Auf kurzfristige Einladung von Donald Trump hin wird Bundespräsident Ueli Maurer am heutigen Donnerstag in die USA reisen. Auch ein Freihandelsabkommen soll auf der Agenda stehen.

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Überraschungsgast in Washington D.C.: Am Donnerstagmorgen wird Bundespräsident Ueli Maurer in die US-amerikanische Hauptstadt aufbrechen, um sich dort mit Präsident Donald Trump im Weissen Haus zu treffen.

Erst in der Nacht auf Donnerstag wurde diese Reise vom Aussendepartement EDA sowie von Maurers Finanzdepartement offiziell verkündet.

Viel zu besprechen

Inzwischen wurde Maurers Besuch in den USA auch vom Twitter-Account des Weissen Hauses vermeldet. Demnach wollen die beiden Staatsoberhäupter das Treffen nutzen, um "diplomatische Beziehungen" mit der Schweiz zu diskutieren.

Im Tweet nicht näher beschriebene internationale Themen sollen ebenfalls auf der Agenda stehen.

Laut "Tagesanzeiger" soll bei diesem ersten Besuch eines Bundespräsidenten im Weissen Haus unter anderem über ein Freihandelsabkommen gesprochen werden. Demnach sei das Treffen eigentlich schon beim World Economic Forum (WEF) geplant gewesen, das im Januar dieses Jahres in Davos stattfand.

Auf Einladung des US-Präsidenten

Zu diesem Zeitpunkt hatte Präsident Trump aber mit dem längsten Shutdown der Regierung in der Geschichte der USA zu kämpfen und sagte seine Reise nach Davos ab. Das Treffen am heutigen Donnerstag sei daher auf kurzfristige Einladung von Trump zustande gekommen.

Alleine tritt Maurer die Reise aber offenbar nicht an, wie der "Tagesanzeiger" weiter berichtet. So sei unter anderem Staatssekretärin Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch an seiner Seite. (stk)  © 1&1 Mail & Media / SN

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