresa May alles auf eine Karte gesetzt. Doch von allen Seiten schlägt ihr Widerstand im Parlament entgegen. Wie sie eine Mehrheit dafür zusammenbekommen will, ist noch nicht abzusehen. Scheitert das Abkommen, droht eine schwere politische Krise.

Theresa May stellt ihren Plan für einen geordneten Brexit im britischen Parlament vor. Es wird mit deutlichem Gegenwind für die Premierministerin auch aus den eigenen Reihen gerechnet. Zudem gab es bereits die ersten Rücktritte. Die aktuellen Entwicklungen.

Der Brexit-Vorschlag von Theresa May hat erste personelle Konsequenzen. Der britische Brexit-Minister Dominic Raab ist aus Protest von seinem Amt zurückgetreten. May stellt ihre Brexit-Pläne heute im Parlament vor - es wird mit massivem Widerstand aus den eigenen Reihen gerechnet.

Die britische Regierung unter Premierministerin Theresa May steht am Mittwoch vor einer Zerreissprobe: Nachdem sie einen Durchbruch bei den Brexit-Verhandlungen verkündet hat, soll das Kabinett über den Entwurf des Austrittsabkommens entscheiden. 

Theresa May kommt mit einem Entwurf für einen geordneten Brexit zurück nach London. Doch ob dieser das Parlament überzeugt, ist fraglich. Sollten die Abgeordneten ihr die kalte Schulter zeigen, dürfte das das Ende der Regierung May sein - und eine Einigung mit der EU über den Austritt Grossbritanniens wieder in weiter Ferne liegen.

Der CSU-Europapolitiker Manfred Weber ist skeptisch, dass ein Vertrag für den EU-Austritt Grossbritanniens zustande kommt.

Ein EU-Austritt ohne Abkommen hätte für die Briten Auswirkungen auf fast alle Lebensbereiche. Es könnte auch zu Engpässen bei Lebensmitteln und Medikamenten kommen. Insofern trifft London Vorkehrungen.

Theresa May blickt den weiteren Verhandlungen über den Brexit zuversichtlich entgegen. Doch aus eigenen Reihen droht ihr weiter Ungemach - einem Zeitungsbericht zufolge sogar eine Revolte.

Die Zeit läuft London und Brüssel davon, Ende März soll der Abschied der Briten aus der EU vollzogen werden. Doch wie genau, das bleibt weiterhin völlig unklar. Diese Szenarien könnten nach aktuellem Stand eintreten.

Jeder zweite Brite ist gegen den Brexit. Das hat nun eine Umfrage des Europaplaments ergeben. Viele sorgen sich wegen der seit Monaten andauernden Verhandlungen zwischen Grossbritannien und EU - und den dadurch noch unklaren Auswirkungen des Brexits.

Es bedeutet nicht den lang ersehnten Durchbruch in den festgefahrenen Brexit-Verhandlungen zwischen der EU und Grossbritannien, doch immerhin scheint sich wieder etwas zu bewegen. Medienberichten zufolge soll Brüssel bereit sein, die Übergangsphase zu verlängern. Doch umsonst soll London dieses Zugeständnis nicht bekommen.

Steckt die Regierung Grossbritanniens erneut in der Brexit-Krise? Der Vorschlag von Premierministerin Theresa Mai, nun doch unbegrenzt in der europäischen Zollunion zu verbleiben, scheint in ihrem Kabinett grosse Zerwürfnisse hinterlassen zu haben. Mehrere Minister würden mit Rücktritt drohen, berichtet die BBC.

Theresa Mays Getreue scharen sich beim Parteitag der britischen Konservativen um die Premierministerin und ihre Brexit-Pläne. Ausgeteilt wird gegen Mays Rivalen Boris Johnson und Brüssel. Manch deutschem und europäischem Politikern geht die EU-Schelte zu weit.

Der EU-Gipfel in Salzburg war für Grossbritannien ein Reinfall - das sehen zumindest die Zeitungen des Landes so. Einige von ihnen lassen ihrer Wut und Enttäuschung freien Lauf und attackieren heftig die EU.

Der informelle EU-Gipfel in Salzburg plagt sich erneut mit den stockenden Verhandlungen über den britischen EU-Austritt. Die Zeit rast, und man kommt nicht voran.

Die britische Premierministerin Theresa May hat kurz vor dem Auftakt des informellen EU-Gipfels in Salzburg Entgegenkommen der EU bei den Brexit-Verhandlungen gefordert.

Gibt es doch noch ein neues Brexit-Referendum? Der Vorschlag erhält mit Londons Bürgermeister Sadiq Kahn nun einen prominenten Unterstützer.

Die Brexit-Verhandlungen stocken. Wenngleich ein EU-Austitt Grossbritanniens ohne Abkommen weitreichende Folgen hätte, legt die Regierung in London Pläne für den Fall der Fälle vor.

Die britische Premierministerin Theresa May übernimmt die Kontrolle über die Verhandlungen zum Ausscheiden Grossbritanniens aus der Europäischen Union.

Der Grossbritannien-Chef des Internetriesen Amazon hat vor zivilen Unruhen im Fall eines Scheiterns der Brexit-Verhandlungen gewarnt.

Der ehemalige britische Aussenminister Boris Johnson hat Premierministerin Theresa May heftig wegen ihres neuen Brexit-Kurses kritisiert.

Teilerfolg für Theresa May: Die britische Premierministerin bringt im dritten Anlauf ein Zollgesetz für die Zeit nach dem Brexit durch das Parlament - allerdings nicht ohne Zugeständnisse an die Euroskeptiker.

Theresa May kämpft an allen Fronten: Die Brexit-Verhandlungen kommen nicht voran. Kritiker in der eigenen Partei fordern einen harten Kurs gegen Brüssel. Und jetzt kommt auch noch ein zweifelhafter Rat von Donald Trump.

Die britische Premierministerin Theresa May steht am Abgrund. Mit Boris Johnson und David Davis sind zwei ihrer wichtigsten Minister zurückgetreten. Die Brexit-Gespräche mit Brüssel sind festgefahren. Hinter der Zukunft von May und dem Brexit steht ein grosses Fragezeichen.

Boris Johnson ist als Aussenminister Grossbritanniens zurückgetreten. Das teilte die britische Regierung mit. Die Brexit-Krise in London ist damit eskaliert. Auch die politische Zukunft von Premierministerin Theresa May steht nun infrage.

Der Rücktritt von Brexit-Minister David Davis hatte die britische Regierung in eine Krise gestürzt. Jetzt steht mit Dominic Raab Davids Nachfolger fest. 

Wie lange bleibt Grossbritannien Teil der Zollunion? Wenn es nach aktuellen Medienberichten geht, wohl noch deutlich länger als bis 2020.

Liverpool-Trainer Jürgen Klopp spricht in einem Interview ungewohnt offen über Politik. Zum Brexit hat er eine klare Meinung: Er hält ihn für falsch. Und richtet einen Appell an die britischen Politiker. 

Wolfgang Schäuble hofft darauf, dass Grossbritannien doch noch in der EU bleibt. Der Fall Skripal und die Reaktionen darauf könnten dem Bundestagspräsidenten zufolge womöglich zu einem Brexit-Umdenken führen.

Britische Behörden prüfen den Verdacht, dass das Referendum mit obskuren Geldmitteln und Hilfe der umstrittenen Datensammler von Cambridge Analytica gewonnen wurde. Auf mehrere Minister kommen unangenehme Fragen zu.

Die EU und Grossbritannien haben sich auf einen Übergangsphase nach dem britischen EU-Austritt im März 2019 geeinigt. In der Zeit soll Grossbritannien sich weiter an alle EU-Regeln halten und auch finanzielle Beiträge wie bisher nach Brüssel überweisen.

Tusk und Juncker halten May die Tür für einen Exit vom Brexit offen. Und in Umfragen hat der EU-Ausstieg auch in Grossbritannien an Zustimmung verloren. May zeigt sich von all ...

Die Briten wollen nach dem Austritt ihres Landes aus der EU eine Übergangsphase - vor allem aus Rücksicht auf Unternehmen. Einwanderer aus der Europäischen Union sollen aber sofort weniger Rechte gewährt werden. Aus Brüssel gibt es Kritik. 

Grossbritanniens Wirtschaft kann beim Brexit nur verlieren. Das geht einem Bericht zufolge aus einem Dokument der Regierung in London hervor. Premierministerin May  gerät damit weiter unter Druck.

Grossbritannien hat eine Übergangsphase nach dem EU-Austritt 2019 vorgeschlagen, um Chaos für Bürger und Unternehmen zu vermeiden. Könnt ihr haben, sagt die EU, aber zu unseren Bedingungen.

In der britischen Regierung gibt es Streit über die Handelsbeziehungen zur EU nach dem Brexit. Theresa Mays Basis droht zu zerfallen.

Grossbritanniens eingereichte Scheidung von der EU wird nicht gestoppt. Darauf pocht Premierministerin Theresa May. Sie setzt auf ein Freihandelsabkommen und eine Sicherheitspartnerschaft.