In Venezuela überschlagen sich derzeit die Ereignisse: Der junge Parlamentschef Juan Guaidó wagt den offenen Machtkampf mit Präsident Nicolás Maduro.

Guaidó, venezolanischer Parlamentspräsident, hat dem sozialistischen Regierungschef Nicolás Maduro die Legitimation abgesprochen und sich selbst zum Übergangs-Staatschef des südamerikanischen Landes erklärt.

Wohin steuert Venezuela? Der junge Parlamentschef Guaidó wagt den offenen Machtkampf mit Präsident Maduro und erklärt sich selbst zum Übergangspräsidenten. US-Präsident Trump springt Guaidó bei - und fordert Maduro zur friedlichen Machtübergabe auf. Andere Nationen dagegen unterstützen Maduro. Auf den Strassen eskaliert die Gewalt zwischen Demonstranten und Polizei.

US-Präsident Donald Trump sprang Guaidó bei. Er forderte Maduro zur friedlichen Machtübergabe auf und drohte dem Sozialisten andernfalls mit schweren Konsequenzen. Maduro brach daraufhin die diplomatischen Beziehungen zu den USA ab.

Auch die Europäische Union stellte sich hinter Guaidó und forderte Neuwahlen. Kanada kündigte ebenfalls an, Guaidó zu unterstützen. Andere Nationen dagegen unterstützen Maduro, etwa Mexiko, Kuba und Bolivien.

Auf den Strassen eskalierte die Gewalt zwischen Demonstranten und Polizei.

Angespannte Lage in Venezuela

In dem ölreichen, aber verarmten Land tobt ein Machtkampf, nachdem sich Oppositionsführer Juan Guaido zum neuen Präsidenten ernannt hat.
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