• Im Oktober soll im Bundeshaus eine reine Frauensession stattfinden.
  • Behandelt werden "gleichstellungsrelevante Themen", danach soll ein Forderungskatalog ans Parlament gehen.

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Nach wie vor sind es meist Männer, die in der Politik den Ton angeben. Zumindest im Oktober soll sich das für zwei Tage ändern: Am 29. und 30. organisieren verschiedene Verbände eine reine Frauensession im Bundeshaus. Seit dem 6. April können Frauen schweizweit kandidieren und sich als Wählerinnen registrieren.

Nach 1991 ist es die zweite Frauensession in der Geschichte der Schweiz. In grosser Runde sollen dann "gleichstellungsrelevante Themen" besprochen werden. Anschliessend wollen die 246 Teilnehmerinnen "ihre konkreten Forderungen Bundesrat und Parlament übergeben", wie es in einer Medienmitteilung des Komitees heisst.

Organisiert wird die Session von verschiedenen Verbänden, darunter "alliance F - der Bund Schweizerischer Frauenorganisationen", die "Evangelischen Frauen Schweiz EFS" und der "Schweizerischen Bäuerinnen und Landfrauenverband SBLV".

Finanzierung läuft über Crowdfunding

Die Session soll einer Parlamentssitzung so nahe wie möglich kommen. Deswegen werden im Vorfeld in zehn kleinen Komitees Anträge ausgearbeitet und anschliessend in der Session behandelt. Bedingung für die Teilnahme ist ein Mindestalter von 16 Jahren sowie ein Wohnsitz in der Schweiz.

Noch ist die Session aber nicht in trockenen Tüchern. Damit die "politische Grossaktion" stattfinden kann, braucht es 30.000 Franken, die die Organisatoren über Crowdfunding aufbringen wollen.  © 1&1 Mail & Media/spot on news

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