Natürliche Pflege: Schön und gesund mit essentiellen Ölen

Konservierungsstoffe, Parabene, Silikone, Duftstoffe, Aluminium oder gar Erdöl – Kosmetikprodukte, die uns eigentlich schön und gesund pflegen sollten, enthalten oft bedenkliche Inhaltsstoffe. Setzen Sie stattdessen auf die Kraft der Natur. In der Bildergalerie zeigen wir Ihnen die Vorteile von essentiellen Ölen.

Sie sind wahre Gesundheitselixiere und Schönheitswunder, sowohl von innen als auch von aussen angewendet: natürliche, essentielle Öle. In der Galerie verraten wir Ihnen, warum Sie spätestens jetzt Ihre alten Kosmetikprodukte austauschen sollten.
Es muss nicht immer Conditioner nach der Haarwäsche sei, essentielle Öle eigenen sich besonders gut für die Haarpflege - Öle, die aus Nüssen und Kernen gewonnen werden, sind eine gute Alternative. Mandel- und Macadamiaöl etwa spenden trockenen Spitzen Feuchtigkeit. Auch Arganöl eignet sich sehr gut.
Kokosöl bewahrt Ihr Haar mit jeder Menge pflanzlicher Proteine und Fettsäuren vor dem Austrocknen. Wenn Sie unter Schuppen oder trockener Kopfhaut leiden, kann Ihnen Rosmarin- oder Teebaumöl Linderung verschaffen.
Auch von innen angewendet können natürliche Öle etwas für Sie tun: Vor allem Knoblauchöl gilt als Immunsystem-Pusher und soll bei der Bekämpfung von Bakterien, Viren und Pilzen helfen.
Ebenfalls gesundheitsförderlich sind die "Pizza-Begleiter" Oregano und Basilikum. Oregano-Öl gilt als natürliches Antibiotikum und wirkt zum Beispiel als Parasiten- und Bakterienkiller und soll zudem die Nerven beruhigen. Basilikum-Öl soll unter anderem bei Darmproblemen, Kopfschmerzen, Arthritis, Bronchitis sowie Entzündungen und Infektionen helfen.
In der Aromatherapie werden häufig Öle eingesetzt, die aus Blüten gewonnene werden, denn ihr Duft hat mehr Kraft als viele vermuten. Rosenduft hat zum Beispiel eine stimmungsaufhellende Wirkung. Als Gesichtsöl spendet es Frische und Feuchtigkeit, innerlich angewendet gelten Rosen als Entzündungshemmer.
Weitere blumige Alleskönner sind Lavendel und Ylang-Ylang. Die Blütenöle eignen sich perfekt für die Aromatherapie. Eine der Grundnoten des zeitlosen Duftklassikers "Chanel Nr. 5" ist übrigens die Ylang-Ylang-Blüte. Diese ist unter anderem in der Lage, die Ausschüttung des "Glückshormons" Serotonin anzukurbeln und die Nerven zu beruhigen.
Je nach Stimmung, Jahreszeit und persönlichem Geschmack, können essentielle Öle als Raumdüfte eingesetzt werden. Patchouli, Jasmin und Sandelholz sind besonders beliebt, um eine warme, wohltuende Atmosphäre zu zaubern. Frische kreieren hingegen Zitrus-, Rosmarin- und Bergamotteöl.
Natürlich können all diese Öle auch wunderbar zur Massage eingesetzt werden, wo sie entweder entspannungsfördernd oder belebend wirken. Aber Achtung: Ätherische Öle sollten nicht unverdünnt auf die Haut aufgetragen, sondern mit sogenannten "Trägerölen" gemischt werden.
Als Trägeröle eignen sich zum Beispiel Kokos-, Jojoba-, Mandel- oder Olivenöl. Diese sind nicht nur als "Träger" aktiv, sondern wirken selbst als pflegend und zaubern eine zarte und glatte Haut.
Grapefruit und Zitrone machen Öle zu fruchtigen Frischespendern. Sie duften nicht nur herrlich, sondern sind auch hervorragende Anti-Aging-Produkte und eigenen sich für die Gesichtspflege. Grapefruit gilt ausserdem als Cellulite- sowie Bakterienkiller.
Zur Pflege der Fingernägel eignet sich Zitronenöl besonders gut. Es unterstützt ausserdem Entgiftungskuren, fördert die Konzentration und spendet der Haut eine Extraportion verjüngendes Vitamin C.
Einige Öle können die Antikörper- und Enzymbildung in unserem Körper unterstützen. Sogar bei der Krebstherapie sollen einige Öle wie beispielsweise Thymian-, Weihrauch- oder Kardamomöl unterstützen können.
Öl, welches aus der Zimtrinde gewonnen wurde, soll gegen Erkältungen, Diabetes und Hautunreinheiten wirken. Aber bitte beachten Sie: Mehr hilft nicht mehr. Speziell bei Zimtöl ist Vorsicht vor einer Überdosierung geboten.
Auf wenige Tropfen kommt eine starke Wirkkraft, denn ein essentielles Öl kann 100 bis 10.000 Mal konzentrierter sein als die ursprüngliche Pflanze. Doch trotz ihres natürlichen Ursprungs sind allergische Reaktionen nie zu 100 Prozent auszuschliessen. Testen Sie Öle daher immer zuerst auf einer kleinen Hautstelle.