Eigentlich wollte Österreichs Innenministerin Johanna Mikl-Leitner nächste Woche in Athen das weitere Vorgehen in der Flüchtlingskrise beraten. Doch nun brüskiert Athen die Alpenrepublik.

In der Flüchtlingskrise wachsen die Spannungen zwischen Griechenland und Österreich immer weiter: Athen habe einen Wunsch der österreichischen Innenministerin Johanna Mikl-Leitner abgelehnt, Griechenland zu besuchen, um sich dort in der Flüchtlingskrise selbst ein Bild von der Lage zu machen, sagte ein Sprecher des griechischen Aussenministeriums der Deutschen Presse-Agentur am Freitag.

Am Vortag hatte Athen seine Botschafterin in Österreich zu Konsultationen nach Griechenland zurückbeordert.

Griechenland macht Österreich für die Schliessung der mazedonischen Grenze mitverantwortlich und kritisiert, dass kein Vertreter Athens zu dem Treffen der Westbalkanstaaten nach Wien eingeladen war. (ska)