Brexit: Alles zum EU-Austritt von Grossbritannien

Das britische Unterhaus hat das EU-Austrittsgesetz verabschiedet. Aber das ist nicht die letzte Hürde gewesen.

Der Präsident des Europäischen Rates Donald Tusk und der Präsident der Europäischen Kommission Jean-Claude Juncker haben Grossbritannien eine Tür zum Verbleib in der Europäischen Union geöffnet.

In den Verhandlungen über den Brexit droht die britische Premierministerin damit, die EU auch ohne Deal zu verlassen. Das wäre fatal.

Anders als bislang angekündigt soll mit dem Brexit auch die Personenfreizügigkeit für EU-Bürger enden. Der Begriff beschreibt das Recht, in Grossbritannien leben und arbeiten zu dürfen. 

Der Wähler hat Premierministerin Theresa May abgestraft, trotzdem klammert sie sich an die Macht. Auf Grossbritannien kommen unruhige politische Zeiten - und auf die EU möglicherweise noch härtere Brexit-Verhandlungen.

Für Premierministerin Theresa May ist das Wahlergebnis in Grossbritannien ein Debakel. Viele Verterter der Politik und die internationalen Presse sehen das ähnlich. Die Reaktionen zur Grossbritannien-Wahl im Überblick. 

Theresa Mays Wahlkampf lief sehr holprig. Einer ersten Prognose zufolge könnte sie sich mit der vorgezogenen Neuwahl verzockt haben. Wird die Premierministerin sogar zurücktreten?

Grossbritannien wählt heute ein neues Parlament. Alle News und aktuelle Informationen erfahren Sie in unserem Live-Blog.

Die britische Premierministerin Theresa May ist wegen Äusserungen zur Einschränkungen der Menschenrechte und der Terrorabwehr in die Kritik geraten.

Ein Traumpaar waren Grossbritannien und die Europäische Union nie. Jetzt wollen sie endgültig getrennte Wege gehen. Bis die Scheidung durch ist, wird allerdings noch viel Wasser die Themse hinunterfliessen. Hochzeit, Trennung, Rosenkrieg - Ein Überblick über das, was war, und das, was jetzt bis zum Brexit kommen könnte.

Die EU will Grossbritannien für den Brexit 60 Milliarden Euro in Rechnung stellen. Die Briten geben sich unbeeindruckt und drohen, im Zweifel einfach ohne Einigung zu gehen. Alles nur Bluff? Wer hat welche Trümpfe im Ärmel? Und wer mehr zu verlieren?

Neun Monate nach dem Brexit-Votum reicht Grossbritannien die Scheidung von der EU ein. Nun können die Verhandlungen mit Brüssel beginnen.

Das schottische Parlament in Edinburgh hat für eine erneute Volksabstimmung über die Unabhängigkeit von Grossbritannien gestimmt.

Nach dem Votum der Briten für den EU-Austritt im vergangenen Jahr tat sich monatelang fast nichts. Jetzt beginnt die heisse Phase zur Vorbereitung der Brexit-Verhandlungen. Finanzminister Wolfgang Schäuble formuliert schon einmal eine Forderung.

Die britische Premierministerin Theresa May will am 29. März die offizielle Erklärung für den Austritt Grossbritanniens aus der EU abgeben. Das bestätigte ein Regierungssprecher am Montag in London der Deutschen Presse-Agentur.

In Grossbritannien muss das Parlament über die Austrittserklärung aus der EU abstimmen. Das hat das höchste britische Gericht in London entschieden und ist damit der Regierung unter Premierministerin Theresa May in die Quere gekommen.

Theresa May hat in ihrer Grundsatzrede einen harten Brexit angekündigt. Aus der Sicht der Premierministerin ist das Vereinigte Königreich für den Ausstieg aus dem EU-Binnenmarkt bereit. "Halb drinnen, halb draussen" wird es laut May nicht geben. Was sagen Europa und die USA zu der Rede von Theresa May? Nationale und internationale Pressestimmen.

Die britische Premierministerin Theresa May will beim EU-Austritt ihres Landes einen klaren Schnitt. Dieses Video entwirft ein Szenario für den EU-Austritt eines Landes.

Grossbritanniens Premierministerin Theresa May hat in London in ihrer Grundsatzrede ihren Zwölf-Punkte-Plan zum Austritt Grossbritanniens aus der EU vorgelegt. Im Lancaster House bestätigte die britische Regierungschefin die im Vorfeld kursierten Gerüchte über einen "harten Brexit". Halbe Sachen werde es nicht geben, so May. Den EU-Binnenmarkt werde Grossbritannien mit dem Brexit verlassen.

Boris Johnson hat sich vor seinen EU-Kollegen blamiert. Der Aussenminister Grossbritanniens fordert trotz Brexit vollen Zugang zum EU-Binnenmarkt. Für die Italiener hat er ein verlockendes Angebot parat.

Der Termin für den Beginn des Brexit steht – laut britischer Regierung. Ob diese den EU-Austritt wie geplant durchbringt. Und um welche Streitpunkte es hauptsächlich geht. Antworten.

Grossbritannien wird die EU-Ratspräsidentschaft nicht wie geplant in der zweiten Jahreshälfte 2017 übernehmen.

Die konservative britische Politikerin Theresa May wird als neue Premierministerin ihr Land aus der EU führen. "Brexit bedeutet Brexit - und wir werden einen Erfolg daraus machen", sagte May am Montagabend in London.

Um seine Beziehungen zur EU nach dem Brexit-Entscheid zu regeln, dürfte Grossbritannien eher an einer Art "Schweizer Modell" interessiert sein als an der norwegischen Lösung. Der Schweizer Weg dürfte mehr Flexibilität mit sich bringen, sei aber mit Hindernissen gepflastert, warnt ein EU-Experte.

Die Europäische Union drängt die Briten, den Ausstieg aus der Staatengemeinschaft nun schnell voranzutreiben. Aber es gibt einige EU-Vertreter, die ihnen mehr Zeit einräumen wollen. Was treibt die beiden Lager an?  

Das Brexit-Lager hat eine Kampagne geführt, die von reiner Stimmungsmache geprägt war. Fünf Tage nach der Abstimmung wird immer klarer, dass es keinen konkreten Plan für die Zukunft gibt. Jetzt fühlen sich viele Briten hintergangen, weil die Brexit-Aktivisten ihnen leere Versprechungen gemacht haben. Die EU-Gegner, allen voran Boris Johnson und Nigel Farage, spielen ein gefährliches Spiel – auch mit ihren eigenen Wählern.

In Grossbritannien sind viele junge Menschen wütend auf ältere Wähler: Mit zunehmenden Alter haben mehr Briten für den Brexit gestimmt als dagegen. Dabei vergessen sie allerdings einen zentralen Punkt: Sie hätten den Brexit verhindern können, wenn sie einfach an der Abstimmung teilgenommen hätten.

Boris Johnson hat die Brexit-Befürworter mit falschen Zahlen und einer extrem populistischen Kampagne zum Sieg geführt. Jetzt scheint es, als hadere er selber mit dem Ausgang. Womöglich war ein Sieg gar nicht Teil seiner politischer Strategie.

Sie haben voller Überzeugung für den Austritt aus der Europäischen Union gekämpft. Jetzt ist der Brexit beschlossene Sache, doch die Befürworter der Leave-Kampagne haben anscheinend keine genauen Vorstellungen, wie es nach dem Ausstieg weitergehen soll. Wie ist das möglich?

Auf dem Boden der Tatsachen angekommen: Viele Briten bereuen nun die Entscheidung gegen die EU. Aber wie wahrscheinlich ist ein "Exit aus dem Brexit"?

Eine laufende Online-Petition auf der Website des britischen Parlaments fordert mit Unterschriften ein zweites Referendum zum Brexit. Bisher sollen über drei Millionen Unterschriften gesammelt worden sein. Diese Stimmen stehen jedoch unter Verdacht gefälscht worden zu sein.

Nigel Farage gilt in England als politischer Hardliner und Rechtspopulist. Der Vorsitzende der UK Independence Party (UKIP) ist einer der Hauptinitiatoren des Brexit und steht mit dem erfolgreichen Referendum nun vor einem pikanten Problem, das er sich mit einer Aussage Mitte Mai selbst geschaffen hatte.

Einbrüche an den Börsen, Rücktrittsankündigung von Premierminister David Cameron, Jubel bei den EU-Skeptikern: Das Ja der britischen Wähler zum Austritt Grossbritanniens aus der Europäischen Union hat viele negative Reaktionen hervorgerufen. Aber es gibt auch Stimmen, die den Brexit als Chance begreifen. Könnte er sogar ein Segen für Europa sein?

Bern muss sich einiges einfallen lassen, um zu verhindern, dass sich der Brexit-Entscheid der Briten nicht zu einem Desaster für die Schweiz auswirkt.

Die Europäische Union bringt ihren Bürgern zahlreiche Vorteile, die erstritten werden mussten. aber heute selbstverständlich scheinen.

Allen ist klar: der Abgang Grossbritanniens aus der Europäischen Union wird gravierende Auswirkungen auf die Wirtschaft und die Märkte haben. Die Schweiz ist besonders empfindlich.

Der Brexit ist beschlossene Sache und hat unterschiedliche Kettenreaktionen in Europa ausgelöst. Es dürfte weitreichende Veränderungen in Wirtschaft und Politik geben - vor allem im Vereinten Königreich selbst.

Der Brexit ist also Realität geworden. Etwas mehr als 50 Prozent der Briten, und davon überwiegend die Generation 50+, hat eine Lawine losgetreten, die in dieser Form bis dato noch ungeahnte Folgen haben könnte. Denn ein Austritt eines Mitgliedstaates in dieser Grösse schafft einen Präzedenzfall.

Die Börsen sacken nach dem Ja Grossbritanniens zum Brexit weltweit in den Keller: Allein der deutsche Leitindex Dax verlor zwischenzeitlich mehr als 1.000 Punkte. Der Börsenguru Dirk Müller spricht von einem "Hühnerhaufen" an den Börsen. Amerikanische Analysten rechnen zu 50 Prozent mit einer weltweiten Rezension.

Grossbritannien hat sich für den Brexit entschieden. Billy könnte von dieser Tatsache schon bald persönlich betroffen sein - und das, obwohl er aus Kapstadt kommt und in Deutschland lebt.

Grossbritannien und Nordirland haben am Donnerstag, 23. Juni, über ihre Mitgliedschaft in der Europäischen Union abgestimmt. Die EU-Gegner sind als Sieger aus dem Referendum hervorgegangen. Alle Informationen und aktuellen Entwicklungen der Abstimmung im Live-Ticker.

Der Traum von einem vereinten Europa ist für die Brexit-Gegner geplatzt: 51,9 Prozent der Briten haben sich für den Ausstieg aus der Europäischen Union entschieden. Die internationalen Finanzmärkte sind erschüttert, das britische Pfund ist auf den tiefsten Stand seit 1985 gefallen. Der Brexit könnte die Krise in Europa verschärfen.

Jetzt haben wir den Salat: Das europäische Horrorszenario ist Realität geworden. Mit einer eindeutigen Mehrheit haben die Briten beschlossen, das schlechteste für ihr Land zu wollen und für einen Austritt aus der Europäischen Union gestimmt. Cameron will zurücktreten, die Lautschreier freuen sich. Ein Fehltritt, der noch schlimmer ist, als alle Fehltritte von Paul Gascoigne zusammen.

Es ist wirklich passiert! Was viele für undenkbar hielten wurde in der Nacht auf den 24. Juni 2016 Realität: Die Briten stimmten für ein Verlassen der Europäischen Union. Doch was kommt auf die Menschen jetzt zu?

Es ist ein Schock für die EU - und auch für den britischen Fussball: Die Bürger Grossbritanniens haben mehrheitlich für den Brexit gestimmt. Die Folgen für die englische Premier League könnten verheerend sein.

52% der britischen Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben also "Leave" ("Verlassen") gesagt. Am 23. Juni beantworteten sie diese eine Frage: "Soll das Vereinigte Königreich ein Mitglied der Europäischen Union bleiben oder die Europäische Union verlassen?" Das Referendum weist mit 72% die höchste je verzeichnete Stimmbeteiligung eines Urnenganges in Grossbritannien auf.

Die Briten sind mit ihrer ausgeprägten Europa-Skepsis nicht alleine in Europa. Ein Brexit könnte sich das auf die politische Landschaft vieler EU-Staaten auswirken - und das Ende der EU in seiner bisherigen Form bedeuten.

Der Mann mit dem blonden Haarschopf gehört zu den Gewinnern des EU-Referendums. Der ehemalige Bürgermeister von London wird Spekulationen zufolge nach dem Rücktritt David Camerons wohl der nächste britische Premierminister.

Dass die Bevölkerung Grossbritanniens für einen Austritt aus der EU gestimmt hat, sorgt in der Schweiz für ...

Der Schock über die Brexit-Entscheidung Grossbritanniens sitzt in Europa noch tief. Der Austritt aus der EU hat nicht nur historische Dimensionen, er wird auch sowohl für Grossbritannien als auch Kontinentaleuropa gravierende Folgen haben. Aus diesem Grund sorgt nun eine Google-Suchanfrage für Verwirrung.