Inmitten in der Coronakrise öffnet sich die Welt ein Stück. Vereinzelte Reisen sind wieder möglich. Doch ein USA-Trip für Schweizer in nächster Zeit ist eher unwahrscheinlich – zumindest, wenn es nach US-Präsident Donald Trump geht.

Mehr aktuelle News finden Sie hier

Ein Ende des Einreisestopps für Ausländer aus Europa in die USA ist nicht in Sicht. Das verkündete Kayleigh McEnany, Pressesprecherin von US-Präsident Donald Trump, im Weissen Haus.

"Wir haben noch keinen Zeitplan dafür", sagte sie am Mittwoch vor Journalisten. Die Prioritäten des Präsidenten lägen derzeit woanders, nämlich auf der Sicherheit der Amerikaner, wie "blick.ch" die Pressesprecherin zitiert. Jene Schweizer, die ihren Sommerurlaub also gerne in den Vereinigten Staaten verbringen würden, müssen nun umplanen.

Schweizer mit Greencard haben Glück

Glück im Unglück haben die rund 90.000 Schweizer Bürger, die in Amerika leben. Sind sie im besitzt einer Greencard, dürfen sie ohne Probleme aus- und wieder einreisen. Gegen Ferien in der Schweiz spricht also nichts.

Härter trifft es Tausende Schweizer mit einer befristeten Arbeitsgenehmigung. Sie müssen in den USA ausharren, wollen sie in absehbarer Zukunft wieder ihrer Arbeit in den Vereinigten Staaten nachgehen. Der ursprüngliche Einreisestopp war von Donald Trump nur auf 30 Tage festgelegt worden. Im April teilte er mit, dass die Einschränkungen auf unbestimmte Zeit in Kraft bleiben würden. Menschen aus dem Schengenraum, Grossbritannien und Irland dürfen seither nicht in die USA einreisen. (kms)

Donald Trump: Hohe Corona-Fallzahl ist Auszeichnung für gute Tests

US-Präsident Donald Trump sieht etwas positives in den vielen nachgewiesenen Corona-Infektionen in den USA. Die rund 1,5 Millionen Fälle betrachtet er "in gewisser Hinsicht als gute Sache, weil es bedeutet, dass unsere Tests viel besser sind", sagte Trump am Dienstag im Weissen Haus.


  © 1&1 Mail & Media / SN