Bootsschützen der Schweizer Marine haben am Wochenende ihre Ausbildung auf den neuen Patrouillenbooten P 16 auf dem Vierwaldstättersee erfolgreich abgeschlossen. Die hochmodernen Boote bieten kleine Neuerungen.

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Die neuen Patrouillenboote P 16 haben ihre Feuertaufe bestanden: Die Bootsschützen der Rekrutenschule der Schweizer Armee haben sich am Wochenende mit den neuen Fahrzeugen vertraut gemacht, wie "Blick.ch" berichtet.

Bei den Ausbildungsfahrten auf dem Vierwaldstättersee zeigten sich die Soldaten "mit dem Fahrverhalten und dem Handling sehr zufrieden", so Major Joël Mattle vom Lehrverband Genie/Rettung/ABC. Lediglich kleine technische Probleme müssten noch ausgemerzt werden. "Wo viel Elektronik drin ist, kann es zu Störungen kommen", erklärte Mattle.

14 Boote in Auftrag gegeben

Bis jetzt hat die Motorbootkompanie 10 sechs der Boote in Betrieb genommen. Die neuen Exemplare, die alle im Hafen beim Zeughaus in Brugg AG vor Anker liegen werden, sind 13,5 Meter lang, erreichen eine Geschwindigkeit von 65 km/h und sind mit zwei je 400 PS starken Motoren ausgerüstet.

Bis November 2020 sollen alle 14 georderten Boote fertig gestellt sein. Den Auftrag hatte die finnische Firma Marine Alutech Oy Ab bekommen. Die Kosten belaufen sich auf 49 Millionen Franken.

Das Vorgängerboot P 80

Das Vorgängerboot P 80 war 40 Jahre lang im Einsatz. Ausrüstungsteile wie Maschinengewehr und Wärmebildkamera mussten damals separat mitgeführt werden, bei den P 16 sind sie im Boot integriert. Damit kann die gesamte Steuerung von der geschützten Kabine aus erfolgen.

Neben der Abwehr von feindlichen Angriffen auf dem Wasserweg wird die Schweizer Marine in den Bereichen Überwachung, Nachrichtenbeschaffung, Patrouillentätigkeit und Personenrettung eingesetzt. Zu grösseren Einsätzen zählen der G-7-Gipfel im französischen Evian und der Frankofoniegipfel in Montreux VD. (jom)  © 1&1 Mail & Media / SN

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