Lebensmittel mit Palmöl und ihre Alternativen

Schokolade, Schokoaufstrich, Sossen – Palmöl steckt mittlerweile in vielen Lebensmitteln. Dabei ist das Öl aus den Tropen stark umstritten, denn es gilt als sehr ungesund. Wir zeigen, in welchen Produkten es steckt und was Sie stattdessen kaufen können.

Palmöl steckt oft in Margarine. Wer auf Palmöl verzichten will, muss dabei nicht unbedingt die Marke wechseln. Einige Hersteller bieten auch palmölfreie Variante an.
Doppelkekse sind sehr beliebt, enthalten aber auch Palmöl. Selbst in Biovarianten ist es zu finden. Wer nicht auf die Kombination von Keks und Schokolade verzichten will, kann zu den klassischen Butterkeksen mit Schokoüberzug greifen. Die enthalten in der Regel kein Palmfett.
Bei Pizza müssen Sie genau auf die Verpackung schauen. Eine Tiefkühl-Schinken-Pizza eines Herstellers etwa kann Palmöl enthalten, während es in der Variante mit Salami nicht auftaucht. Bei den Eigenmarken der Supermärkte oder Bio-Produkten wird meist auf das Fett verzichtet.
Fast alle Hersteller von Schokoriegeln setzen das Öl für die weichen Cremes im Innern ein. Palmölfreie Alternativen gibt es im Bioladen.
Auch bei Schokolade verwenden die Hersteller oft Palmöl. Sobald Füllungen mit im Spiel sind, sorgt es für die nötige Cremigkeit. Bei der guten alten Tafel Schokolade müssen Sie normalerweise keine Bedenken haben. Selbst preiswerte Produkte vom Discounter sind frei von Palmöl.
Beim Eis haben die meisten Hersteller umgedacht und verzichten mittlerweile auf Palmöl. Dafür kommt aber Kokosfett zum Einsatz, was von vielen Umwelt- und Verbraucherschützern ebenso bemängelt wird. Wer auf beides verzichten will, bekommt im Supermarkt und Bioladen gute Alternativen.
Tütensuppen enthalten häufig noch Palmöl, auch wenn manche Hersteller mittlerweile darauf verzichten. Palmölfreie Suppen gibt es aus dem Glas in Bioqualität.
Brühe in Würfel- oder Pulverform können ebenfalls Palmfett enthalten. Dabei ist die Alternative häufig sogar günstiger als das Markenprodukt.