Katalonien: Unabhängigkeit von Spanien

Die Katalanen stimmten zunächst in einem Referendum gegen den Willen der Zentralregierung in Madrid positiv aber mit geringer Beteiligung über ihre Unabhängigkeit von Spanien ab. Wie im Vorfeld befürchtet, kam es am Abstimmungstag zu schweren Auseinandersetzungen mit der Polizei. Der Konflikt mit Madrid eskalierte. Das Regionalparlament um den katalanischen Ministerpräsidenten Carles Puigdemont stimmte am 27. Oktober 2017 für die Unabhängigkeit. Der spanische Ministerpräsident Mariano Rajoy kündigte an, auf eine Unabhängigkeitserklärung mit Artikel 155 reagieren und die Regionalregierung in Barcelona absetzen zu wollen.

Leichtes Aufatmen für Carles Puigdemont: Der europäische Haftbefehl gegen den einstigen Regionalpräsidenten Kataloniens wurde zurückgezogen.

Er trieb massgeblich die Anklagen gegen Carles Puigdemont und weitere katalanische Politiker voran: Der spanische Generalstaatsanwalt José Manuel Maza ist im Alter von 66 Jahren gestorben.

Carles Puigdemont kam einer Festnahme zuvor und stellte sich am Sonntag den belgischen Behörden. Der Untersuchungsrichter setzte ihn nun gegen Auflagen auf freien Fuss. Die Separatisten in Katalonien jubeln - und kritisieren die spanische Justiz in scharfen Tönen.

Carles Puigdemont stellt sich der belgischen Polizei. Gegen den ehemaligen katalonischen Regionalpräsidenten liegt ein europäischer Haftbefehl vor.

Die spanische Justiz setzt ihre Jagd auf die katalanischen Separatisten fort. Die meisten Angehörigen der von Madrid abgesetzten Regionalregierung sind bereits hinter Gittern. Als nächster könnte Ex-Regionalpräsident Puigdemont in Belgien festgenommen werden.

Der ehemalige katalanische Regionalchef Puigdemont steht mit einem Bein im Gefängnis. Die spanische Justiz beantragte Haftbefehl gegen ihn. Bis der ausgeführt ist, könnte aber noch eine Weile vergehen.

Die Staatsanwaltschaft will den katalanischen Ex-Regionalpräsident sofort im Gefängnis sehen. Doch Carles Puigdemont liess sich trotz Vorladung nicht vor Gericht in Madrid blicken. Jetzt müssen die Richter entscheiden.

Der abgesetzte katalanische Regionalchef Puigdemont sendet seine Botschaften mittlerweile aus dem Herzen Europas. Doch in Madrid will ihn dringend die Justiz sehen. Dass er dort erscheint, ist unwahrscheinlich.

Es wird ernst für Carles Puigdemont: Der angeklagte katalanische Ex-Regionalpräsident soll in den kommenden Tagen in Spanien vor Gericht erscheinen.

Der in Spanien wegen Rebellion angeklagte katalanische Ex-Regierungschef Carles Puigdemont ist nach Belgien ausgereist. Er habe dort am Montag mit einem Anwalt gesprochen, berichtete die belgische Nachrichtenagentur Belga am Abend unter Berufung auf den Juristen.

Der Unabhängigkeitsdrang der Katalanen hat Spanien in die tiefste Krise seit 40 Jahren gestürzt. Doch im Epizentrum des Konflikts in Barcelona ist nicht viel von dem Drama zu spüren. Der abgesetzte Lokalpräsident Puigdemont soll in Belgien sein.

Die spanische Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen Kataloniens ehemaligen Regionalpräsidenten Carles Puigdemont und weitere Angehörige der abgesetzten Regierung erhoben. 

Die separatistische Regierung Kataloniens ist entmachtet. Auf dem Papier zumindest. Die spanische Zentralregierung stellte die Region im Nordosten des EU-Landes unter Zwangsverwaltung.

Geht er oder geht er nicht? Der abgesetzte katalanische Regierungschef Puigdemont hat sich erstmals zu der Entscheidung Madrids geäussert. Er zeigte sich dabei weiter kämpferisch.

ht er nicht? Der abgesetzte katalanische Regierungschef Carles Puigdemont hat sich erstmals zu der Entscheidung Madrids geäussert. Er zeigte sich dabei weiter kämpferisch.

Abgesetzt - und noch kein Statement dazu abgegeben. Die entmachtete katalanische Regierung schweigt sich bisher noch über die Amtsübernahme des spanischen Ministerpräsidenten Mariano Rajoy aus.

Die Stunden der separatistischen Regierung Kataloniens scheinen endgültig gezählt. Regionalpräsident Carles Puigdemont entschied sich gegen eine Annäherung. Madrid will nun Zwangsmassnahmen einsetzen. Wie es dazu kam – eine Chronologie der wichtigsten Ereignisse.

Madrid greift hart gegen die abtrünnige Regierung in Katalonien durch. Regionalpräsident Carles Puigdemont wird abgesetzt, die Region unter Zwangsverwaltung gestellt. Am 21. Dezember soll es Neuwahlen geben.

Der spanische Senat hat am Freitag eine Entmachtung der katalanischen Regionalregierung und andere Zwangsmassnahmen gebilligt. 

Das Parlament der spanischen Region Katalonien hat mehrheitlich für einen Prozess zur Gründung eines unabhängigen Staates gestimmt.

Spanien in einer Achterbahnfahrt der Gefühle. Den ganzen Tag sah es in der Katalonienkrise nach einer Annäherung aus. Doch dann kam der Rückschlag.

Kataloniens Regierungschef Carles Puigdemont hat seine Erklärung darüber, ob er Neuwahlen ausruft oder die Unabhängigkeit der Region erklärt, abgesagt.

Der katalanische Regierungschef Carles Puigdemont wird aller Wahrscheinlichkeit Neuwahlen in der Region ausrufen. Die Meldung, dass er bereits Neuwahlen ausgerufen habe, wurde von der Nachrichtenagentur AP wieder zurückgezogen.

Regierungschef Carles Puigdemont gibt erst um 14.30 Uhr Erklärung ab. 

Die spanische Zentralregierung bereitet vorsorglich einen Strafantrag gegen den katalonischen Separatistenführer Carles Puigdemont vor. Sollte er die Unabhängigkeit Kataloniens ausrufen, droht ihm sofort Haft. 

Madrid macht Ernst mit der Entmachtung der Separatisten im abtrünnigen Katalonien: Die spanische Zentralregierung will die Regionalregierung absetzen und kündigt Neuwahlen an. 

Im Konflikt um die Unabhängigkeitsbestrebungen in Katalonien haben separatistische Organisationen die Bürger der spanischen Region zu einem Sturm auf die Banken aufgerufen. 

Kanzlerin Angela Merkel hat im Konflikt um eine Unabhängigkeit Katalonien ihre Unterstützung der spanischen Zentralregierung bekräftigt. 

Showdown auf der iberischen Halbinsel: Das sind die nächsten Schritte.

Die spanische Regierung will mit Zwangsmassnahmen gegen die Unabhängigkeitsbestrebungen Kataloniens vorgehen. 

Der katalanische Regierungschef Carles Puigdemont hat die ultimative Forderung der spanischen Zentralregierung zur Beendigung aller Abspaltungsbestrebungen nicht befolgt. 

Die spanische Staatsanwaltschaft hat gegen zwei Anführer und Organisatoren der katalanischen Unabhängigkeitsbewegung Haftbefehl erlassen. 

Spanien blickt nervös nach Barcelona: Erklärt sich das wirtschaftsstarke Katalonien für unabhängig? Ein Ultimatum der Zentralregierung sollte Klarheit schaffen. Doch die Antwort der widerspenstigen Regionalregierung fällt anders aus als erhofft.

Der katalanische Regierungschef Carles Puigdemont verweigert dem spanischen Ministerpräsidenten Manuel Rajoy ein klares Statement gegen eine Unabhängigkeit und fordert mehr Bedenkzeit. Rajoy hatte Puigdemont ein Ultimatum bis 10 Uhr gestellt.

Die Stunde der Wahrheit rückt näher: Der katalanische Regierungschef Charles Puigdemont muss am Montag Klartext reden und sagen, ob er die Abspaltung von Spanien durchzieht oder nicht. Madrid stellte ein Ultimatum und droht im Falle eines Jas mit harten Massnahmen.

Die Situation in Spanien und das Verhältnis zwischen Madrid und Barcelona ist so angespannt wie schon lange nicht mehr. Aber warum ist die katalanische Nationalbewegung eigentlich so stark ?

Noch ist der Konflikt um eine mögliche Unabhängigkeit Kataloniens ein Katz-und-Maus-Spiel zwischen der katalanischen Regionalregierung und der Nationalregierung in Madrid. Doch Politologe Klaus Stolz sagt: Wenn Madrid nicht von seiner harten Linie abrückt, könnte aus dem Spiel bald Ernst werden. 

Kataloniens Regionalregierung sorgt für Konfusion und Chaos. Jetzt könnte die Regierung in Madrid zu einem drastischen Mittel greifen. Kommt die Entmachtung?

Die Situation in Katalonien wird immer konfuser. Ganz Spanien rätselte nach dem Parlamentsauftritt von Carles Puigdemont, was der Chef der Regionalregierung eigentlich sagen wollte. Jedenfalls spielt er auf Zeit. Nun ist Madrid am Zug - die Reaktion dürfte scharf sein.

Katalonien soll von Spanien unabhängig werden - aber noch nicht sofort. Separatisten-Führer Puigdemont fordert bei seiner mit Spannung erwarteten Rede vor dem Parlament in Barcelona erneut einen Dialog. Wie wird Madrid reagieren?

Regierungschef Puigdemont fordert Spanien zum Dialog auf.

Heute Abend könnte es in Katalonien zu einem politischen Beben kommen: Womöglich ruft der katalanische Regierungschef Carles Puigdemont die Unabhängigkeit der Region aus. Ein Experte glaubt für diesen Fall, dass Spanien hart reagieren wird.

Das Katz- und Maus-Spiel zwischen Barcelona und Madrid geht weiter. Jetzt will sich Kataloniens Ministerpräsident Puigdemont vor dem Regionalparlament äussern. Was wird er sagen? Mehrere Szenarien sind denkbar - aber kaum eines wird zur Beilegung des Konflikts beitragen.

Am spanischen Nationalfeiertag sind der Himmel über Madrid und die Strassen in Rot-Gelb-Rot getaucht, die Farben der Nationalflagge. Trotz der feierlichen Stimmung in der ...

Katalonien steuert auf einen Frontalzusammenstoss mit Ansage zu. Wenn Regionalregierungschef Puigdemont die Unabhängigkeit erklären sollte, wird der spanische Staat zeigen, wo der Hammer hängt. Die Separatisten schreckt das nicht: Es geht schliesslich um Höheres.

Hunderttausende demonstrieren in Barcelona für den Verbleib Kataloniens bei Spanien. Regionalregierungschef Puigdemont zeigt sich unbeeindruckt. Auf Biegen und Brechen hält er am Fahrplan für die Unabhängigkeit fest. Am Dienstag könnte der High Noon anstehen.

Zehntausende demonstrieren in mehreren spanischen Städten und fordern von der spanischen und katalanischen Regierung Dialogbereitschaft. Rajoy ficht das wenig an. Er setzt seinen harten Kurs fort - und droht sogar mit dem Entzug der Autonomierechte. Am Dienstag könnte Katalonien wiederum die Unabhängigkeit erklären.

Die Katalonien-Frage bringt Europa in die Zwickmühle: Wie geht man mit dem Streben nach Unabhängigkeit und mit zivilem Ungehorsam um?

Der Countdown zur Erklärung der Unabhängigkeit Kataloniens läuft unerbittlich. In wenigen Tagen könnte es schon soweit sein. Ängste und Sorgen nehmen zu, die Hoffnung auf eine friedliche Lösung des Konflikts schwindet.

Polizei in schwerer Ausrüstung, die auf friedliche Bürger losgeht - so etwas sieht man in Europa heutzutage selten. In Katalonien wurde das beängstigende Szenario Wirklichkeit.