Recep Tayyip Erdogan

Nach der öffentlichen Diskussion um den Rücktritt von Mesut Özil aus der deutschen Mannschaft kühlt die Debatte langsam ab. Um den Vorgang hat sich ein diffuses Gemenge aus Rassismus-Vorwürfen und enttäuschten Erwartungen auf allen Seiten gebildet. Wofür steht der Spieler Mesut Özil?

Uli Hoeness hat sich bereits zum Rücktritt von Mesut Özil geäussert, dabei aber nur die sportliche Seite desselben kommentiert. Nun spricht auch Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge. Er sieht viele Verlierer, ordnet die heftigen Özil-Aussagen von Hoeness ein - und wiederholt seine Amateur-Kritik am DFB.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat mit Mesut Özil telefoniert und seinen Rücktritt begrüsst. Das meldet die Nachrichtenagentur "AFP".

Mesut Özil neben dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan statt im deutschen Nationaltrikot: In Devrek, dem Heimatbezirk von Özils Familie am Schwarzen Meer, hat der Bürgermeister am Dienstag ein Plakat mit dem Bild des Fussballers austauschen lassen.

Der türkische Präsident äussert sich über sein Telefonat mit Weltmeister Mesut Özil.

Nach der Erdogan-Debatte und seinem überraschenden Ausstieg aus der Nationalmannschaft stärkt seine Freundin Mesut Özil den Rücken.

Mesut Özil hat bei seinem Rücktritt aus der deutschen Nationalmannschaft knallhart mit DFB-Präsident Reinhard Grindel abgerechnet. Der Weltmeister unterstellt Grindel Inkompetenz und rückt ihn in die Nähe von Rassisten. Für den DFB-Präsidenten dürfte es nun eng werden.

Mesut Özil ist aus der Nationalmannschaft zurückgetreten - mit einem Knall. Die deutsche Medienlandschaft reagiert darauf gespalten. Klar ist aber den meisten: Jetzt gibt es nur noch Verlierer. Die Pressestimmen zum Rücktritt von Mesut Özil.

Der Deutsche Fussball-Bund (DFB) hat auf die massive Kritik des zurückgetretenen Nationalspielers Mesut Özil reagiert. Man sei dem Spieler sehr dankbar, weise aber alle Rassismus-Vorwürfe entschieden zurück. Einen Seitenhieb kann sich der DFB dabei nicht verkneifen.

Fussball-Profi Mesut Özil hat mit einer langen Erklärung seinen Rücktritt aus der deutschen Fussball-Nationalmannschaft bekannt gegeben. Sophia Thomalla findet seine Begründung "stockenblöde".

Mesut Özil tritt aus der Nationalmannschaft zurück. Der Weltmeister zieht damit die Konsequenzen aus der Affäre um die Fotos mit dem türkischen Präsidenten Erdogan. Die Bilder bereut Özil indes nicht. Er holt zum Rundumschlag aus und attackiert DFB-Chef Grindel scharf.

Mesut Özil hat seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft angekündigt. Zuvor hatte Özil seine umstrittenen Fotos mit Recep Tayyip Erdogan verteidigt und DFB und Sponsoren scharf angegriffen.

Mesut Özil hat sich im Streit um seine Fotos mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan erneut zu Wort gemeldet und Medien und Sponsoren angegriffen. Zuvor hatte er sich erstmals öffentlich verteidigt.

Mesut Özil hat sich erstmals zu seinen umstrittenen Fotos mit dem Präsidenten der Türkei, Recep Tayyip Erdogan, geäussert. In einem auf Twitter veröffentlichten Statement stellt der Nationalspieler seine Sicht der Dinge klar.

Am Mittwoch endete der von der Regierung ausgerufene Ausnahmezustand in der Türkei. Seit dem Putschversuch im Jahr 2016 wurden dadurch Grundrechte eingeschränkt und den Regionalgouverneuren übergeordnete Kompetenzen übertragen. Doch nun fürchten Kritiker, dass die Regierung um Präsident Erdogan mit einem neuen Anti-Terror-Gesetz die Repressionen weiterhin aufrechterhalten könnten.

130.000 Menschen aus dem Staatsdienst entfernt, 77.000 in Haft, viele Medienhäuser geschlossen - der Ausnahmezustand hat die Türkei schwer gezeichnet. Jetzt ist er vorbei. Die Entlassungen und Verhaftungen gehen aber wohl weiter.

Scharfe Worte von Jürgen Klopp zur Causa Özil/Gündogan: Der Liverpool-Coach nimmt die beiden Nationalspieler gegen die harschen Vorwürfe nach ihren Fotos mit Erdogan in Schutz. Wer die DFB-Stars anfeinde und infrage stelle, solle "am besten mal den Mund halten", sagt Klopp der "Sport Bild". Und auch zu Lahms Kritik an Löws Führungsstil haben er und zwei Ex-Nationalspieler eine klare Meinung.

Der ehemalige Chefredakteur der türkischen Zeitung "Cumhuriyet", Can Dündar, hat die Situation in der Türkei nach dem Putsch 2016 mit der Lage in Deutschland nach dem Reichstagsbrand 1933 verglichen.

Wenn der Ausnahmezustand in der Türkei am 19. Juli ausläuft, wird er knapp zwei Jahre in Kraft gewesen sein. Zwei Wahlen wurden in der Zeit abgehalten, mehr als 150.000 Staatsbedienstete entlassen, mindestens sechs deutsche Staatsbürger inhaftiert. 

Bereits sieben Mal hat der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan den Ausnahmezustand seit dem Putschversuch 2016 in der Türkei verlängert. Auf die Einschränkung der Grundrechte folgte harsche internationale Kritik. Nun soll der Ausnahmezustand schon nächste Woche enden

Aus für die "Osmanen Germania BC"! Innenminister Horst Seehofer hat die die nationalistische türkische Organisation verboten. Die Rocker sollen in Deutschland als Handlanger des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan fungiert sowie schwere kriminelle Straftaten begangen haben.

Die Diskussionen um Mesut Özil nehmen einfach kein Ende. Nachdem Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff mit einer mehr als unbedachten Aussage erneut Öl ins Feuer gegossen hat, meldet sich nun Özils Vater Mustafa in der "Bild" zu Wort - und rät seinem Sohn zu einem drastischen Schritt.

Per Notstandsdekret sind mehr als 18.000 Staatsbedienstete in der Türkei entlassen worden. Der Grund für die Massnahme seien unter anderem Aktivitäten gegen die Staatssicherheit.

Oliver Bierhoff hat sich in einem Interview zu Mesut Özil geäussert und im Nachhinein die Nominierung des Nationalspielers für die WM 2018 hinterfragt. Die Aussagen des Nationalmannschafts-Managers sorgen für reichlich Unverständnis.