Flüchtlingskrise in Europa

Es ist die grösste Flüchtlingskrise seit dem Zweiten Weltkrieg in Europa: Millionen Menschen fliehen weltweit vor Krieg, Verfolgung und Armut und machen sich auf den Weg nach Europa. Vor allem über die Balkanroute und das Mittelmeer kommen Tausende Flüchtlinge zu uns. Sie stammen aus Syrien, Afghanistan, dem Balkan oder aus Afrika und suchen bei uns Asyl. Wie gross die Not der Flüchtlinge ist, welche Tragödien sich auf der Flucht der Menschen abspielen, wie Europa mit den Flüchtlingen umgeht und weitere Hintergründe und News zur Flüchtlingsproblematik, können Sie in den Artikeln in unserer Rubrik nachlesen.

Wenn im Hauptausschuss des Bundestages an diesem Montag wieder einmal über den Familiennachzug diskutiert wird, geht es auch um die Zukunft von Amal. Ihre vier Kinder sind noch bei der Oma in Syrien.

Wirbel um die Wortwahl des FPÖ-Innenministers in Österreich: Herbert Kickl hat vorgeschlagen, Asylbewerber künftig "konzentriert" in Grundversorgungszentren unterzubringen.

Vizekanzler Heinz-Christian Strache von der FPÖ hat umstrittene Aussagen zur Verschärfung bei der Unterbringung von Asylbewerbern in Österreich relativiert. 

Österreichs neue Regierung hat die Asylpolitik zu einem Schwerpunkt ihrer Arbeit erklärt: FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache hat dabei offenbar eine besonders abschreckende Idee entwickelt.

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Die neue Kriminalstudie zu jungen Flüchtlingen zeigt: Die Zahl der Gewaltdelikte ist infolge der Zuwanderung gestiegen. Kriminologe Christian Pfeiffer, Co-Autor der Studie, mahnt deshalb zu Gewaltprävention an und empfiehlt bestimmte Massnahmen. Die hält Bernd Mesovic von Pro Asyl für teils illusorisch. Im Interview erklärt er, welche Massnahmen sinnvoll sind und welche für nicht umsetzbar.

Die neue Kriminalstudie zu jungen Flüchtlingen überrascht in den Ergebnissen Experten kaum – wohl aber die vorgeschlagenen Massnahmen zur Prävention von Gewalt. Die kritisiert der Vizevorsitzende des Bundes Deutscher Kriminalbeamter, Ulf Küch, scharf und fordert konsequentere Vorgehen.

Infolge der Zuwanderung ist die Zahl der Gewaltdelikte in den Jahren 2015 und 2016 gestiegen. Dies belegt eine neue Studie. Zugleich empfehlen die Autoren der Studie Massnahmen zu Prävention. Doch können diese wirklich dem Trend entgegenwirken? Darüber haben wir mit zwei Experten gesprochen – mit aufschlussreichen Erkenntnissen.

In den ersten Monaten nach ihrer Ankunft werden Flüchtlinge nur selten straffällig. Später kann sich das ändern. Vor allem junge, alleinstehende Männer mit schlechter Bleibeperspektive fallen häufig durch Gewaltkriminalität auf. Für politisch Verfolgte gilt das nicht.

Der Mord der Woche im "Tatort", die neuesten Folgen der "Big Bang Theory", die tägliche Dosis "Gute Zeiten, schlechte Zeiten", die 100. Wiederholung von "Pretty Woman" oder die Ausstrahlungstermine der Fussball-Bundesliga: Hier finden Sie auf einen Blick alle Sendetermine ihrer Lieblingsserien und Live-Shows, dazu alle Top-Filme und Sport-Events.

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Was sind Ursachen von Flüchtlingskriminalität? Und was kann dagegen unternommen werden? Mit diesen Fragen beschäftigt sich eine neue Studie des Kriminalwissenschaftlers Christian Pfeiffer. Sein Schluss: Die Vorbeugung muss besser werden.

Profil schärfen für die bayerische Landtagswahl und gleichzeitig die SPD in eine neuerliche grosse Koalition holen - ein schwieriges Unterfangen der CSU-Landesgruppe. Es könnte ...

"Für unser Österreich" heisst das Programm der neuen österreichischen Regierung. Es enthält gleich mehrere umstrittene Massnahmen in der Asylpolitik. Die Details.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat EU-Ratspräsident Donald Tusk Kontra gegeben, der das bisherige System der Flüchtlingsquoten als "ineffektiv" bezeichnet hatte. Merkel fordert eine "Solidarität nach innen".

Ein Zwickauer Richter hat einen libyschen Flüchtling härter verurteilt, als von der Staatsanwaltschaft gefordert. Grund war das überaus lange Strafregister des 29-Jährigen.

Wimmernd und unterkühlt hatten Beamte ihn am Montag auf einem Zug gefunden: Der fünfjährige Flüchtlingsjunge Anthony, wie er eigenen Angaben zufolge heisst, war ohne seine Familie unterwegs. Diese konnte aber inzwischen ausgeforscht werden.

Modeschöpfer Karl Lagerfeld hat mit polemischer Kritik an der Flüchtlingspolitik von Kanzlerin Angela Merkel Wirbel ausgelöst. 

Am Donnerstagabend ist der Hamburger Flughafen gesperrt worden, weil Personen auf der Rollbahn entdeckt worden sind. Inzwischen gilt die Sperrung nicht mehr, eine Person ist jedoch weiter flüchtig.

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge muss einen nach Afghanistan abgeschobenen Flüchtling zurückholen: Das hat das Verwaltungsgericht Sigmaringen entschieden. Unterdessen kritisiert die Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt die deutsche Abschiebepraxis.

Auch die dänische Regierung will die Grenzkontrollen wegen Terrorgefahr verlängern. In einem Brief an die EU heisst es, die hohe Zahl illegaler Einwanderer in Deutschland sei "eine echte Sicherheitsbedrohung".

Nach dem Erfolg der AfD und dem eigenen Absturz bei den Bundestagswahlen sind CDU und CSU geschockt. Noch lauter als bisher bekräftigen sie, dass sie die Grenzen schützen und die Fluchtursachen bekämpfen wollen. Doch was sind die Ursachen dieser weltweiten Flüchtlingskrise und wie lässt sie sich eindämmen?

In einem türkischen Lkw brachten Schleuser 50 Flüchtlinge nach Brandenburg. Jetzt sind 48 von ihnen aus einer Erstaufnahme-Einrichtung verschwunden.

Mitten in der Nacht kontrollieren Bundespolizisten auf der Autobahn im Grenzgebiet zu Polen einen Lastwagen, der Richtung Berlin fährt. Auf der Ladefläche offenbart sich den Beamten ein "erschütterndes Bild".

Acht Afghanen sind gerade nach Kabul abgeschoben worden - nach Angaben von Innenminister de Maizière sassen sieben von ihnen aktuell wegen Straftaten in Haft. Was ist noch über sie bekannt?

Das Flüchtlingshilfswerk UNHCR verhandelt mit den libyschen Behörden über den Aufbau eines Lagers an der Küste. Das Lager soll bis zu 1.000 Personen versorgen.

Zwei Jahre lang haben die Slowakei und vor allem Ungarn erbitterten Widerstand gegen die Verteilung von Flüchtlingen in Europa geleistet. Der EuGH hat nun klargestellt: Auch diese beiden Länder kommen nicht drum herum.

Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban hat in einem Brief an EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker eine Zahlung von 400 Millionen Euro für den ungarischen Grenzzaun gefordert.

Damit weniger Menschen die Überfahrt über das Mittelmeer wagen, will Europa enger mit afrikanischen Ländern zusammenarbeiten. Die Mittel: Unterstützung für örtliche Sicherheitskräfte, Wirtschaftshilfe - und möglicherweise auch legale Fluchtwege nach Europa.

In Rumänien hat die Polizei in der Nacht auf illegale Migranten geschossen. Sie haben eine Gruppe von zwölf Flüchtlingen und ihren Schleppern in der Nähe der serbischen Grenze gestoppt. Es wurden zwei Migranten verletzt.

Eine neue Miliz in Libyen hindert Flüchtlinge nach Europa zu kommen. Welche Rolle spielen die Hilfslieferungen aus Italien?

Um illegale Migration zu verhindern, wollen europäische Länder stärker mit Herkunfts- und Transitländern zusammenarbeiten. Bundeskanzlerin Angela Merkel und Spitzenpolitiker aus Paris, Rom und Madrid treffen sich dazu nun mit Vertretern aus Libyen, dem Tschad und Niger.

An diesem Montag beraten vier grosse EU-Staaten darüber, wie sie die irreguläre Migration nach Europa möglichst schon in Afrika stoppen können. Gleichzeitig will man den eigenen humanitären Anspruch nicht aufgeben. Das ist schwierig.

Schleuser ordern offenbar billige Flüchtlingsboote aus China. Die EU will den Export beschränken und fordert von Peking Hilfe im Kampf gegen Schlepper.

Erst von Italien kriminalisiert, jetzt von Libyen verjagt: Die Hilfsorganisationen, die schiffbrüchige Flüchtlinge aus dem Mittelmeer retten, stehen offenbar der grossen Politik im Weg.

Sie sind schuldig am Tod von 13 Flüchtlingen auf dem Mittelmeer, jetzt müssen sie ins Gefängnis. Das Landgericht Traunstein verurteilt drei Schleuser zu mehrjährigen Haftstrafen.

Offenbar hatten sie Sorge, festgenommen zu werden. Dafür nahmen Schlepper den Tod zahlreicher Menschen in Kauf: Sie stiessen die Migranten von ihren Booten ins Wasser - und machten sich davon.

Nach dem beschlossenen Libyen-Einsatz Italiens hat der einflussreiche libysche General Chalifa Haftar gedroht, Schiffe vor der Küste des Bürgerkriegslandes zu stoppen.

Die Polizei hat in Dresden einen Lkw-Fahrer unter dem Verdacht des Einschleusens von Ausländern festgenommen. 

Die Besatzungen europäischer Kriegsschiffe könnten bald direkt vor der libyschen Küste gegen Schleuserbanden vorgehen

Dämpfer für "Defend Europe", die von den rechtsextremen "Identitären" organisierte Anti-Flüchtlings-Aktion im Mittelmeer. Der Kapitän und mehrere Crew-Mitglieder der "C-Star" werden auf Zypern festgenommen.

Als im Sommer 2015 Hunderttausende über die Balkanroute kamen, fühlten sich viele EU-Staaten überfordert - auch Deutschland und Österreich. Doch Regeln sind Regeln, sagt der EuGH.

Sie machen Hilfsorganisationen für das Sterben im Mittelmeer verantwortlich und fühlen sich berufen, die Migration nach Europa zu stoppen: Rechtsextreme wollen Geflüchtete mit einem Schiff zurück nach Libyen bringen. Dabei könnten sie selbst zu Rettern werden.

Die "Identitäre Bewegung" will Flüchtlinge von Europa fernhalten. Dafür haben die Rechtsextremen ein Schiff im Mittelmeer gechartert. Ein Schweizer Ex-Soldat soll dabei eine wichtige Rolle spielen - und als Koordinator auf dem Schiff fungieren.

Manfred Weber fordert ein härteres Vorgehen der EU gegen Schleuser vor der libyschen Küste. Der CSU-Politiker und Vorsitzende der christdemokratischen EVP-Fraktion im EU-Parlament will dafür notfalls auch Waffengewalt als Mittel einsetzen.

In der Flüchtlingskrise droht Italien mit der Abweisung von Schiffen mit geretteten Migranten. Dabei ist Italien das Hauptankunftsland für Bootsflüchtlinge. Wie es zu dieser drastischen Androhung kam und ob deren Umsetzung überhaupt legal wäre.

Mit dem Sommer kommen auch immer mehr Migranten an Europas Stränden an, besonders in Italien. Die Schweiz als ...

Italien ist das Hauptankunftsland für Bootsflüchtlinge in Europa. Die Regierung ruft schon lange nach mehr Hilfe. Nun geht Rom die Geduld aus - und droht.

Die Leichen im Kühllaster bei Parndorf haben im August 2015 die Welt erschüttert. Jetzt stehen die mutmasslichen Verantwortlichen vor Gericht. Der Staatsanwalt will beweisen: Es war kaltblütiger Mord.

Hunderttausende hungern im Nordosten von Nigeria. An der Krise ist die Terrormiliz Boko Haram schuld. Helfern fehlt es an den nötigen Mitteln. Langfristig könnte es mehr Flüchtlinge nach Europa treiben.

CSU-Politiker Gerd Müller befürchtet eine gigantische Fluchtbewegung aus Afrika. Die Menschen hätten gar keine andere Chance als zu fliehen. Eines der Hauptprobleme sei die Erderwärmung.

Der Kongo steht am Scheideweg. Eine neue Krise im Zentrum des Landes hat 1,3 Millionen Menschen in die Flucht getrieben. Die Gewaltwelle droht auch die Wahlen zu verzögern - was Präsident Kabila gefallen dürfte. Schuld daran ist ein Stammesführer namens Schwarze Ameise.

Riesiger Rettungseinsatz vor Italien: Innerhalb eines Tages werden mehr als 2.500 Menschen aus Seenot gerettet. Ärzte ohne Grenzen, Frontex und Küstenwache beteiligten sich an der Aktion.