- Emmanuel Macron hat die Angriffe Russlands auf Städte in der Ukraine scharf kritisiert.
- Der französische Präsident zeigte sich "extrem besorgt".
- Durch russischen Raketenbeschuss wurden mindestens elf Menschen getötet.
Der französische
Er habe dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in einem Telefonat seine "volle Unterstützung" zugesagt. Macron habe Selenskyj zugesichert, "die Unterstützung für die Ukraine weiter zu verstärken, um auf die von Kiew formulierten Bedürfnisse zu antworten, auch in Form von Rüstungsgütern", teilte der Elysée am Montag mit.
Selenskyj hatte nach dem Telefonat mit Macron auf Twitter geschrieben, dass es konkret um die Stärkung der ukrainischen Luftabwehr gegangen sei. Am Morgen hatten die russischen Streitkräfte nach ukrainischen Angaben zahlreiche ukrainische Städte bombardiert, darunter die Hauptstadt Kiew und die westukrainische Stadt Lwiw. Die Angriffe richteten sich nach Angaben des Präsidenten vor allem gegen die Energie-Infrastruktur der Ukraine.
Die französische Aussenministerin Catherine Colonna verurteilte "wahllose" russische Angriffe auf ukrainische Städte. Vorsätzliche Angriffe auf Zivilisten "stellen ein Kriegsverbrechen dar", schrieb Colonna im Kurznachrichtendienst Twitter.
Mindestens elf Tote nach Raketenbeschuss
Kremlchef
Viele Menschen in Kiew und anderen Städten waren am Montagmorgen auf dem Weg zu Arbeit, als die Raketen einschlugen, Strassen und Häuser zerstörten und auch Autos in Brand setzten. Landesweit gab es Luftalarm. Das Entsetzen in der Ukraine und weltweit war gross.
Selenskyj: Russland ein Terrorstaat
"Die ganze Welt sah nun wieder das wahre Gesicht eines Terrorstaates, der unsere Menschen tötet", sagte Selenskyj. Russland kämpfe nicht auf dem Schlachtfeld, sondern greife friedliche Städte mit Raketen an. Putin versuche, die Ukraine als Staat zu vernichten. Der Präsident forderte in Gesprächen mit westlichen Staats- und Regierungschefs unter dem Eindruck der Angriffe noch mehr schwere Waffen, um die Ukraine von dem russischen Aggressor zu befreien.
Putin nannte den Angriff eine Reaktion auf die "Terroranschläge" gegen russisches Gebiet. Am Samstag hatte eine Explosion die 19 Kilometer lange Brücke erschüttert, die Russland und die 2014 von Moskau annektierte Schwarzmeer-Halbinsel Krim verbindet. Putin machte am Sonntag den ukrainischen Geheimdienst SBU dafür verantwortlich. (mss/AFP)

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