Flüchtlingskrise in Europa

Es ist die grösste Flüchtlingskrise seit dem Zweiten Weltkrieg in Europa: Millionen Menschen fliehen weltweit vor Krieg, Verfolgung und Armut und machen sich auf den Weg nach Europa. Vor allem über die Balkanroute und das Mittelmeer kommen Tausende Flüchtlinge zu uns. Sie stammen aus Syrien, Afghanistan, dem Balkan oder aus Afrika und suchen bei uns Asyl. Wie gross die Not der Flüchtlinge ist, welche Tragödien sich auf der Flucht der Menschen abspielen, wie Europa mit den Flüchtlingen umgeht und weitere Hintergründe und News zur Flüchtlingsproblematik, können Sie in den Artikeln in unserer Rubrik nachlesen.

Was sind Ursachen von Flüchtlingskriminalität? Und was kann dagegen unternommen werden? Mit diesen Fragen beschäftigt sich eine neue Studie des Kriminalwissenschaftlers Christian Pfeiffer. Sein Schluss: Die Vorbeugung muss besser werden.

Profil schärfen für die bayerische Landtagswahl und gleichzeitig die SPD in eine neuerliche grosse Koalition holen - ein schwieriges Unterfangen der CSU-Landesgruppe. Es könnte ...

Ein Zwickauer Richter hat einen libyschen Flüchtling härter verurteilt, als von der Staatsanwaltschaft gefordert. Grund war das überaus lange Strafregister des 29-Jährigen.

Nach dem Erfolg der AfD und dem eigenen Absturz bei den Bundestagswahlen sind CDU und CSU geschockt. Noch lauter als bisher bekräftigen sie, dass sie die Grenzen schützen und die Fluchtursachen bekämpfen wollen. Doch was sind die Ursachen dieser weltweiten Flüchtlingskrise und wie lässt sie sich eindämmen?

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Die "Identitäre Bewegung" will Flüchtlinge von Europa fernhalten. Dafür haben die Rechtsextremen ein Schiff im Mittelmeer gechartert. Ein Schweizer Ex-Soldat soll dabei eine wichtige Rolle spielen - und als Koordinator auf dem Schiff fungieren.

In der Flüchtlingskrise droht Italien mit der Abweisung von Schiffen mit geretteten Migranten. Dabei ist Italien das Hauptankunftsland für Bootsflüchtlinge. Wie es zu dieser drastischen Androhung kam und ob deren Umsetzung überhaupt legal wäre.

Mit dem Sommer kommen auch immer mehr Migranten an Europas Stränden an, besonders in Italien. Die Schweiz als ...

Sebastian Kurz ortet einen "NGO-Wahnsinn", wenn es um die Rettung von Flüchtlingen im Mittelmeer geht. Er bekräftigt bei einem Lokalaugenschein in Malta erneut seinen Vorschlag, Flüchtlinge in Zentren ausserhalb der EU unterzubringen.

Der Mord der Woche im "Tatort", die neuesten Folgen der "Big Bang Theory", die tägliche Dosis "Gute Zeiten, schlechte Zeiten", die 100. Wiederholung von "Pretty Woman" oder die Ausstrahlungstermine der Fussball-Bundesliga: Hier finden Sie auf einen Blick alle Sendetermine ihrer Lieblingsserien und Live-Shows, dazu alle Top-Filme und Sport-Events.

Ein Jahr nach Abschluss des Flüchtlingspakts mit der EU hat die Türkei mit dessen Aufkündigung gedroht. Das Abkommen werde neu bewertet, sagte der türkische Aussenminister Mevlüt Cavusoglu nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu am Mittwochabend in einem Interview des Senders 24 TV.

Seit einem Jahr gilt die Balkanroute als geschlossen. Doch nach wie vor versuchen Flüchtlinge ihr Glück auf diesem Weg. Andere hängen noch immer dort fest. Und ausgerechnet die Schlepper profitieren von dieser Situation.

Bundeskanzlerin Angela Merkel wirbt in Ägypten und Tunesien um Unterstützung in der Flüchtlingsfrage. Dabei liegt das eigentliche Problem in einem Nachbarland. Warum Deutschland und Europa von einer raschen Lösung noch weit entfernt sind.

Statt Mauern zu bauen und die Grenze zu schliessen, sollten westliche Länder es Asylsuchenden und Migranten erlauben, legal in der Schweiz zu kommen. Unter welcher Bedingung?

Innenminister Thomas de Maizière (CDU) forderte Aufnahmeeinrichtungen für Flüchtlinge in nordafrikanischen Ländern einzurichten. Zuspruch erhielt de Maizière zuletzt von SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann, woraufhin er Kritik - vor allem aus den eigenen Reihen - erntete. Dabei könnten die neuen Pläne Menschenleben retten. Zumindest unter gewissen Voraussetzungen.

Ausländer, die neu in den Kanton Basel-Stadt ziehen, erhalten einen Gutschein für kostenlose Deutschstunden, ein Modell, das einzigartig ist in der Schweiz.

Im nordfranzösischen Calais ist die Mauer fertiggestellt worden, die das Aufspringen von Flüchtlingen auf LKWs vor dem Eurotunnel verhindern soll.

Die von der österreichischen Regierung festegelegte Obergrenze wird 2016 nicht erreicht. Ende November lag die Zahl der Anträge, die zum Asylverfahren zugelassen wurden, bei 32.295.

Christian Streich, Trainer von Fussball-Bundesligist SC Freiburg, hat sich erneut politisch geäussert. Dabei richtete er in Folge des Mordes an einer Studentin in Freiburg, der mutmasslich von einem Flüchtling begangen wurde, einen Appell an die Gesellschaft.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan droht, den Flüchtlingspakt mit der EU aufzukündigen. Angesichts von drei Millionen in der Türkei lebenden Flüchtlingen steigt die Sorge vor einer neuen Migrationswelle. Wie gut ist Europa auf dieses Szenario vorbereitet?

Das Flüchtlingscamp im französischen Calais wird geräumt. Der Ort, an dem tausende Flüchtlinge darauf hoffen, nach England weiterreisen zu können. Calais ist der grösste Slum Europas.

Seit Jahren leben mehrere Tausend Flüchtlinge im berüchtigten Lager von Calais an der französischen Küste des Ärmelkanals. Die Zustände vor Ort sind kaum zu beschreiben. Immer wieder kam es zu Gewaltausbrüchen und gefährlichen Zwischenfällen in den Röhren des Eurotunnels. Calais Bürgermeisterin erklärte, es hätte niemals so weit kommen dürfen. Wie also kam es zur Situation, die nun in der Räumung eskaliert?

Mehrere Todesopfer und eine noch nicht überschaubare Anzahl an Vermissten: Nach Angaben der Hilfsorganisation Sea-Watch haben Bewaffnete vor der Küste Libyens Bootsflüchtlinge attackiert.

Nach der Schliessung der Balkanroute hat sich die Zahl der Asylgesuche in der Schweiz im letzten Jahr praktisch halbiert. Doch die Situation sei noch lange nicht unter Kontrolle, sagt Migrations-Experte Etienne Piguet. Während Kriege und Armut weiterhin Millionen ins Exil treiben, sei die Europäische Union unfähig, über die Grenzkontrollen hinaus eine gemeinsame Politik zu finden.

Mit seinen Aussagen zu Flüchtlingen hat CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer viel Kritik auf sich gezogen, auch aus seiner eigenen Partei. Es ist nicht das erste Mal, dass Scheuer mit rechtslastigen Äusserungen aneckt - und damit nicht nur den politischen Gegner gegen sich aufbringt.

Die sächsische Kreisstadt Bautzen ist der Mittelpunkt im Flüchtlingskonflikt. Wie geht es nach den Krawallen weiter?

Horst Seehofer erhöht den Druck auf Angela Merkel im Richtungsstreit in der Flüchtlingspolitik. Der CSU-Chef droht im "Spiegel" der Kanzlerin offen mit einem endgültigen Bruch mit der CDU, sollte Merkel nicht auf seine Forderung nach einer Obergrenze eingehen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel würde in der Flüchtlingskrise auch aus heutiger wieder genau so handeln wie vor einem Jahr. Das sagte die Kanzlerin im Interview mit der "Bild"-Zeitung (Samstagsausgabe).

Der Vater des ertrunkenen Dreijährigen Aylan Kurdi, dessen Bild im vergangenen Jahr um die Welt ging, hat die Flüchtlingspolitik in Europa scharf kritisiert.

Pläne für ein verschärftes Asylrecht hat am Donnerstag Integrationsminister Sebastian Kurz vorgelegt. Auch ein Verschleierungsverbot zieht er in Betracht. Die Nikab sei für ihn ein "Symbol einer Gegengesellschaft".

Als Folge einer steigenden Zahl von Rückweisungen an der Schweizer Grenze campieren Hunderte von Flüchtlingen im benachbarten italienischen Como. Nichtregierungsorganisationen üben Kritik. Das Schweizer Grenzwachtkorps verteidigt die Praxis.

Der österreichische Aussenminister Sebastian Kurz warnt vor einer Verwässerung der Positionen gegenüber der Türkei. Die EU müsse an ihren Grundwerten festhalten, sagt der Politiker der konservativen ÖVP.

Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban hat sich im Rahmen seines Treffens mit dem österreichischen Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) in Budapest zum wiederholten Male negativ in Bezug auf die Flüchtlingsthematik geäussert.

Die Einreise in die Schweiz an der Südgrenze ist für Migranten schwieriger geworden, die Zahl der Rückweisungen nach Italien hoch. Como spürt die Konsequenzen dieser Entwicklung. Am dortigen Bahnhof biwakieren Migranten auf ihrem Weg nach Norden. Ein Augenschein im Grenzgebiet.

Geht es nach dem Gemeinderat von Rekingen AG, sollen im Ort keine Wohnungen an anerkannte Flüchtlinge vermietet werden: Dazu ruft die Behörde in der offiziellen Gemeindezeitung auf. Sie fürchtet den "finanziellen Ruin".

Die Zahl der neuen Asylsuchenden in Deutschland ist im ersten Halbjahr deutlich zurückgegangen.

Fast 200 Flüchtlingen in der Schweiz ist im vergangenen Jahr der Asylstatus aberkannt worden. Die Asylsuchenden waren zurück in ihre Heimat gereist oder haben Kontakt zu den dortigen Behörden aufgenommen.

Erstmals waren 2015 weltweit mehr als 60 Millionen Menschen auf der Flucht. Die aktuellen Zahlen des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR werfen die Frage nach der Verantwortung des Westens auf. Der Irakkrieg sei ein Kardinalfehler der vergangenen 25 Jahre gewesen, sagte der Politologe Thomas Jäger.

Die Bundesregierung stand am 13. September 2015 angesichts damals sprunghaft gestiegener Flüchtlingszahlen unmittelbar vor einer völligen Grenzschliessung. Das berichtet die "Bild" (Donnerstag) unter Berufung auf interne Dokumente. 

Bei Schiffsuntergängen sind in den vergangenen sieben Tagen im zentralen Mittelmeer vermutlich mindestens 700 Migranten umgekommen. Die Zahlen gründeten sich auf Aussagen von Überlebenden.

Nach der Vereinbarung zwischen der Türkei und der EU gewinnt der Landweg nach Europa für Flüchtlinge wieder an Bedeutung. Schleuser weichen vor allem auf die wenig bewachte Grenze zwischen der Türkei und Bulgarien aus.

Videoaufnahmen aus Idomeni vom Sonntag zeigen den Einsatz von Blendgranaten und Tränengas. Menschen geraten in Panik, einige kollabieren.

Kein Schutzsuchender will aus Griechenland in die Türkei zurück. Die Menschen sind enttäuscht und verzweifelt. Die Spannungen entladen sich.

Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) hat drei Monate nach seinem Protestbrief gegen den Flüchtlingskurs von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) eine Antwort bekommen - der Inhalt soll aber vorerst unter Verschluss bleiben. Die "Süddeutsche Zeitung" hat jedoch nach eigenen Angaben Einblick in den Inhalt des Schreibens.

Angela Merkel hat unter anderem für ihren humanitären Einsatz für Flüchtlinge den renommierten Four-Freedoms-Award erhalten. Aber ist diese Auszeichnung auch wirklich gerechtfertigt? Von der Willkommenskultur des Vorjahres hat sich die Kanzlerin schliesslich längst verabschiedet.

Wer nimmt wann wie viele Syrien-Flüchtlinge aus der Türkei auf? Über diese Frage herrschte in der EU wochenlang Unklarheit. Jetzt gibt es einen Fahrplan.

Sicherheitsmitarbeiter in einer Erstaufnahmeeinrichtung in München sollen Flüchtlinge erpresst haben. Nun hat die Firma reagiert und die beschuldigten Mitarbeiter entlassen.

Im Mittelmeer hat sich nach italienischen Angaben erneut eine Flüchtlingskatastrophe ereignet. Die verunglückten Menschen waren demnach in Ägypten aufgebrochen.

Folgen der Flüchtlingskrise: Der Zustrom an Migranten reduziert Europas Wirtschaftsleistung. Grund sind die in vier Ländern eingeführten Grenzkontrollen. Der wirtschaftliche Schaden könnte zudem wachsen.

Das geplante "Grenzmanagement" am Brennerübergang zwischen Österreich und Italien erregt die Gemüter: Rom beschwert sich bei der EU-Kommission und verlangt eine Prüfung, ob die Kontrollen mit dem Schengen-Abkommen vereinbar sind.

AfD-Vize Alexander Gauland findet, man könne sich in der Flüchtlingsfrage "nicht von Kinderaugen erpressen lassen", Innenminister Thomas de Maizière erklärt, dass "wir jetzt einige Wochen ein paar harte Bilder aushalten müssen".

Die Zahl klingt alarmierend und geistert seit dem Wochenende durch die Medien. Fast 6.000 minderjährige Flüchtlinge sollen im vergangenen Jahr in Deutschland verschwunden sein. Eine Politikerin der Grünen spricht von Zwangsprostitution und Ausbeutung. Medien spekulieren über ein mögliches Verbrechen. Doch die Gründe für die Statistik könnten viel profaner sein.