Der Schnee nimmt kein Ende, die Mitarbeiter der Schneeräumung arbeiten unermüdlich, um viele Wege von den Schneemassen zu befreien. Doch Regierungsrätin Jacqueline Fehr ist mit deren Arbeit absolut unzufrieden.

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Schnee so weit das Auge reicht und Winterdienste, die nicht wissen, wo sie anfangen sollen.

Die derzeitigen Massen der weissen Pracht haben die Schweiz fest im Griff. Trotzdem scheint die Arbeit der Schneeräumung besonders Regierungsrätin Jacqueline Fehr nicht zu gefallen.

Auf Facebook macht sie öffentlich ihre Unzufriedenheit deutlich und postet ein Bild eines schneebedeckten Trottoirs in einem Winterthurer Wohnquartier.

"Lieber Winterdienst. Wäre es möglich, in den Wohnquartieren zuerst die Wege freizumachen, die von Menschen mit Velos, Kinderwagen, Rollatoren, Rollstühlen benutzt werden?", schreibt die 55-Jährige unter ihren Post.

"Autos können mit Tempo 30 problemlos eine Weile auf schneebedeckten Strassen fahren." Doch so einfach, wie die Regierungsrätin sich das vorstellt, ist es in der Realität nicht.

Wichtige Strassen haben Priorität

Daniel Eberhard, Sprecher bei Entsorgung & Recycling der Stadt Zürich, gab gegenüber "Blick" an: "Wir sind verpflichtet, nach den Vorgaben des Bundes zu handeln."

Deshalb haben Strassen wie Autobahnen oder wichtige Zufahrten zu Bahnhöfen und Spitälern oberste Priorität. "Wir können nicht überall gleichzeitig sein", heisst es ausserdem in dem Statement.

Die Kommentare sprechen für sich

Auch die Kommentare unter dem Post von Jacqueline Fehr zeigen: Die Anwohner haben eine andere Meinung als die SP-Politikerin. "Feuerwehr und Krankenwagen sollen mit 30 km/h fahren, damit Jacqueline Fehr ihr Velo nicht schieben muss", schreibt ein erboster Mann.

Ein anderer Kommentar gibt einen Tipp zur Behebung des Problems: "Frau Fehr. Stehen Sie doch einfach um 4.00 Uhr auf, nehmen eine Schaufel und räumen Schnee, überall da wo Sie möchten."

(nas)  © 1&1 Mail & Media