Recep Tayyip Erdogan

Fast zwei Drittel der Wähler in Deutschland haben bei den türkischen Präsidentschaftswahlen für Erdogan gestimmt. Experten warnen aber davor, die hier lebenden Türken über einen Kamm zu scheren.

Zwei Tage nach der Wiederwahl des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan haben die EU-Staaten offiziell beschlossen, mit dem Land vorerst keine Verhandlungen über den Ausbau der Zollunion aufzunehmen.

Die OSZE-Wahlbeobachtermission hat einen "Mangel an gleichen Bedingungen" bei den Parlaments- und Präsidentschaftswahlen in der Türkei kritisiert.

Trotz der Manipulationsvorwürfe nimmt die türkische Opposition ihre Niederlage bei der Parlaments- und Präsidentschaftswahl auffallend zurückhaltend hin. Ihren Vertretern ist offenbar klar, dass sie dieser Tage nur zwischen Pest und Colera wählen können: zwischen Erdoganscher Diktatur und blutiger Unruhen. 

Der ungarische Staatschef Viktor Orban hat dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan zum Wahlsieg gratuliert. Er war der erste Gratulant der europäischen Staatsoberhäupter.

Nach der Präsidenten- und Parlamentswahl in der Türkei hat sich Staatspräsident Erdogan nach „inoffiziellen Ergebnissen“ zum Sieger erklärt. Damit bahnt sich ein massiver Konflikt zwischen Regierung und Opposition an. Der aussichtsreiche CHP-Gegenkandidat Muharrem Ince zweifelt die Zahlen an und warnt vor Manipulation.

Ersten Hochrechungen zufolge könnte Recep Tayyip Erdogan, der amtierende Präsident der Türkei, gemeinsam mit seiner Partei AKP die absolute Mehrheit im Parlament verteidigen. Der Spitzenkandidaten der aussichtsreichsten Oppositionspartei CHP Muharrem Ince appellierte an die Wahlbeobachter, sich trotz der vermeintlichen Niederlage nicht entmutigen zu lassen und die weiteren Auszählungen zu verfolgen. Die pro-kurdische Oppositionspartei HDP bangt um den Einzug ins Parlament über die Zehn-Prozent-Hürde.

Kaum sind die Wahllokale in der Türkei geöffnet, melden Wahlbeobachter erste Unregelmässigkeiten. Bei Auseinandersetzungen wird ein Oppositionspolitiker getötet. Zudem werden Berichten zufolge mehrere NGO-Mitarbeiter festgenommen.

Präsident Recep Tayyip Erdogan nennt die vorgezogenen Parlaments- und Präsidentschaftswahlen in der Türkei "historisch". In jedem Fall werden sie das Land über lange Zeit hinweg prägen - je nach Ausgang auf unterschiedliche Weise.

Am 24. Juni will sich Recep Tayyip Erdogan erneut zum türkischen Präsidenten wählen lassen. Mit der Wahl wird auch der letzte Teil seines Präsidialsystems umgesetzt. Kritiker warnen.

Der deutsche Bundestagsabgeordnete Andrej Hunko, der als Beauftragter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) die Präsidenten- und Parlamentswahlen in der Türkei beobachten sollte, hat ein Einreiseverbot der türkischen Regierung erhalten. Gleichzeitig neigt sich der Wahlkampf dem Ende zu. Umfragen sehen Präsident Erdogan als Favoriten, doch der Oppositionspolitiker Muharrem Ince könnte die Regierungspartei AKP um ihre absolute Mehrheit bringen.

Am Sonntag wählen die Türken ihr Parlament und ihren Präsidenten neu. Nach einem Wahlkampf unter ungleichen Bedingungen für Regierungspartei und Opposition liegt die Vermutung nahe, dass es auch bei der Abstimmung nicht mit rechten Dingen zugehen wird. 

Gewinnt Recep Tayyip Erdogan die türkischen Parlaments- und Präsidentschaftswahlen am Sonntag, wird er mit neuen Vollmachten ausgestattet. Auch wenn sein Sieg nicht sicher scheint:  Erdogan hat nach wie vor viele ihm treu ergebene Anhänger. Woher rührt diese Verehrung?

Vor der Wahl in der Türkei hat der Präsidentschaftskandidat der grössten Oppositionspartei CHP in der westtürkischen Küstenmetropole Izmir ein Millionenpublikum angezogen.

Wie zu jedem grossen Fussballturnier wird auch bei der WM 2018 wieder die Frage diskutiert, weshalb Mesut Özil die deutsche Nationalhymne nicht mitsingt. Dabei hat er sein Schweigen schon längst erklärt.

Der türkische Präsident und seine Partei gehen als Favoriten in die Wahlen am 24. Juni. Doch der Wahlkampf läuft für sie nicht so rund wie angenommen.

Vor über einem Jahr wurde nach einem Volksentscheid die Einführung des Präsidialsystems in der Türkei abgesegnet. Kritiker befürchten, dass Präsident Recep Tayyip Erdogan seine Macht zementieren und die Opposition praktisch kaltstellen kann.

Nach der bitteren Auftaktniederlage der deutschen Nationalmannschaft bei der WM 2018 in Russland gegen Mexiko hat sich nun erstmals Mesut Özil in den sozialen Medien zu Wort gemeldet. 

Es wäre falsch, die schlechte Leistung der DFB-Elf beim WM-Auftakt gegen Mexiko an einem Spieler festzumachen. Dennoch bleibt festzustellen: Bei der Personalie Mesut Özil hat sich Bundestrainer Joachim Löw verzockt.

Nach der Debatte um ihre umstrittenen Fotos mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan stärkt Bundestrainer Joachim Löw den Nationalspielern Mesut Özil und Ilkay Gündogan demonstrativ den Rücken. Sie seien in Deutschland "wirklich gut integriert". 

Die Diskussionen über das Treffen der deutschen Nationalspieler Mesut Özil und Ilkay Gündogan mit dem türkischen Präsidenten Erdogan wollen nicht abreissen. Nun hat sich Bierhoff noch einmal sehr dezidiert zu der Problematik geäussert.

Der Teammanager der deutschen Nationalmannschaft will Mesut Özil nicht vorschreiben, sich nach den Erdogan-Fotos öffentlich zu äussern. Oliver Bierhoff befürchtet aber Auswirkungen auf die sportliche Leistung.