Flüchtlingskrise in Europa

Es ist die grösste Flüchtlingskrise seit dem Zweiten Weltkrieg in Europa: Millionen Menschen fliehen weltweit vor Krieg, Verfolgung und Armut und machen sich auf den Weg nach Europa. Vor allem über die Balkanroute und das Mittelmeer kommen Tausende Flüchtlinge zu uns. Sie stammen aus Syrien, Afghanistan, dem Balkan oder aus Afrika und suchen bei uns Asyl. Wie gross die Not der Flüchtlinge ist, welche Tragödien sich auf der Flucht der Menschen abspielen, wie Europa mit den Flüchtlingen umgeht und weitere Hintergründe und News zur Flüchtlingsproblematik, können Sie in den Artikeln in unserer Rubrik nachlesen.

Die "Identitäre Bewegung" will Flüchtlinge von Europa fernhalten. Dafür haben die Rechtsextremen ein Schiff im Mittelmeer gechartert. Ein Schweizer Ex-Soldat soll dabei eine wichtige Rolle spielen - und als Koordinator auf dem Schiff fungieren.

Manfred Weber fordert ein härteres Vorgehen der EU gegen Schleuser vor der libyschen Küste. Der CSU-Politiker und Vorsitzende der christdemokratischen EVP-Fraktion im EU-Parlament will dafür notfalls auch Waffengewalt als Mittel einsetzen.

In der Flüchtlingskrise droht Italien mit der Abweisung von Schiffen mit geretteten Migranten. Dabei ist Italien das Hauptankunftsland für Bootsflüchtlinge. Wie es zu dieser drastischen Androhung kam und ob deren Umsetzung überhaupt legal wäre.

Mit dem Sommer kommen auch immer mehr Migranten an Europas Stränden an, besonders in Italien. Die Schweiz als ...

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Italien ist das Hauptankunftsland für Bootsflüchtlinge in Europa. Die Regierung ruft schon lange nach mehr Hilfe. Nun geht Rom die Geduld aus - und droht.

Die Leichen im Kühllaster bei Parndorf haben im August 2015 die Welt erschüttert. Jetzt stehen die mutmasslichen Verantwortlichen vor Gericht. Der Staatsanwalt will beweisen: Es war kaltblütiger Mord.

Hunderttausende hungern im Nordosten von Nigeria. An der Krise ist die Terrormiliz Boko Haram schuld. Helfern fehlt es an den nötigen Mitteln. Langfristig könnte es mehr Flüchtlinge nach Europa treiben.

CSU-Politiker Gerd Müller befürchtet eine gigantische Fluchtbewegung aus Afrika. Die Menschen hätten gar keine andere Chance als zu fliehen. Eines der Hauptprobleme sei die Erderwärmung.

Der Mord der Woche im "Tatort", die neuesten Folgen der "Big Bang Theory", die tägliche Dosis "Gute Zeiten, schlechte Zeiten", die 100. Wiederholung von "Pretty Woman" oder die Ausstrahlungstermine der Fussball-Bundesliga: Hier finden Sie auf einen Blick alle Sendetermine ihrer Lieblingsserien und Live-Shows, dazu alle Top-Filme und Sport-Events.

Der Kongo steht am Scheideweg. Eine neue Krise im Zentrum des Landes hat 1,3 Millionen Menschen in die Flucht getrieben. Die Gewaltwelle droht auch die Wahlen zu verzögern - was Präsident Kabila gefallen dürfte. Schuld daran ist ein Stammesführer namens Schwarze Ameise.

Riesiger Rettungseinsatz vor Italien: Innerhalb eines Tages werden mehr als 2.500 Menschen aus Seenot gerettet. Ärzte ohne Grenzen, Frontex und Küstenwache beteiligten sich an der Aktion.

Regelmässig schicken viele Menschen, die zum Arbeiten in ein anderes Land gegangen sind, Geld nach Hause. In Entwicklungsländern könnten viele Menschen gar nicht anders überleben. Deutschland gehört zu den Ländern, aus denen am meisten geschickt wird - und immer mehr.

Österreichs Aussenminister Kurz sieht sich in Europa als Taktgeber für eine weiter verschärfte Flüchtlingspolitik. Übers Mittelmeer dürfe kein Migrant mehr nach Europa gelangen. Wer sich einschiffe und gestoppt werde, müsse woanders hingebracht werden.

Stück für Stück schraubt die Bundesregierung in dieser Wahlperiode am Asylrecht. Nun ist das vorerst letzte Vorhaben beschlossen. Und das hat es in sich - wieder einmal. Die Kritik fällt heftig aus.

Arbeiten Hilfsorganisationen bei der Rettung von Flüchtlingen im Mittelmeer mit Schleppern zusammen? Ein Ermittler in Italien will Beweise dafür gefunden haben. Die NGOs reagieren mit Empörung.

Sebastian Kurz ortet einen "NGO-Wahnsinn", wenn es um die Rettung von Flüchtlingen im Mittelmeer geht. Er bekräftigt bei einem Lokalaugenschein in Malta erneut seinen Vorschlag, Flüchtlinge in Zentren ausserhalb der EU unterzubringen.

Ein Jahr nach Abschluss des Flüchtlingspakts mit der EU hat die Türkei mit dessen Aufkündigung gedroht. Das Abkommen werde neu bewertet, sagte der türkische Aussenminister Mevlüt Cavusoglu nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu am Mittwochabend in einem Interview des Senders 24 TV.

Am 9. März 2016 schliesst nach Slowenien, Kroatien und Serbien auch Mazedonien seine Grenze für Flüchtlinge und andere Migranten. Damit ist der Weg über das Balkangebirge weitgehend dicht, über die 2015 Hunderttausende nach Deutschland und Österreich gekommen waren.

Seit einem Jahr gilt die Balkanroute als geschlossen. Doch nach wie vor versuchen Flüchtlinge ihr Glück auf diesem Weg. Andere hängen noch immer dort fest. Und ausgerechnet die Schlepper profitieren von dieser Situation.

EU-Staaten sind nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs nicht verpflichtet, Asylbewerbern ein Visum zur legalen Einreise auszustellen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel wirbt in Ägypten und Tunesien um Unterstützung in der Flüchtlingsfrage. Dabei liegt das eigentliche Problem in einem Nachbarland. Warum Deutschland und Europa von einer raschen Lösung noch weit entfernt sind.

Vor zwei Wochen hatten sich Bund und Länder auf schnellere Abschiebungen geeinigt. Jetzt drückt der Innenminister aufs Tempo. Noch vor dem Sommer soll der härtere Kurs umgesetzt werden.

Statt Mauern zu bauen und die Grenze zu schliessen, sollten westliche Länder es Asylsuchenden und Migranten erlauben, legal in der Schweiz zu kommen. Unter welcher Bedingung?

Mehrere Hundert Flüchtlinge haben nach Angaben von Behörden die spanische Exklave Ceuta in Marokko gestürmt. Das teilten Rettungskräfte via Twitter mit.

Innenminister Thomas de Maizière (CDU) forderte Aufnahmeeinrichtungen für Flüchtlinge in nordafrikanischen Ländern einzurichten. Zuspruch erhielt de Maizière zuletzt von SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann, woraufhin er Kritik - vor allem aus den eigenen Reihen - erntete. Dabei könnten die neuen Pläne Menschenleben retten. Zumindest unter gewissen Voraussetzungen.

Immer mehr nach Deutschland geflohene Menschen aus Syrien und dem Irak lassen ihre Familien nachkommen und beantragen dazu Visa bei den deutschen Botschaften.

Eine ungarische Kamerafrau, die im Sommer 2015 während der Arbeit absichtlich nach davonlaufenden Flüchtlingen trat, hat eine Bewährungsstrafe bekommen.

Gesucht werden vermisste Brüder und Schwestern, Eltern oder Kinder: Im vergangenen Jahr haben sich beim Suchdienst des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) so viele Flüchtlinge mit Anfragen gemeldet wie noch nie.

Im Zuge des Flüchtlingsabkommens der EU mit der Türkei sind im vergangenen Jahr einem Medienbericht zufolge 2672 syrische Flüchtlinge legal aus der Türkei nach Europa gekommen.

Österreich will die Grenzkontrollen auf unbestimmte Zeit zu verlängern - um keine Risiken einzugehen, wie Innenminister Wolfgang Sobotka in einem Interview mit der "Welt" erklärte.

Einen "atmenden Deckel" hatten Innenexperten der Union vorgeschlagen, um den Konflikt zwischen Seehofer und Merkel um eine Obergrenze für Flüchtlinge endlich zu beenden. Auf ...

In Deutschland sind in den ersten drei Quartalen 2016 rund 420.000 Asylanträge gestellt worden, der Spitzenwert in der EU.

Ein Tweet der Kölner Polizei in der Silvesternacht hat Kritik hervorgerufen. Es geht um die Verwendung des Begriffs "Nafri" für Nordafrikaner. Der Polizeipräsident rechtfertigt sich.

Die Zahl der Straftaten, bei denen Zuwanderer Täter oder Tatverdächtige sind, ist nach einem Medienbericht im Laufe dieses Jahres gesunken.

Hunderttausende unbearbeitete Asylanträge haben sich im Bundesflüchtlingsamt angehäuft. Die Behörde widmet sich inzwischen zunehmend komplexeren Altfällen. BAMF-Chef Weise ...

Im Mittelmeer gerettete Flüchtlinge sollen nicht mehr "automatisch" in Europa abgesetzt werden. Das fordert die CSU-Landesgruppe im Bundestag laut Medienbericht. Dafür soll mit afrikanischen Staaten zusammengearbeitet werden.

Bei der Zahl der Angriffe auf Asylbewerberunterkünfte zeichnet sich 2016 ein leichter Rückgang im Vergleich zum Vorjahr ab.

Ausländer, die neu in den Kanton Basel-Stadt ziehen, erhalten einen Gutschein für kostenlose Deutschstunden, ein Modell, das einzigartig ist in der Schweiz.

Unter den am Mittwochabend aus Frankfurt nach Afghanistan abgeschobenen 34 abgelehnten Asylbewerbern waren nach Angaben von Innenminister Thomas de Maizière (CDU) ein Drittel Straftäter.

Im nordfranzösischen Calais ist die Mauer fertiggestellt worden, die das Aufspringen von Flüchtlingen auf LKWs vor dem Eurotunnel verhindern soll.

Eine Sammelabschiebung von Afghanen in die Heimat sorgt für Streit: Ist die Massnahme vertretbar oder nicht? Fest steht: Die Menschen kehren in ein Land im Notstand zurück.

Die von der österreichischen Regierung festegelegte Obergrenze wird 2016 nicht erreicht. Ende November lag die Zahl der Anträge, die zum Asylverfahren zugelassen wurden, bei 32.295.

Im April 2015 starben über 800 Flüchtlinge bei einem Bootsunglück im Mittelmeer. Nun wurden zwei Schlepper dafür zur Rechenschaft gezogen und verurteilt.

Christian Streich, Trainer von Fussball-Bundesligist SC Freiburg, hat sich erneut politisch geäussert. Dabei richtete er in Folge des Mordes an einer Studentin in Freiburg, der mutmasslich von einem Flüchtling begangen wurde, einen Appell an die Gesellschaft.

Die Debatte um Verbrechen, die von Flüchtlingen begangen werden, ist schwierig. Experten warnen davor, real existierende Probleme unter den Tisch zu kehren. Denn dadurch vergrössert sich das Leid der Opfer und rassistische Verschwörungstheoretiker haben leichtes Spiel.

Vor dem Parteitag der Christdemokraten in Essen macht Parteivize Strobl Stimmung für eine härtere Asylgesetzgebung. Er vermeidet das Wort "Obergrenze", will aber Flüchtlinge sogar nach Afghanistan abschieben.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan droht, den Flüchtlingspakt mit der EU aufzukündigen. Angesichts von drei Millionen in der Türkei lebenden Flüchtlingen steigt die Sorge vor einer neuen Migrationswelle. Wie gut ist Europa auf dieses Szenario vorbereitet?

"Wenn Sie noch weiter gehen, werden die Grenzen geöffnet": Seit der erneuten Drohung des türkischen Präsidenten Erdogan, den Flüchtlingsdeal platzen zu lassen, herrscht Unruhe. Was kann die EU tun?

Der türkische Präsident Erdogan droht Europa mit der Aufkündigung des Flüchtlingsabkommens. Auf der Balkanroute geht Angst vor einem neuen Ansturm von Migranten um. Viel mehr als neue Zäune fällt den Transitländern bisher allerdings dazu nicht ein.

Die bulgarische Polizei hat nach Ausschreitungen im grössten Flüchtlingszentrum des Landes etwa 400 Menschen festgenommen. Auch in einem Lager auf der griechischen Insel Lesbos kam es zu Ausschreitungen. Auslöser war ein Unfall mit zwei Toten.

Ein in Baden-Württemberg lebender syrischer Flüchtling soll sich Material zum Bau von Waffen oder Sprengstoff verschafft haben.