Am 11. März 2011 verwüstete nach einem Erdbeben der Stärke 9,0 ein gigantischer Tsunami die Ostküste Japans. Tausende Menschen verloren ihr Leben, ihre Angehörigen, ihr Zuhause.

Heute, ein Jahr nach der Katastrophe, werfen wir einen Blick auf die einst so verwüstete Landschaft. Schieben Sie dazu einfach den Button im Bild nach links oder rechts. Wo letztes Jahr noch Schutt und Trümmerteile über das Land verstreut waren, ist es heute wieder sauber und ordentlich. Was die Menschen in diesen Regionen geleistet haben, ist unglaublich.

Diese Aufnahme wurde von einem Hügel über der Stadt Kesennuma aufgenommen. Heute gleicht das Gebiet einer Geisterstadt - dennoch ist der ganze Schutt weitgehend verschwunden.

Von den eingestürzten Gebäuden und dem heillosen Chaos ist heute zum Glück nichts mehr zu sehen. In den Strassen der Präfektur Miyagi ist wieder Ordnung eingekehrt.

Wo letztes Jahr im März die Einwohner der Stadt Ishinomaki von Soldaten in einem kleinen Boot evakuiert wurden, hat sich heute wieder der normale Strassenverkehr eingependelt.

Die Stadt Natori glich nach der Katastrophe einem Trümmerfeld. Von dem Durcheinander ist ein Jahr später nichts mehr zu sehen.

Die Schienen der Bahnlinie in Tagajo wurden durch das Unwetter einfach aus dem Boden gerissen. Heute kann der Bahnverkehr auf den reparierten Gleisen seine Dienste wieder aufnehmen.

In eine Decke gehüllt stand Yuko Sugimoto nach dem Tsunami verzweifelt auf der Strasse. Zu diesem Zeitpunkt wusste sie nicht, was mit ihrem Sohn passiert ist. Heute steht sie mit dem Fünfjährigen glücklich vereint an der gleichen Stelle in der Stadt Ishinomaki.

Wieder bewohnbar ist die Gegend in Otsuchi, Präfektur Iwate, noch lange nicht. Dennoch hat man jetzt wieder freie Sicht auf das Meer und die Berge.

Unvorstellbar, was sich hier in einem Jahr getan hat. Die Gegend um Rikuzentakata in der Präfektur Iwate ist nicht wiederzuerkennen.

Auch die Strassen der Stadt Ofunato sind wieder wie früher. Schutt und Trümmer wichen hier einer ordentlichen und aufgeräumten Gegend.

Wo am 11. März eine Riesenwelle einen Damm überschwemmte und die Stadt Miyako unter Wasser setzte und verwüstete, ist heute wieder Normalität eingekehrt.