Kuchen ohne Backen: Für diese Leckereien benötigen Sie keinen Ofen

Sie erwarten Besuch zu Kaffee und Kuchen? Lassen Sie Ihren Ofen ausnahmsweise mal ausgeschaltet: Kuchen und Torten lassen sich auch ganz ohne Backen zaubern! © 1&1 Mail & Media/teleschau

Der wohl absolute Klassiker unter den Kuchen ohne Backen ist der Kalte Hund - auch Kalte Schnauze oder Kalte Torte genannt. Vielleicht kennen Sie diesen Kekskuchen noch aus Ihrer Kindheit? Gehen Sie mit uns auf Nostalgiereise! So geht's ...
Beim Kalten Hund variiert nicht nur der Name, sondern auch die Zubereitungsart. Es gibt Rezepte für diesen schokoladigen No-Bake-Traum mit oder ohne Eier. Wir zeigen Ihnen ein besonders einfaches Rezept ohne Eier. Sie brauchen lediglich folgende Zutaten ...
Zutaten für den Kalten Hund ohne Ei: 150 Gramm Zartbitter-Kuvertüre, 450 Gramm Vollmilch-Kuvertüre, 150 Gramm Kokosfett, 200 Gramm Schlagsahne, zwei Packungen Vanillezucker und 250 Gramm Vollkornbutterkekse.
Schmelzen Sie beide grob gehackten Kuvertüren, das kleingeschnittene Kokosfett und die Sahne zusammen in einem Topf und geben Sie zum Schluss den Vanillezucker hinzu. Stellen Sie eine Kastenform bereit und legen Sie einen aufgeschnittenen Gefrierbeutel hinein.
Nun legen Sie eine Schicht Butterkekse in die Kastenform und bedecken sie mit Schokoladencreme. Anschliessend positionieren Sie erneut eine Schicht Kekse darauf und bedecken Sie mit Schokolade. Das Ganze wiederholen Sie solange, bis Sie circa sieben bis acht Schichten gestapelt haben.
Stellen Sie die Kastenform am besten über Nacht in den Kühlschrank, so wird die Creme schön fest. Zum Servieren stürzen Sie den Kuchen mithilfe des Gefrierbeutels und einem Messer aus der Form. Ziehen Sie den Gefrierbeutel ab und schneiden Sie den Kalten Hund in Scheiben.
Wenn Sie eher ein Fan von frischem Obst auf Ihrem Kuchen sind, dann versuchen Sie es mit diesem Käsekuchen mit gemischten Beeren. Für den veganen Boden benötigen Sie 75 Gramm Margarine, 175 Gramm Haferkekse und 50 Gramm Kokosraspel.
Schmelzen Sie die Margarine in einem Topf. Die Kekse zerkleinern Sie mithilfe einer Küchenmaschine oder eines Mörsers. Anschliessend verrühren Sie die geschmolzene Margarine mit den Kekskrümeln und den Kokosraspeln. Geben Sie Mischung in eine mit Backpapier ausgelegte Springform und stellen Sie sie kühl, während Sie die Creme zubereiten.
Für den Belag benötigen Sie folgende Zutaten: drei Teelöffel Agar-Agar, neun Esslöffel kaltes Wasser, 125 Milliliter Kondensmilch, ein Ei, sechs Esslöffel braunen Zucker, 450 Gramm Frischkäse, 350 Gramm Beeren sowie zwei Esslöffel Honig.
Lösen Sie den Agar-Agar in Wasser auf, lassen Sie ihn zwei Minuten kochen und wieder abkühlen. Verrühren Sie Kondensmilch, Ei, Zucker und Frischkäse in einer Schüssel zu einer glatten Creme. Geben Sie 50 Gramm von den gemischten Beeren hinzu. Rühren Sie nun den Agar-Agar vorsichtig unter die Creme.
Verteilen Sie die fertige Creme auf dem Krümelboden und stellen Sie den Kuchen für mindestens zwei Stunden im Kühlschrank kalt, bis die Creme steif geworden ist. Zum Servieren geben Sie den Käsekuchen auf einen Servierteller, verteilen die restlichen Beeren darauf und träufeln abschliessend den Honig darüber.
Der zuvor beschriebene vegane Krümelboden bildet eine gute Basis für verschiedene No-Bake-Kuchen. Für einen komplett veganen Mango-Cheesecake empfehlen wir folgendes Rezept: Pürieren Sie das Fruchtfleisch von zwei Mangos mit 300 Gramm Cashewmus, 150 Gramm Kokosöl und 50 Gramm Agavendicksaft. Nun nur noch die Mischung auf dem oben beschriebenen Boden verteilen.
Diese Kreation heisst zwar Brotpudding, schaut allerdings aus wie ein Törtchen. Mit Apfel, Birne und Brombeeren gefüllt schmeckt er wunderbar zu Kaffee oder Tee. Sie benötigen nur wenige Zutaten für den Brotpudding ...
Für die Füllung brauchen Sie etwa 900 Gramm Früchte in Form von Äpfeln, Birnen und Brombeeren, 150 Gramm braunen Zucker, einen Teelöffel Zimt und 100 Milliliter Wasser. Bringen Sie alles in einem grossen Topf zum Kochen und lassen Sie die Früchte bei mittlerer Hitze maximal zehn Minuten köcheln, sodass sie weich werden, aber nicht zerfallen.
Für diesen aussergewöhnlichen Brotpuddingkuchen brauchen Sie ausserdem etwa 225 Gramm Weissbrot in Scheiben ohne Rinde. Legen Sie eine Puddingschüssel mit den Scheiben aus, sodass keine Leerräume zwischen den einzelnen Scheiben bleiben. Geben Sie die Fruchtmischung hinein und bedecken Sie sie mit dem übrigen Brot bis zum Rand der Schüssel.
Für die Fertigstellung beschweren Sie die Schüssel mit einem Teller und stellen Sie über Nacht in den Kühlschrank. Am besten stellen Sie sie zusätzlich auf einen Teller, da der Saft überlaufen kann. Am nächsten Tag stürzen Sie das gefüllte Brottörtchen und servieren es sofort. Eine Kugel Vanilleeis oder Karamellsosse passen hervorragend dazu.
Mit diesem Rezept für Nuss-Schokoschnitten nach Donauwellenart werden Sie selbst Ihre Oma überzeugen - und das ganz ohne Backen! Für den Boden brauchen Sie: 125 Gramm Butter, 125 Gramm Zucker, 30 Gramm Kakao, 250 Gramm zerdrückte Weizenvollkornkekse, 70 Gramm Kokosflocken, 30 Gramm gehackte Haselnüsse, 60 Gramm gehackte kandierte Kirschen, ein verquirltes Ei und fünf Tropfen Vanillearoma.
Erwärmen Sie Butter, Zucker und Kakao unter ständigem Rühren in einem kleinen Topf bei schwacher Hitze, bis die Butter geschmolzen ist und eine homogene Masse entstanden ist. Anschliessend kochen Sie die Masse unter ständigem Rühren für eine Minute auf und nehmen den Topf vom Herd, um den Inhalt etwas abkühlen zu lassen.
Im zweiten Schritt verrühren Sie die Kekskrümel, Kokosflocken, Haselnüsse und Kirschen in einer grossen Schüssel. Drücken Sie eine Mulde in die Mitte und geben Sie die Butter-Kakao-Mischung mit Ei und Vanillearoma hinein. Vermischen Sie alles gut und drücken Sie die Mischung in eine mit Folie ausgekleidete flache Form. Lassen Sie den Teig im Kühlschrank fest werden.
Für den Belag benötigen Sie folgende Zutaten: 60 Gramm Butter, 220 Gramm Puderzucker, zwei Esslöffel Puddingpulver, ein Esslöffel heisses Wasser, ein Esslöffel Grand Marnier und 180 Gramm dunkle Kuvertüre.